Eine Bitte zum Jahresende 2019

Ulrich Haage im GewächshausLiebe Freunde da draußen in der Welt.
Ich hab in letzter Zeit das Gefühl den Anschluß zu verlieren. Deswegen habe ich zum Ende des Jahres eine Bitte an euch.
Ich bin in der DDR groß geworden. In einem Land in dem Meinungsfreiheit manchmal ein Problem war – wenn man die falsche Meinung hatte. Aber das war für mich nicht das wichtigste oder kennzeichnende für dieses Land. Das waren die Menschen und das Miteinander.
Noch heute treffe ich manchmal auf Menschen die nicht dort gelebt haben – aber dafür ziemlich genau wissen, wie es damals dort gewesen ist.
Das hat mich oft erstaunt.
Ich war in den letzten drei Jahren in verschiedenen Ländern der Welt und habe gelernt, die Menschen dort verstehen ihr Land unterschiedlich. Oft habe ich ein anderes Bild kennengelernt, als ich es von außen mitbrachte, oder als ich es aus den Nachrichten kannte.
Heute bin ich unsicher ob ich verstehe was in unserem Land, auf unserer Erde gerade passiert. Ich habe das Gefühl nur noch einen Teil von dem was ich sehe zu verstehen – und ich kann auch nur noch einen Teil meiner Heimat sehen.
Und heute ertappe ich mich selbst dabei über das zu urteilen was in anderen Ländern passiert, in Ländern in denen ich nicht lebe. Egal ob Schweden, China, Ungarn, Korea, USA, Großbritannien, Thailand oder anderswo.
Meine Familie lebt in verschiedenen Ländern auf der Welt verteilt. Freunde sind auf anderen Kontinenten unterwegs, ich kenne Kunden, Partner, FB-Freunde rund um den Erdball. Und trotzdem weiß ich nur wenig echtes über das Leben außerhalb meiner Filterblase.
Darum meine Bitte: erzählt mir, wie das richtige Leben bei euch ist, was euch dort bewegt wo ihr gerade seid, wie ihr auf euer Land schaut. Abseits der Nachrichten und egal ob in- oder außerhalb von Deutschland, Europa.
Schickt mir eure Geschichte, einen Kommentar, eine Nachricht, ein Video, eine Audiobotschaft.
Lasst uns die Welt – und uns – wieder besser verstehen.
Ich wünsche uns allen ein friedvolles Jahr 2020.
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CactusPodcast Episode 002 – Wollläuse im Winter

CactusPodcast: Episode 002 – Wollläuse im Winter

Wollläuse – aufgestellte Nackenhaare.
Mein Name ist Ulrich Haage und heute geht es im CactusPodcast um gefährliche, muskelpumpende Watteflusen und die eine oder andere Lausegeschichte:Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hab ich meine Runde durchs Gewächshaus gedreht. An einem Tisch hab ich kurz gestutzt: dort stand eine Gruppe Notocactus in der Sonne und die sahen ziemlich merkwürdig aus.
Es hatte allen Ernstes den Anschein als würden dort ein Rudel Watteflusen Klimmzüge an den Dornen machen. 

Wollläuse!

Das haben die ja wieder hervorragend eingefädelt! Wirklich Klasse ausgeheckt – so kurz vor den Weihnachtsferien ist das die ideale Zeit – alles ist ruhig, niemand macht nass, die Gefahr erwischt zu werden ist deutlich geringer als im Rest des Jahres. Echt pfiffig!
Aber ohne uns!
Welche Sofortmaßnamen jeder zu Hause in der Sammlung machen kann, wenn man so eine böse Überraschung entdeckt – darum geht es heute im CactusPodcast zum Thema Wollläuse – und: wie ich wie Don Quichote mit einer Zahnbürste gegen eine Moringa kämpfte.

CactusPodcast Episode 002 - Wollläuse im Winter

von Ulrich Haage | Kaktusgärtner, Blogger und Podcaster auf cactusblog.de | CactusPodcast

Für wen ist diese Episode interessant?

Kakteenfreunde, Sukkulentensammler, alle Pflanzenfreunde die ihre Pflanzen gut und möglichst verlustfrei durch den Winter bringen möchten. Die Tipps sind in unserer Kakteengärtnerei erprobt und schon für Einsteiger leicht umsetzbar – und auch für erfahrene Pflanzenfreunde sind noch wichtige Informationen dabei!

Disclaimer: 

Hier geht es unter anderem um Pflanzenschutzmittel – Fehler können Gefahren bergen. Beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vor der Verwendung immer der Beipackzettel lesen, empfohlene Schutzmittel verwenden und die vorgeschriebene Konzentration einhalten! Das ist wichtig! 

Wollläuse – Teil eins der Miniserie Winterschädlinge

Vorweg: was ist eigentlich eine Miniserie?
Ganz einfach: eine Sammlung von mehreren Episoden die umfangreicheres Thema unter die Lupe nimmt. Diesmal geht es um die wichtigsten Schädlinge die uns im Winter Probleme machen und wie wir damit umgehen können. Damit falle ich für Einsteiger vielleicht ein wenig mit der Tür ins Haus – es wird demnächst auch „leichtere Themen“ und Basics geben. Versprochen!

Was sind Wollläuse?

Vor kurzem bin ich gefragt worden: „wie ist das im Moment mit den Wollläusen? Was kann ich zuhause dagegen machen?“
Und die Frage liegt auf der Hand, denn die Wollläuse kommen jetzt im Winter gerade so richtig in Fahrt – sprich: die Gefahr jetzt Wollläuse an den Pflanzen zu finden ist groß.

Die Wolllaus – lateinisch als Pseudococcidae gruppiert – wird oft auch Schmierlaus genannt, denn wenn der zornige Kaktusgärtner sie einmal mit dem Daumen erwischt, dann hinterlässt sie nur noch eine schmierige Spur. Das kommt aber selten vor, denn auf Kakteen sind Woll- oder Schmierläuse durch die Dornen gut vor Kaktusgärtnerdaumen geschützt.
Die Verwandtschaft liegt dagegen nicht so auf der Hand. Wenn ich eine Wolllaus genauer unter die Lupe nehme, dann sehe ich ein kleines weißes Wattepuschel. Eine Ähnlichkeit mit Schildläusen kann ich dabei nicht feststellen. Aber das gibt es bei den Kakteen und vielen anderen Pflanzen ja auch, dass Verwandte sich völlig unähnlich sind und Doppelgänger nicht miteinander verwandt. Nach aktuellem Erkenntnisstand gehören die Wollläuse zu den Schildläusen – und von denen gibt es insgesamt tatsächlich etwa 1.000 Arten – und das ist eine krasse Zahl! Zum Glück gibt es die nicht alle hier bei uns. Wollläuse gibt es – außer in den ganz kalten Regionen – auf der ganzen Welt – deswegen: ein Umzug wegen Läusebefall hilft nicht.

Wie erkenne ich Wollläuse?

Ganz typisch: die kleinen weißen Wattepuschel fallen zuerst ins Auge. Wenn man genau hinschaut erkennt man Antennen oder Schwanz und viele kleine Beine. Je kleiner die Wolllaus, desto schwerer ist sie zu erkennen. Bei einem Millimeter Größe braucht man schon eine gute Lupe, die großen Brocken mit bis zu 12 Millimeter machen zumindest das Erkennen leichter. Apropos weiße Watte: Wollläuse können übrigens auch grau, bräunlich, oft auch rosa gefärbt sein – und ich hab auch schon mal dunkle Streifen gesehen.
Da Wollläuse sich nur langsam, manche auch gar nicht bewegen findet man sie meist auch nach einigen Augenblicken noch am selben Ort. Der ist dafür meist gut versteckt gewählt. Bei Kakteen im besten Fall auch noch so unzugänglich wie möglich unter Dornen. Auch das ist eine Schutzmaßnahme (alle Schutzmaßnahmen der Wollläuse gibt’s weiter unten im Überblick).

Woher kommt die Wolle?

Wollläuse haben Drüsen die in denen wachsartige Fäden oder feine Schuppen ausgeschieden werden. Daraus entsteht eine Schutzschicht die wie Mehl oder ein weißer Wattebausch aussieht. Die schützt die Wolllaus vor fast allen Umweiteinflüssen – auch vor uns Menschen.

Gruppierung von Wollläusen

Meine gänzlich unwissenschaftliche und grobe Gruppierung mache ich an der Wirkung und am Wirkungsort fest.

  • Wollläuse bezeichne ich alle die ich oberirdisch antreffe – im Gegensatz dazu gibt es die:
  • Wurzelläuse – die sich unter der Erde, an den Wurzeln, im inneren des Topfes aufhalten. Außerdem kenne ich noch die Gruppe der
  • Sproßläuse – die nennen wir so, weil wir beobachtet haben, dass unter deren Gelege, meist in der Nähe vom Scheitel die Kakteen völlig untypisch zu sprossen beginnen. Ob Sproßläuse tatsächlich eine anerkannte eigenständige Tierart ist weiß ich nicht – ich hab dazu einen Beitrag mit einer langen Geschichte im Cactusblog geschrieben der immerhin von einem Fachblatt aus Mexiko zitiert wird.

Die Pflanzenschädlinge befallen gerne auch andere Kultur- und Zierpflanzen wie Orchideen, Birkenfeigen und Gummibäume.

Wolllaus im Winter

Ich hab gerade das Bild von einer flauschigen Laus im Norwegerpullover vor Augen, aber: die Kolllegen sind nicht lustig!
Im Gegenteil: Sie sind ziemlich komplex im wirken, auf verschiedene Weise geschützt und nicht so einfach zu greifen.

Woher? Wie kommen die an meine Pflanze?

Oftmals befinden sich die Schädlinge schon vor dem Kauf an der Pflanze. Aber auch der Weg über Schuhe oder Kleidung ist denkbar. Die winzigen und gut versteckten Eier sind nur mit einer Lupe zu finden – aussichtslos.
Daneben fördern

  • zu trockene Heizungsluft,
  • der ruhende Wasser-Kreislauf,
  • ein zu dunkler Standort oder 
  • Pflegefehler

den Befall mit Schildläusen. Im Winter ist es nicht immer leicht, die optimalen Bedingungen für die Pflanzen zu bieten – deswegen treten Wollläuse in der dunklen Jahreszeit besonders häufig auf.
Aber: wer jetzt an optimale Tarnung der weißen Wollläuse im Schnee denkt – Fehlanzeige! An den Kakteen draußen im Schnee, also winterharten Kakteen treten keine Wollläuse auf – das ist denen entschieden zu kalt. Das mögen die nicht.

Prävention

Was kann ich tun, damit meine Pflanzen gar nicht erst von Wollläusen befallen werden?
Alles isolieren, desinfizieren, dicht machen, nichts und niemanden reinlassen? Theoretisch eine gute Idee, klappt in der Realität aber nur selten und macht ziemlich einsam.
Bessere Möglichkeiten kommen gleich – zu Anfang der Behandlung.
Hier erstmal: was tun die Läuse, um sich sicher zu fühlen?

Schutzschilde der Wollläuse

  • Wolle – ist eine fein gesponnene Wachsschicht die sehr effektiven Schutz darstellt
  • physikalischer Schutz und auch noch
  • wasserabweisend – außer Gasen kommt da nix durch!
  • halten sich gut versteckt – an Stellen die schlecht einzusehen sind und
  • sehr gern noch unzugänglich von Dornen geschützt
 

CactusPodcast

Behandlung von Wollläusen

Was kann ich tun – wenn es passiert ist? Zuerst die Sofort- und Sicherungsmaßnahmen:

  1. Isolierung – Betroffene Pflanzen sofort von den anderen Pflanzen trennen – und zwar so lange bis kein neuer Befall mehr auftritt – also mindestens 5 Wochen!
  2. kranke Pflanzenteile entfernen (z. B. Sekundärinfektionen aber auch Blütenreste)
  3. Pflanze hell, trocken und kühl stellen, nasse Pflanzen die versehentlich gegossen wurden besser austopfen und trocknen lassen
  4. Umfeld untersuchen (Töpfe, Schalen, Unterseite, Tischbelag, Fensterritzen – besonders aber auch Nachbarpflanzen!)

Die schnelle Lösung: Alkohol

Light-Version – Spiritus und Seife für empfindliche Pflanzen:

eine Mixtur aus 15 Milliliter Spiritus, 1 Liter Wasser und 15 Milliliter Kernseife herstellen. Damit werden die Läuse besprüht.
Aber Achtung! Das ist ganz schön viel Wasser – und das kann speziell Kakteen in der Winterruhe sehr schaden, wenn die Läuse zwar tot sind, aber der Kaktus beginn zu faulen.

Dank der dicken Epidermis sind Kakteen gut geschützt vertragen auch die radikale Lösung –

Spiritus pur

Was braucht man dazu?

  • Spiritus – in einer kleine Schale (ein Eierbecher genügt vollkommen)
  • Wasser – zum reinigen danach (auch nur eine kleine Schale
  • zwei Wattestäbchen

Das Wattestäbchen in den Spiritus tauchen und dann die Wollläuse betupfen. Der Alkohol löst das schützende Gespinst sofort auf und entzieht den Wollläusen das Wasser.

Immer schön aufpassen, dass die Pflanze nicht getroffen wird, auch wenn Kakteen hart im Nehmen sind – es ist immer besser die Pflanzen schonend zu behandeln. Deswegen empfehle ich auch immer nach dem Spiritus mit Wasser zu „spülen“.
Der Spülgang aber bitte immer genau so vorsichtig wie der mit Spiritus – in der Trockenzeit sollte möglichst auch kein Wasser in die Erde kommen – also nur mit Wasser nachtupfen – immer an eine OP-Schwester denken.
Die Behandlung muß nach 5 bis 10 Tagen wiederholt werden, denn dann schlüpft die nächste Generation aus den Eiern.

Bei einem Vortrag hörte ich von der Empfehlung, „den Kaktus bei Wolllausbefall einfach für eine Stunde komplett in Spiritus zu versenken“. Ich hab das zwar nie getestet, aber bei aller Robustheit kann ich mir nicht vorstellen, dass Kakteen das aushalten.

Plan B – Pflanzenschutzmittel

Was mache ich, wenn die Invasion schon komplett ist – die Wollläuse sich in meiner Sammlung überall verbreitet haben?
Pflanzenschutzmittel können dann die letzte Rettung sein.

  1. Es gibt natürliche Mittel die zum Beispiel auf Niem-Extrakten basieren und nicht giftig sind – die wir auch in Wohnräumen anwenden können – Beispiel: Neem-Azal.
  2. Präparate die auf Öl – oder Kaliseife basieren sind ebenfalls ungiftig – allerdings besteht hier die Gefahr, das nach der Anwendung die Epidermis, Dornen oder Wolle verkleben – Beispiel: Promanal, Sommeröl, Orangenöl
  3. Pyrethrum-Mittel – die natürlichen Pyrethroide werden aus Pflanzen gewonnen und sind ungiftig. Allerdings reagieren manche Menschen allergisch darauf – Beispiel: Spruzit
  4. Homöopathie – auch das gibt es – haben wir aber noch nicht getestet – Beispiel: Sulphur C200
  5. weitere Wirkstoffe sind meist unter Chemische Pflanzenschutzmittel oder Chemische Keule zusammengefasst. Und – ja – die gibt es nicht mehr – es sind ab Februar 2020 keine weiteren Wirkstoffe mehr gegen Wollläuse zugelassen – das trifft uns übrigens genauso im Profibereich! Vielleicht denkt der eine oder andere darüber nach, sich noch eine Packung Bi 58 zu kaufen – denn mit systemisch wirkenden Mitteln wird es dann dünn.
Das gibt es künftig nicht mehr:
  • Neonicotioide (oder Neonics) wie Imidacloprid,
  • Dimethoat (Bi 58 darf aktuell nur noch bis zum 31. Januar 2020 verkauft werden, andere Handelsnamen: Perfekthion, Roxion, Rogor).
  • alte Geschichten von früher „ich hab noch ’ne Flasche E605 im Schuppen“ können richtig teuer werden! Davon sollte man aber nicht nur wegen des drohenden Bußgeldes die Finger lassen. Ich habe vor vielen Jahren, noch zur DDR-Zeit einen Container in der Hand gehabt auf dem fett DDT stand. Allein wenn ich mich daran erinnere läuft es mir kalt den Rücken runter.

Umdenken! Was funktioniert im Winter nicht?

Wichtig zu wissen: es gibt Dinge, die ticken im Winter etwas anders als im Rest des Jahres. Wer hier ein wenig aufpasst spart sich und seinen Pflanzen manchen Fehlschlag:

  • Kombipräparate oder Pflanzenschutzgranulate /-stäbchen oder -sticks – das sind Pflanzenschutzmittel, die mit Dünger kombiniert sind und so besser im Nährstoffkreislauf transportiert werden sollen, die Erde ist trocken, der Wirkstoff kann nicht transportiert werden, denn im Winter ruht der Kreislauf und der Dünger (meist Stickstoff) könnte eher Schaden anrichten, für
  • systemisch wirkende Pflanzenschutzmittel gilt das ähnlich – nur systemische Mittel mit Gasphase behalten ihre Wirksamkeit
  • warum fehlen hier die Nützlinge? – ganz einfach: im Winterquartier ist es zu kühl, um Nützlingen in Fresslust zu bringen – selbst wenn die Sonne bei uns im Gewächshaus schnell mal 32° C macht und die Marienkäfer etwas benommen herumtappen – nachts wird es wieder kalt – und Larven – die die eigentliche Arbeit machen – sind im Winter nicht da

Was muß ich bei der Behandlung beachten?

  • bei den Hausmitteln wie auch beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – im Winter so wenig Wassereinsatz wie möglich – ein Spray macht die Pflanze weniger nass und ist jetzt die bessere Wahl
  • vor der Behandlung Beipackzettel lesen – immer! Das müssen auch wir Profis tun
  • Kombipräparate oder Sticks mit Dünger die in die Erde eingearbeitet oder gesteckt werden haben im Winter nur eine geringe Wirkung, weil der Kreislauf in Ruhe ist
  • Wiederholung ist wichtig! Die Eier der Wollläuse sind meist versteckt und wir erwischen sie nur selten. Darum muß die Behandlung nach 5-10 Tagen wiederholt werden – egal welche Methode wir wählen
  • Wollläuse kommen manchmal in Wellen! Es passiert schon mal, dass nach einer Behandlung der Zauber scheinbar schlagartig vorbei ist. Das kann trügerisch sein! Jetzt wachsam bleiben – denn oft verstecken sich die Wollläuse nur und tauchen nach sechs Wochen massiv wieder auf – deswegen:
  • aufmerksam auch das Drumherum unter die Lupe nehmen – Wollläuse sind sehr kreative Versteck-Spieler und überdauern gern auch im Fenster, im schmalen Topfrand oder unter dem Tisch

 

Zusammenfassung – was muß ich zu Wollläusen wissen? 

  • was sind Wollläuse, wie kann ich sie erkennen: weiß, wollig, gut versteckt
  • worauf muß ich achten: neue Pflanzen genau untersuchen, Kali-Abschlußdüngung im Herbst macht die Zellwände wiederstandfähiger
  • Quarantäne Bedingung: frische Luft, kühl, kein Wasser, heller Standort
  • Behandlung: frühzeitig, wenig Wasser verwenden (Spray)
  • Wiederholung: um auch die nächste, frisch geschlüpfte Generation aus den Eiern vor der Ausbreitung zu erwischen

Meine Don Quichote-Story verschiebe ich auf die nächste Episode über Wollläuse – die wird ja nicht schlechter davon.

Es ist der 29. Dezember 2019, Sternzeit 23:06 Uhr – und bald beginnt ein neues Jahr – und neue Themen im CactusPodcast. 
Der Cactuspodcast kommt wieder mit der Episode 03 zum Thema Spinnmilben – andere kleine böse Biester – und Teil zwei der Miniserie zum Thema Winterschädlinge. 

Wir hören uns!
 

Shownotes zum CactusPodcast Episode 002 – Thema Wollläuse:

Alle Links und weiterführende Informationen hier noch einmal auf einen Blick:
 
  • Wikipedia über die Wollläuse – der Inhalt findet sich übrigens häufig auch an anderen Stellen in Netz
  • Sproßläuse – eine ziemlich spezielle Wolllaus, und warum wir die suchen – ein älterer Artikel hier im cactusblog
  • ISIP Pflanzenschutz Infodienst – welche Pflanzenschutzmittel sind für Hobbygärtner zugelassen
  • Hausmittel und Homöopathie im Einsatz gegen Wollläuse – auch das soll wirken – haben wir aber noch nicht probiert

 

CactusPodcast Episode 01 – Pflanzenpass – neu und brisant

CactusPodcast: Episode 01 – Pflanzenpass

Mein Name ist Ulrich Haage und ich rede heute über: den neuen Pflanzenpass
Nein, das ist nicht sowas wie ein Kinderausweis für Blumen.
Der neue Pflanzenpass – ein gemeines Knallerthema – Warum ist das jetzt ausgerechnet wichtig? 
Wenn ich den Text des neuen Gesetzes genau liest, bekomme ich den Verdacht, dass seit heute früh um 0.00 Uhr viele Gärtner ein Problem haben. Wenn sich die Informationen bestätigen, die ich erhalten habe, dann sieht es für die vielen privaten Pflanzenfreunde die auf Plattformen wie ebay oder Amazon ihre Pflanzen verkaufen genauso schlimm aus, denn ab heute handeln sie illegal.
 
Wie das kommt, warum – und was jetzt zu tun ist – darum geht es heute im CactusPodcast. 

CactusPodcast Episode 001 - Pflanzenpass - brisante Änderungen

von Ulrich Haage | Kaktusgärtner, Blogger und Podcaster | CactusPodcast

Für wen ist diese Episode interessant?

Kakteenfreunde, Sukkulentensammler, alle Pflanzenfreunde die Pflanzen verkaufen, verschenken, tauschen, alle Pflanzenversender, jeder Gärtner der seine Pflanzen nicht  persönlich an den Endkunden verkauft.
Alle meine Informationen betreffen den Geltungsbereich Deutschland. 
Auch wenn es sich um EU-Recht handelt kann ich nichts über die Umsetzung in anderen EU-Staaten sagen.

Vorweg: 

Ich kann und möchte hier keine – wie auch immer geartete – rechtliche Beratung geben. Die Verordnung ist noch sehr jung – für alle Beteiligte. Einige Informationen sind auch für mich noch unklar oder wiedersprüchlich, anderes wird sich auch erst in der Praxis bewähren müssen, vielleicht ist der eine oder andere Fall noch gar nicht bedacht – und nicht zuletzt kann ich etwas missverstanden haben. 
Ich habe einige gravierende Änderungen in dem Prozess erlebt, Dinge die zu Beginn kategorisch ausgeschlossen wurden sind aber in die Beratung gekommen und wurden dann mit Anpassungen übernommen.
Deswegen sind alle hier gegebene Informationen immer als vorläufig zu betrachten.
Mir wäre es eine große Freude, wenn wir eine Umsetzung auf die Reihe bekommen, die das Ziel erreicht Pflanzen und Umwelt zu schützen und auch eine einfache Umsetzung ermöglicht.
 

Deswegen hilft in allen Fällen: 

  • keine Panik – Ruhe bewahren, es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird
  • vor dem schimpfen erstmal nachfragen
  • das Gespräch mit den zuständigen Behörden suchen

Die Vorgeschichte

Gesetze kommen manchmal still und leise – so auch in diesem Fall. Dabei ist das ganze nicht neu. Gesetz? – eigentlich ist es eine Verordnung die in nationales Recht umgesetzt wird. Am 26. Oktober 2016 haben sich die Regierungen in Brüssel in der Verordnung 2016/2031 auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt, um die Menschen, aber auch unsere Umwelt, Pflanzen, Wälder, Ökosysteme – alles was um uns herum lebt gegen sogenannte „Unionsquarantäneschädlinge“ zu schützen. (Der Ursprung dieser Bemühungen geht übrigens bis ins Jahr 1951 zurück – da gab es die EU noch gar nicht)
Ich mache mich gern vorher schlau, damit ich mir eine Meinung bilden kann, ich erlebe es viel zu oft, dass es Aufreger und böse Diskussionen gibt, mit Menschen, die zwar eine Meinung habe, aber kaum etwas vom Hintergrund wissen. 
Mich beschäftigt das neue Pflanzenpassgesetz schon seit 2018. Und ich bin heilfroh, rechtzeitig davon erfahren zu haben – deswegen hatte ich die Chance einige Bedenken und Gedanken in die Arbeitsgruppe mitgeben zu können.

Warum Pflanzenpass – und wozu der ganze Aufwand?

Uns alle erwartet ein bürokratischer Mehraufwand – aber wofür soll das eigentlich gut sein? 
Wir haben vielleicht noch die EHEC aus dem Jahr 2011 in Erinnerung. Auch der Asiatische Moschusbockkäfer oder Laubbockkäfer sind bekannter. Weniger in die Öffentlichkeit gekommen ist das Auftreten von Xylella. 
Bei verschiedenen Schädlingen sind die Folgen vorher kaum abschätzbar. Nicht für die Menschen, nicht für die Umwelt – und letztlich auch nicht für den Gärtner – denn für eine Gärtnerei kann es das Aus bedeuten. Ein Bockkäfer in einer Baumschule … da braucht man nicht mehr viel Phantasie. 
Und genau das ist der Punkt. Diese „Unionsquarantäneschädlinge“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie Schäden anrichten und sich fast ungebremst verbreiten. Unsere Waschbären, die diesen Sommer ganz possierlich durch unsere Gewächshäuser geturnt sind, sind zwar nicht als gefährlich eingestuft, aber einige von diesen zerstörerischen Qualitäten haben die auch. Aber zurück zum Unionsquarantäneschädling.
Meist haben die keine natürlichen Gegenspieler. Oder das Umfeld ist für sie so günstig, dass die Natur den Bestand nicht reguliert. Und wenn hier niemand eingreift, führt das zur ungebremsten Verbreitung. 
Darin steckt eine ganze Menge Unwägbarkeit oder Gefahr. 
Der Pflanzenpass soll dafür sorgen, dass beim Auftreten eines Quarantäneschädlings schnell und zielgerichtet reagiert werden kann. Durch den Pflanzenpass wird im Ernstfall die Herkunft der Pflanze – und des Schädlings und der Weg der Verbreitung nachvollziehbar. 
Für mich ist der Pflanzenpass so etwas wie die Hotline zur Feuerwehr. 
 

Was passiert ab heute konkret?

  • jeder der Pflanzen „verbringt“ braucht künftig eine Pflanzenpassnummer – die bekomme ich von meiner Pflanzengesundheitsbehörde (siehe Shownotes unten)
  • jede Pflanzenbewegung muß von einem Pflanzenpass begleitet werden (siehe auch verbringen) Saatgut ist bis auf einige Ausnahmen nicht pflanzenpasspflichtig
  • der Pflanzenpass muß für drei Jahre aufbewahrt werden
 

Der Pflanzenpass im Detail

Im Gesetz steht: ab dem 14.12.2019 muß jedes verbringen von Pflanzen mit einem Pflanzenpass begleitet werden. Deswegen muß jede Person und jedes Unternehmen das Pflanzen „verbringt“ bei seiner zuständigen Landesbehörden seine Pflanzenpass-Nummer beantragen. 
Der Pflanzenpass wird beim Verkauf (oder „Verbringen“) an der Pflanze angebracht. Meist geschieht das durch ein Etikett an Pflanze oder Verpackungseinheit. 
Danach muß der Pflanzenpass für drei Jahre aufbewahrt werden. 
So soll sichergestellt werden, dass die Herkunft einer Pflanze immer nachvollziehbar ist. 
 
Zuständig sind die Pflanzenschutz-Landesbehörden, eine Liste gibt es in den Shownotes. 
Viele Informationen habe ich aus dem Informationssystem der Pflanzenschutzdienste geholt – Link in den Shownotes.
Darüber steht noch die Koordination durch das JKI (Julius-Kühn-Institut) – auch dazu gibt es Links in den Shownotes.
 

Geltungsbereich 

alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und die Schweiz. Für die Ausfuhr in die Schweiz oder nach Norwegen brauchten wir zwar auch bisher einen Pflanzenpass – aber das ist eine andere Baustelle, das hat in erster Linie mit dem Thema Artenschutz zu tun.
Auch wenn der Pflanzenpass ein amtliches Dokument ist darf er auch handschriftlich ausgestellt werden. Die Form verlangt allerdings die Europa-Flagge auf dem Etikett. Ob die dann auch handgemalt werden darf habe ich noch nicht herausgefunden. 
 
Auf den Pflanzenpass gehören nur ein paar Informationen:
  • die Europa-Flagge (blau mit gelben Sternen, oder Schwarz/weiß) oben links
  • das Wort Plant Passport – oder Pflanzenpass im deutschen Sprachraum oben rechts
  • unter A: der botanische Name der Pflanze
  • unter B: die Pflanzenpassnummer
  • unter C: eine Bezeichnung zur Nachverfolgung (z. B. Rechnungsnummer)
  • unter D: das Herkunftsland
Eigentlich ganz einfach. Fast.
 

Aufbewahrungspflicht

Der Pflanzenpass muß ab Lieferung drei Jahre aufbewahrt werden. 
Jede Sendung von Kakteen-Haage hatte auch bisher schon eine Rechnung beiliegen, auf der in der Mitte unten die Pflanzenpassnummer zu finden war. Damit galt die Rechnung zugleich als Pflanzepass. 
In Zukunft wird das etwas größer und deutlicher sichtbar sein. Die Rechnung – und der Pflanzenpass müssen für drei Jahre aufbewahrt werden. 
Tipp: Die Rechnung aufzubewahren ist ohnehin eine gute Idee, denn die Rechnung gilt auch als Erwerbsnachweis für CITES-Pflanzen die dem Artenschutz unterliegen.
Und: wer keine Pflanze bestellt – braucht natürlich auch keinen Pflanzenpass.
 

CactusPodcast

Mißverständliches – ein Klärungsversuch

Wie so oft gibt es Interpretationsspielräume oder nicht so ganz eindeutig definiertes. 
 

„Verbringen“ – was bedeutet das?

Ich schaue bewusst nicht ins Steuerrecht sondern versuche es einfach zu erklären. Meist haben wir nur den Verkauf einer Pflanze im Blick. Das reicht aber nicht, denn die Pflanzenpasspflicht betrifft aber auch den Tausch, das verschenken und vermutlich ist auch der Verleih davon betroffen (z. B. Kübelpflanzen die ein Gärtner an ein Restaurant oder eine Messe leiht). Im Zweifel empfehle ich dazu noch einmal eine Nachfrage bei der Behörde. 
 

Für wen ist das ganze relevant? 

Erstmal die Ausnahmen -wer braucht keinen Pflanzenpass: 
  • jeder der seine Pflanzen direkt an den Endkunden verkauft braucht keinen Pflanzenpass. Das kann ein Gärtner auf dem Marktstand sein, ein Kakteensammler, der seine Pflanzen auf einer Kakteenbörse anbietet, ein Bauer der Gemüsejungpflanzen im Hofladen verkauft, oder ein Gartencenter. Faustregel: kann ich meinem Kunden in die Augen schauen, die Pflanze in die Hand drücken (bitte vorsichtig bei Kakteen!) – dann ist kein Pflanzenpass nötig. Für unsere Pflanzen die wir im Gewächshaus verkaufen gibt es keinen Pflanzenpass.
  • Speditionen oder Paketdienste
 

Unternehmer oder Privatperson?

Auf den ersten Blick schien es für mich so, als betrifft die Regelung nur Gärtner. Warum sollten denn auch Privatpersonen betroffen sein?
Im Text wird meist das „Unternehmen“ erwähnt. Deswegen bin ich bis vor kurzem davon ausgegangen: alles klar – alle Gärtner müssen ran. Allerdings seht im Gesetz auch: „bei jedem verbringen von Pflanzen“. Das hat mich verwundert, deswegen hab ich vor kurzem noch einmal bei unserem Pflanzenschutzdienst ganz konkret nachgefragt: 
 
„Gilt die Regelung auch für Pflanzen Verkäufer auf ebay und Co? Ich habe dort gestern allein etwa 45.000 Treffer unter dem Stichwort „Kakteen“ gefunden. (das sind natürlich nicht alles Pflanzen)“
Die Antwort kam klar und schnörkellos: 
„Ja, natürlich!“. 
Ich wollte alle meine Zweifel ausgeräumt haben und hakte nach: „aber doch nur für als gewerblich registrierte Anbieter?“ 
„Nein. Im Text steht eindeutig: jede Verbringung und im speziellen im Fernabsatz“
„Das bedeutet konkret: eigentlich müssen die vielen privaten Anbieter jetzt ganz fix eine Pflanzenpassnummer bekommen. Aber wie sollen die eigentlich davon überhaupt erfahren? Werden die über ebay oder Amazon dazu informiert?“
 
… das ist zumindest bisher nicht der Fall – und wenigstens bei uns in Thüringen kann ich mir schlecht vorstellen, wie das auf die schnelle funktionieren soll. 

Sofortige Umsetzung nicht in Sicht

Allein die Vergabe der Pflanzenpassnummern erscheint mir im Moment personell kaum umsetzbar. Und auch eine Kontrolle der Umsetzung ist nicht das erste Ziel. Das entspannt die Situation für alle Seiten und gibt etwas Zeit für die Vorbereitung. Möglicherweise ist gerade in diesem brisanten Punkt noch einiges in Bewegung und nicht alle Messen gesungen.
Ich beobachte das weiter und gebe weiter, wenn sich etwas neues entwickelt. Es kann gut sein, das dieser Podcast in der nächsten Woche schon wieder out of Date ist – deswegen lohnt es sich, die Seite zu dieser Episode im Blick zu behalten. Wenn es etwas neues gibt, dann steht das im cactusblog, oder unter www.kakteen-haage.de/pflanzenpass. 
Warum kann ich damit so entspannt umgehen? Der Hintergrund ist einfach: wir haben unsere Pflanzenpassnummer schon jahrelang, unsere Gewächshäuser werden regelmäßig überprüft, wir kennen die Prozedur. Das was mit der neuen Verordnung Neues kommen wird, das werden wir lösen können. Ich bin da sehr zuversichtlich und froh, denn die Zusammenarbeit mit unseren Behörden in Thüringen ist sehr konstruktiv – an der Stelle ein dickes DANKE an die Kollegen vom Thüringer Pflanzenschutzdienst.

Was ist jetzt zu tun?

  • keine Panik – speziell den privaten, nicht gewerblichen Anbietern empfehle ich erstmal eine konkrete und schriftliche Aussage der zuständigen Behörden abzuwarten (es ist nicht ausgeschlossen, das der Geltungsbereich doch nur auf das gewerbliche beschränkt wird – und ich habe den Satz gelesen: „Die Aktualisierung von Detaildaten kann bis spätestens 13. März 2020 nachgereicht werden“.)
  • bei der Landesbehörde anklopfen und erfragen, ob und wie eine Pflanzenpassnummer vergeben wird
  • künftig beim verbringen von Pflanzen den Pflanzenpass anbringen
  • Pflanzenpass für drei Jahre nach Erhalt aufbewahren. 
Je länger ich mit damit beschäftige, desto mehr und komplexe Informationen kommen zusammen – und auch neue Fragen – darum mache ich hier erstmal Schluß mit der heutigen Episode zum Pflanzenpass.
Ich gebe gern mein Wissen zum Thema Pflanzenpass weiter – ich kann Fragen dazu zwar nicht verbindlich beantworten, aber ich kann diese sammeln und mich erkundigen. Im Zweifel ist Geduld und die regional zuständige Behörde der beste Anlaufpunkt. 
 

Zusammenfassung 

Ab dem 14.12.2019 ist der Pflanzenpass vorgeschrieben wenn Pflanzen verbracht werden. Deswegen:
 

Obacht für alle 

die Pflanzen verkaufen, verschenken, verleihen, verschicken – egal ob gewerblich oder privat 
 

Entwarnung 

für alle die direkt an den Endverbraucher verkaufen. Direkt heißt: ich stehe dem Kunden persönlich gegenüber, am Marktstand, in der Gärtnerei, auf einer Pflanzenbörse, im Gartencenter. (Fernabsatz: also Internethandel und jede Form von Versand ist pflanzenpasspflichtig)
 
Meine Pflanzenpassnummer bekomme ich von der Pflanzengesundheitsbehörde meines Bundeslandes.
 

Fragen zum Pflanzenpass?

Einfach posten in den Kommentaren unter www.cactusblog.de/cactuspodcast01-pflanzenpass/ 
 
Puhhh! Das war die Episode 1 im Cactuspodcast – diesmal mit etwa einer Woche konzentrierter Vorbereitungszeit. Und trotzdem bin ich mir sicher, da warten noch einige Veränderungen auf uns.
Ich furchtbar neugierig, wie der Cactuspodcast draußen in der Welt ankommt freue mich über ein Feedback – hier in den Kommentaren, oder auf Facebook, oder Instagram – und wenn wir den Weg zu iTunes geschafft haben – dann natürlich am liebsten dort.
 
Es ist Samstag, 14. Dezember 2019, Sternzeit 15:52 Uhr – und es wird höchste Zeit im Wohnzimmer die dritte Kerze auf dem Adventskranz anzuzünden.
Bis zum nächsten mal im CactusPodcast. Dann geht es um meine Lieblingsfreunde: die Wollläuse. Damit starten wir gleich eine kleine Miniserie zum Thema Winterschädlinge. 
Wir hören uns!

Update

Wir hören uns schneller als erwartet – denn ich kann schon einen ersten Nachtrag liefern: 
Etwas Geduld zu haben hat sich schon bewährt: 
Es ist Montag, 16. Dezember und die Frage, ob Anbieter auf Amazon und ebay künftig einen Pflanzenpass benötigen ist zurück in die große Beratungsrunde gegangen – und damit steigen die Chancen dass es Entwarnung gibt für alle privaten Pflanzenfreunde.
Es bleibt also erstmal spannend – und ich empfehle die Arbeitsweise der englischen Gärtner: „first enjoy a cup of tea“. 
 
Schauen wir mal wie es weiter geht!  
 

Shownotes:

Alle Informationen aus dem CactusPodcast Episode 01 zum Thema Pflanzenpass hier noch einmal auf einen Blick
 
EU-Verordnung vom 26.10.2016 über Maßnahmen zum Schutz vor Pflanzenschädlingen … Link
Formale Anforderungen an den Pflanzenpass – Durchführungsverordnung (EU) 2017/2313 (PDF)
spezielle Hinweise zur Kennzeichnung für Gärtner die an Landgard liefern
So sieht der Pflanzenpass aus: (vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie – Link)
Ein Bericht des Bayerischen Fernsehen über den Asiatischen Bockkäfer:
 
Und zuletzt noch die Liste mit den Pflanzenschutzdiensten der Bundesländer (Auswahl, hier ist noch der Link zur vollständigen Liste mit der ich gern arbeite) 

Baden-Württemberg

Regierungspräsidium Stuttgart
Pflanzenschutzdienst
Postfach 80 07 09, 70507 Stuttgart
Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart
Tel.: 0711 904-13000; Fax: 0711 904-11190
E-Mail: Abteilung3@rps.bwl.de
www.rp.baden-wuerttemberg.de

Bayern

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Institut für Pflanzenschutz
Lange Point 10, 85354 Freising
Tel.: 08161 71-0; Fax: 08161 71-5735
E-Mail: ips@LfL.bayern.de
www.LfL.bayern.de/ips

Berlin

Pflanzenschutzamt Berlin
Mohriner Allee 137, 12347 Berlin
Tel.: 030 700006-0; Fax: 030 700006-255
E-Mail: pflanzenschutzamt@senuvk.berlin.de
https://www.berlin.de/senuvk/pflanzenschutz/pflanzenschutzamt

Brandenburg

Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Pflanzenschutzdienst
Müllroser Chaussee 54, 15236 Frankfurt/Oder
Tel.: 0335 560-2101; Fax: 0335 560-2113
E-Mail: psdwarnhinweise@LELF.brandenburg.de
www.lelf.brandenburg.de

Bremen

Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen (LMTVET)
Pflanzenschutzdienst
Lötzener Str. 3, 28207 Bremen
Tel.: 0421 361-89204, Fax: 0421 361-16644
E-Mail: office.pshb@lmtvet.bremen.de
www.lmtvet.bremen.de

Hamburg

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Pflanzengesundheitskontrolle, Pflanzenschutzamt Hamburg, Pflanzenschutzdienst
Brennerhof 123, 22113 Hamburg
Tel.: 040 42841-5203, Fax: 040 42841-5290
E-Mail: pflanzengesundheit@bwvi.hamburg.de
www.hamburg.de/wirtschaft/service-pflanzenschutz

Hessen

Regierungspräsidium Gießen
Pflanzenschutzdienst (Dez:51.4)
Schanzenfeldstr. 8-10, 35578 Wetzlar
Tel.: 0641 303 5227,
Fax: 0641 327 644 504
Email: psd-wetzlar@rpgi.hessen.de
www.pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de

Mecklenburg-Vorpommern

Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF)
Abt. 4: Pflanzenschutzdienst
Graf-Lippe-Str. 1, 18059 Rostock
Tel.: 0381 4035-0, Fax: 0381 4922 665
E-Mail: pflanzenschutzdienst@lallf.mvnet.de
www.lallf.de

Niedersachsen

Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Pflanzenschutzamt (Hannover)
Postfach 91 08 10, 30428 Hannover
Wunstorfer Landstraße 9, 30453 Hannover
Tel.: 0511 4005-0; Fax: 0511 4005-2120
E-Mail: pflanzenschutzamt@lwk-niedersachsen.de
www.lwk-niedersachsen.de

Nordrhein-Westfalen

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Pflanzenschutzdienst
Gartenstraße 11, 50765 Köln-Auweiler
Tel.: 0221 5340-401, Fax: 0221 5340-402
E-Mail: pflanzenschutzdienst@lwk.nrw.de
www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz

Rheinland-Pfalz

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Telefon: 06131 / 16-0
Telefax: 06131 / 16-2100
E-Mail: poststelle@mwvlw.rlp.de
www.mwvlw.rlp.de

Saarland

Landwirtschaftskammer für das Saarland
Pflanzenschutzdienst
In der Kolling 11, 66450 Bexbach
Tel.: 06826 82895-0; Fax: 06826 82895-60
E-Mail: poststelle@lwk-saarland.de
www.lwk-saarland.de/pflanze

Sachsen

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Abt. 7 – Pflanzliche Erzeugung
Postfach 54 01 37, 01311 Dresden
Waldheimer Straße 219, 01683 Nossen
Tel.: 035242 631 0; Fax: 035242 631 7099
E-Mail: abt7.lfulg@smul.sachsen.de
www.smul.sachsen.de/lfulg

Sachsen-Anhalt

Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG)
Dezernat 23 – Pflanzenschutz
Strenzfelder Allee 22, 06406 Bernburg
Tel.: 03471 334-0; Fax: 03471 334-105
E-Mail: pflanzenschutz@llg.mule.sachsen-anhalt.de
www.llg.sachsen-anhalt.de

Schleswig-Holstein

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

Abteilung Pflanzenbau, Pflanzenschutz und Umwelt
Fachbereich 33 – Pflanzenschutz
Grüner Kamp 15-17, 24768 Rendsburg
Tel.: 04331 9453-0, Fax: 04331 9453-389
E-Mail: psd-Rendsburg@lksh.de
www.lksh.de

Thüringen

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL)
Referat 410 – Pflanzenschutz
Kühnhäuser Straße 101
99090 Erfurt
Tel.: 0361 55068-0, Fax: 0361 55068-140
E-Mail: pflanzenschutz@tll.thueringen.de
www.thueringen.de/th9/tll/pflanzenproduktion/pflanzenschutz 

 

… und ich freu mich auf mehr in Kürze hier vom CactusPodcast!

CactusPodcast Episode 00

Episode 00 im CactusPodcast 

Das Cactusblog gibt es schon länger – aber als Audio, als Kaktusgeschichten zum Mitnehmen – das gab es bisher noch nicht – deswegen: 
wer jetzt lauter Fragezeichen über dem Kopf hat – ja! sowas gibt es wirklich!

CactusPodcast Episode 000 - Ulrich Haage - Kaktus für die Ohren - Geschichten vom Kaktusgärtner

von Ulrich Haage | Kaktusgärtner, Blogger und Podcaster auf cactusblog.de | CactusPodcast

Warum ein CactusPodcast?

Über das warum und das wie und das wieso erzähle ich heute – und auch ein bisschen über mich, Ulrich Haage.
Ich sitze am Fenster und schaue zu, wie die Dämmerung über der Kakteengärtnerei kriecht.
 

Hier hat für mich alles begonnen.

Hier bin ich aufgewachsen, in der Kakteengärtnerei. Hier hab ich als kleiner Junge schon gespielt. In den Gewächshäusern – manchmal zum Leidwesen meiner Eltern – die fanden Fahrrad und Gewächshaus nicht so kompatibel.
Apropos Eltern – die sind auch schon Kaktusgärtner gewesen – alle beide.
Und auch meine Großeltern – auch beide – also die Eltern meines Vaters. Der Name Walther Haage ist dem einen oder anderen vielleicht schon mal über den Weg gelaufen – er hat eine ganze Reihe von Kakteenbüchern geschrieben, sogar einen richtigen Bestseller – das Lexikon „Kakteen von A bis Z“ verkauft sich noch heute wie geschnitten Brot.
Und auch sein Vater, also mein Urgroßvater war schon Kaktusgärtner – und auch er hat Bücher veröffentlicht…
… und dessen Vater auch.
Das geht noch eine ganze Weile so weiter – man kann sagen, ich bin aufgewachsen in einer Familie von Kaktusgärtnern – und das hat 1822 begonnen, vor 6 Generationen. Deswegen dürfen wir uns auch die älteste Kakteenzucht der Welt nennen.
 

Die Gärtner vor den Kakteengärtnern

Wenn ich noch weiter zurückgehe, also vor den Beginn der Kakteen – da sind die Haages auch schon Gärtner gewesen. Die lange Gärtnergeschichte geht zurück bis ins Jahr 1685. Wir schreiben damit auch die längste gärtnerische Familientradition in Deutschland. Dazu gibt es einen Haufen Geschichten zu erzählen. 
Und ich – heute – bin also auch Kaktusgärtner – und zwar schon seit mehr als 30 Jahren. Das es dazu kam lag für mich weniger auf der Hand als man das bei der Vorgeschichte vielleicht vermuten mag. Ist aber so.
Vielleicht gerade deswegen liebe ich meine Arbeit als Kaktusgärtner. Und ich liebe es, mit den Menschen hier in der Kakteengärtnerei zusammenzuarbeiten.
Ich bin Kaktusgärtner, aber ich mache auch noch ein paar andere Sachen:
  • ich verlege und schreibe Bücher – über Kakteen – das hat ja bei uns schon Tradition
  • ich bin Blogger und berichte über das was mich bewegt schon seit mehr als zehn Jahren
  • ich bin Mensch – das hab ich bei unserem Ministerpräsident geklaut – ich bin Papa und Mann, Sohn, Bruder, Enkel – ich lebe in und mit einer ziemlich geilen und großen Familie
  • hin und wieder bin ich als Kakteenexperte im Fernsehen – die letzte Aktion beim SWR für das ARD Buffet und das ZDF Mittagsmagazin war sehr cool
  • manchmal bin ich auch Erfinder:
    • ich hab zum Beispiel das Kakteenessen erfunden – klar – sowas mache ich nie allein, aber das ist eine Idee, die ich sehr sehr mag
    • oder das CactusWorkCamp – da bin ich einen ganzen Tag mit neugierigen Menschen in unserer Gärtnerei unterwegs und wir probieren uns als Kaktusgärtner aus das ist jedesmal ein Riesenspaß

Kaktusgärtneralltag

Das sind ein paar Sachen die mich beschäftigen. Und natürlich mache ich auch ganz normale und alltägliche Sachen – aber wenn ich mich manchmal umschaue, dann wird mir hin und wieder bewusst: so wirklich 08/15 ist mein Leben nicht.
… und jetzt kommt der Podcast dazu – die Idee dazu ist nicht mal neu, meine CactusPodcacst Ideensammlung ist schon ein paar Jährchen alt. 
Vor einiger Zeit war ich Interviewpartner beim Bienenpodcast – und das war echt der Hammer – fünf Stunden Podcast, da hats mir kurz den Vogel rausgehauen! 
Hier wird es aber nicht so lang – versprochen!
 

Was habe ich hier im CactusPodcast vor?

Als Kaktusgärtner komme ich mit vielen Menschen aus der Pflanzenwelt zusammen und erfahre neues – und das gebe ich gern weiter.

  • Wissenswertes aus der Welt und für die Welt der Pflanzenfreunde – aber es geht nicht immer nur um Kakteen, oft auch Themen die alle Pflanzenfreunde interessieren
  • News und Facts, alltägliches und Geschichten vom Kaktusgärtner – denn: ich erlebe wirklich einen Haufen bunter Sachen. Das muss wohl am Job liegen.
  • als Erfurter habe ich sicher Erfurt-Stories zu erzählen, denn meine Heimatstadt – und ganz viele der Menschen die hier leben sind mir ans Herz gewachsen und davon erzähle ich sehr gern weiter
  • BUGA-Verbereitung:
    • im Frühjahr 2021 grünt hier in Erfurt die nächste Bundesgartenschau – obwohl – grünen tut sie ja jetzt schon, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
    • ich habe meinen Kopf zum Beispiel im Danakil Wüstenhaus stecken – und mein Herz auch – und diese Vorbereitung war für mich manchmal ein Grenzgang und eine echt krasse Erfahrung – dazu erzähle mindestens eine eigene Episode, vermutlich aber mehr

 

CactusPodcast

 

Für wen ist ein CactusPodcast gedacht?

  • für Kakteen-, Sukkulenten- und Pflanzenfreunde, denn bislang gibt es kaum pflanzenspezische Podcasts
  • es kann hier also ziemlich grün werden, manchmal wird es vielleicht auch technisch, oder historisch, oder familär – wir werden sehen …
… und: vielleicht ist es auch eine Möglichkeit mit Menschen in Verbindung zu bleiben die einfach weiter weg leben – unsere Familie ist ziemlich weit in der Welt verstreut, Freunde auf Reisen – wenn ich so darüber nachdenke. 
 
In jedem Fall freue ich mich schon wie Bolle – und ich bin neugierig, wie – und wie weit es hier weitergeht.
Noch nie habe ich so oft Kaktusgärtner gesagt. 
 

Shownotes

Hier die Links zum oben erwähnten:
Das Lexikon „Kakteen von A bis Z“ von meinem Großvater Walther Haage
Der krasse fünf Stunden Marathon Bienenpodcast
Und hier arbeite und lebe ich mit meiner Familie in der Kakteengärtnerei

Wir schreiben heute Freitag, den 13. Dezember 2019, Sternzeit 15.37

… und ich freu mich auf mehr in Kürze hier vom CactusPodcast!

Erfurt. Deutschland. Heute vor 30 Jahren

… beginnt die Mauer zu bröckeln. Eine Mauer die einen ängstlichen Staat schützt, seine Bürger zu verlieren. So umreißt es unser damaliger Probst Heino Falcke.

Probst Heino Falcke im Gespräch

Heute und damals

Heute sitze ich im Erfurter Theater, einem Ort, den es damals noch nicht gab.
Vor etwas mehr als 30 Jahren hab ich als Schüler hier im polytechnischen Unterricht Drehrollen für Postcontainer zusammengebaut.

Heute wurde ich am Eingang mit Handschlag von unserem Oberbürgermeister begrüßt – das hat er mit allen Erfurtern so gemacht.
Ich schätze ihn sehr.
Ebenso wie seinen Vorgänger Manfred Ruge. Nicht nur für ihr Tun für unser Erfurt.

Jetzt sitze ich inmitten vieler bedeutender Erfurter. Nicht wenige standen damals auf den Podesten, Bühnen oder Kanzeln – damals im Sommer und Herbst 1989.
Damals war ich Schüler, Gärtnerlehrling – einer der vielen tausend vor den Podesten, Bühnen, auf der Kirchenbank und auf dem Domplatz. Und ich war einer der hierbleiben wollte. In meiner Heimat.
Heimat ist per se nichts politisches, Heimat ist ein Gefühl, eine Mischung aus Menschen, Leben, Aufgabe, Umgebung, Sicherheit, Verantwortung.
Während OB Bausewein erzählt, wie er den Mauerfall fast verpennt hätte, wird mir bewusst: Politik ist ein Schnittpunkt von Meinungen – und das hat wiederum mit Heimat zu tun. Mit den Menschen um mich herum – und deren Meinungen.

Misstrauen

Mir fällt auf: um mich, links, rechts und vor mir sitzen Menschen, die an manchen Stellen nicht applaudieren, wenn der OB aufruft, die Demokratie zu verteidigen und vor Plakatsprüchen warnt, die die friedliche Revolution für die AfD beanspruchen wollen.
Zugegeben: ich bin misstrauisch, lese in diesem Verhalten eine Gesinnung – aber liege ich damit richtig? Vielleicht waren sie auch einfach nur müde vom vielen Klatschen.

Misstrauen sind die neuen Mauern, die uns heute bedrohen – und wir bauen sie selbst auf. Zuerst in unseren Köpfen und Herzen – und wenn wir nicht aufpassen, werden sie auch andere Formen draußen annehmen.

Unsere Aufgabe ist es, den Dissenz auszuhalten. Das sagte die 17jährige Gesprächspartnerin von Probst Falcke auf der Bühne kurz vor der festlichen Aufführung der Ode an die Freude.

Eine Aufgabe die mir nicht leicht fällt. Ein Urteil zu fällen, eine Meinung zu haben ist leichter.
Aber um leicht geht es gerade nicht.

30 Jahre nach der friedlichen Revolution.

Eine Bitte zum Jahresende 2019

Liebe Freunde da draußen in der Welt. Ich hab in letzter Zeit das Gefühl den Anschluß zu verlieren. Deswegen habe ich zum Ende des Jahres eine Bitte an euch. Ich bin in der DDR groß geworden. In einem Land in dem Meinungsfreiheit manchmal ein Problem war - wenn man...

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CactusPodcast Episode 002 – Wollläuse im Winter

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Erfurt. Deutschland. Heute vor 30 Jahren

... beginnt die Mauer zu bröckeln. Eine Mauer die einen ängstlichen Staat schützt, seine Bürger zu verlieren. So umreißt es unser damaliger Probst Heino Falcke. Heute und damals Heute sitze ich im Erfurter Theater, einem Ort, den es damals noch nicht gab.Vor etwas...

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