Archive for Februar, 2010

Kulturplaudereien.

So war das mit den Kakteenleuten vor inzwischen über 105 Jahren:

Es ist mir immer eine sehr angenehme Beschäftigung gewesen, wenn ich mich im Frühjahr oder im Sommer nach einer der grossen Kakteenhandlungen begeben konnte, um meine Sammlung durch Erwerb einiger neuer Pflanzen zu vervollständigen. Man bekommt dabei viel Schönes zu sehen und empfängt manche wertvolle Anregung. Die Kakteen sind dort meist frei in langen Kästen ausgepflanzt, gedeihen bei diesem Kulturverfahren recht üppig und machen so auch ihrem Pfleger die geringste Arbeit. Leider sind die meisten Liebhaber nicht in der Lage, ihre erworbenen Pflanzen in dieser Weise weiterzukultivieren, denn bei räumlicher Beschränktheit müssen die Kakteen eingetopft werden, was eine mehr oder weniger grosse Stockung in ihrer Vegetation hervorruft. Haben sich im freien Lande die Wurzeln der betreffenden Pflanze nicht sehr ausgedehnt, sondern nehmen nur einen massigen Raum ein, so macht das Eintopfen wenig Schwierigkeiten, und die Störung, die das Wachstum erleidet, wird meist bald überwunden werden. Häufig machen aber die ausgepflanzten Kakteen im Verhältnis zu ihrem Körper gewaltige Wurzeln, die natürlich viel Raum beanspruchen, d. h. einen grösseren Topf brauchen, und das Einsetzen auch sehr erschweren. Ihr neuer Besitzer muss ja dabei immer bedenken, dass ein Kaktus keine grossen Gefässe für seine Wurzeln liebt, sondern nur einen Topf, in den dieselben gerade hineinpassen. Ist nun das Einpflanzen auch ganz vorschriftsmässig geschehen, so wird doch oft der Fall eintreten, dass ein solches Exemplar sich recht schwierig in der Kultur zeigt, gar nicht wächst und seinem Pfleger keine Freude bereitet. Es ist eben ein Missverhältnis eingetreten, die grosse Wurzel und der kleine Körper passten wohl in freier Erde zusammen, aber nicht im Topf; hier kann die Pflanze lange nicht soviel Nährstoff aufnehmen wie draussen im Kasten, sie kann sozusagen von ihrer grossen Wurzel keinen rechten Gebrauch machen. Das Beste wäre jedenfalls, wenn die Kakteenhändler eine grössere Anzahl von ihren Pflanzen gleich in Töpfen kultivierten, dann fielen die grössten Schwierigkeiten für den Käufer fort, und es wäre nur die Störung durch den Platzwechsel zu überwinden. Dies anzuregen ist der Zweck dieser Zeilen, Für die Zimmerkultur sind neben vielen Phyllokaktus-Hybriden, die kletternden Cereen, namentlich die Königin-der-Nacht-Arten, recht sonnige Lage vorausgesetzt, die dankbarsten Gewächse. Von diesen werden am meisten Cereus grandiflorus und C. nycticailis kultiviert, namentlich der letztere, und zwar mit Recht, denn C. nycticalus ist

überhaupt eine der besten Zimmerpflanzen, die es gibt. Bei leidlichem Sommerwetter entfaltet er fast immer am sonnigen Stubenfenster seine herrlichen Blüten, während C. grandiflorus an die Witterung grössere Ansprüche stellt; er verlangt einen heissen und beständigen Sommer, um im Zimmer zu blühen. Im Freien, z. B. auf einem südlich gelegenen Blumenbrett, ist es viel schwerer, diese tropischen Pflanzen zum Blühen zu bringen, weil in unserm Klima sich dort die Temperaturunterschiede viel bemerkbarer machen als im Zimmer, wo einige kalte Tage deshalb viel leichter überwunden werden als draussen. Nur einmal, in dem heissen und sehr sonnigen Sommer 1904, habe ich es erlebt, dass sogar C. grandiflorus auf einem Balkon in geschützter Lage seine Blume entfaltete, ein Ereignis, worauf man an solchem Ort nie rechnen kann. Anders ist es aber mit dem Wachstum dieser Cereen. Genügt auch eine Aufstellung jahraus jahrein im Zimmer für diese Pflanzen, um sie ordentlich treiben und blühen zu lassen, so entwickeln sich diese Arten doch ganz anders, wenn sie einen Sommer hindurch im Freien stehen können. Ihre Triebe werden hier viel stärker, die Bestachelung viel kräftiger; das geht so weit, dass man solche Pflanzen als andere Arten ansprechen möchte. Wem also daran liegt, besonders kräftige Exemplare zu erzielen, der wechsele mit dem Standort ab, einen Sommer im Freien zum Treiben, den nächsten im Zimmer zum Blühen. Ein solches Kulturverfahren bei diesen Cereen ist meiner Ansicht nach das vorteilhafteste, zumal sehr kräftige Pflanzen nachher auch im Zimmer viel leichter einen reichen Blumenflor bringen werden.

THOMAS.

Aus “Gartenwelt” 1904

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nach London

Bahnhof Frankfurt in der SonneUff. Stau in Erfurt. Schon wieder piept der Zug, als ich meinen Waggon betrete – das war wieder auf die letzte Minute.
Die Tische im ICE sind nicht nur für Notebooks. Bis Frankfurt fahre ich mit zwei Kindern und Mama, die in die Schweiz wollen und lerne wie man das Ruebli und das Sternli im Malbuechli verbindet. Knuffig.
Frankfurt liegt in der Sonne, diesmal reicht der Aufenthalt für einen großen White Mocha bei Starbucks1. Dann wird es Zeit, Gleis 19 aufzusuchen. Ich brauche auf dem Bahnsteig satte 6 Minuten, um meinen Wagen zu erreichen.

langer ICE in Frankfurt nach BruesselDas ist der längste ICE, mit dem ich bislang gefahren bin. Vier Zugbegleiter stehen bereit, um den Fahrgästen den Weg zu weisen.2
Wie komme ich eigentlich auf die Idee, mir eine Bahnfahrt nach London anzutun? Diese Frage habe ich in den vergangenen Wochen häufig gehört – und auf meine Antwort mich erklären müssen.
Meine Antwort:

  • es dauert genauso lange
  • es kostet genauso viel und
  • es ist viel komfortabler.

Im Detail: Fahrzeit – ich bin effektiv weniger als 8 Stunden unterwegs von Erfurt Hauptbahnhof bis direkt ins Herz von London (St. Pancras). Per Flugzeug wäre ich mindestens 80 bis 240 Minuten bis zum nächsten Flughafen unterwegs (Altenburg, Leipzig, Frankfurt). 60 bis 90 Minuten Check in. 90 Minuten Flug. 45 bis 120 Minuten vom Flughafen bis in die City. Wenn alles optimal passt klappt es auch in 275 Minuten, also unter 5 Stunden. Um eine solche Optimalkonstellation zu erreichen bin ich in der Vergangenheit meist unchristlich früh gestartet, oder durfte tief in die Tasche greifen – damit sind wir bei den Kosten:
Ich bezahle exakt 178 Euro mit dem London Spezial der Deutschen Bahn3  plus 2,50 Euro Platzreservierung. In der Vergangenheit habe ich es nicht geschafft, einen Flug zu buchen, der einschließlich aller Gebühren weniger als 80 Euro je Richtung kostete. Der Flug selbst war dabei in einem Fall sogar “gratis”. Das macht zusammen schon 160 Euro, dazu kommen dann noch einmal “Vor- und Nachlauf”, also die Fahrten von und zu den Flughäfen, was je nach Verkehrsmittel im günstigsten Fall (Stichwort Sowiso-Kosten mit dem PKW) noch einmal mit mindestens 60 Euro zu Buche schlägt. Summa summarum 240 Euro im besten Falle.

Der Komfort: ich fahre um zehn Uhr morgens nach dem Frühstück zum Bahnhof, steige in einen komfortabel eingerichteten Zug, in dem ich jederzeit überall hingehen kann – auch während des Starts zur Toilette wenn es  konveniert. Ich sitze am Tisch und kann mich nach belieben mit meinem/r netten Vis-a-vis unterhalten und habe genügend Platz für meine Beine, Kaffee4, Wasser, Papiere, Notebook – sogar eine Steckdose und wenn ich möchte habe ich Musik oder Hörspiele aus dem Sitz. Statt eines Filmes gibt es schöne Landschaft (siehe Aachen) zu sehen und ausserdem ist mir Bahn fahren in der letzten Zeit immer sympatischer geworden.
Bis Köln war der Zug fast leer, ab Köln ist dann jeder Platz besetzt, es wird kuschelig eng. Das Bordpersonal hat gewechselt, die Lautsprecherdurchsagen sind viersprachig und das ergibt manchmal ulkige Situationen: “Hartelik welkom to ICE 14 to Brussels in de name of  de Deutsche Bahn Rail Team.”

Schöne Landschaft beginn so richtig kurz nach Aachen, die Architektur der kleinen verstreuten Gehöfte aus Feldsteinen ist einfach nur schön – gut, die der Städte ist es nicht so sehr.
Schattenseite inzwischen: wir werden planmäßig 20 Minuten später in Brüssel eintreffen, in den verbleibenden vier Minuten werden wir den Eurostar nicht mehr erreichen höre ich von einer Mitfahrerin. Grund: wir können die uebliche Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht nutzen – auch gut, umso idyllischer ist die Strecke.
… hm, Wegen eines Zugunglück in Belgien fällt unser Eurostar, wie auch sein Folgezug aus. Mal schauen, wie es weiter geht.
Bahnhof LiegeLüttich, (Leuk, Liege) beeindruckt mit einem lichten weißen Bahnhof, und einem dahinter beginnendem Rotlichtviertel.
Die Gerüchte verdichten sich – der Kanal wird nicht so planmäßig zu überbrücken sein, wie geplant.
Im trist verregneten Brüssel angekommen werden wir gleich zum CheckIn für den Eurostar gescheucht. Macht Sinn, vor der Schleuse hat sich schon eine lange Schlage gebildet. Ein älterer Herr der auf seinem sehr abgenutzten und beklebten Hartschalenkoffer sitzt, spricht mich auf englisch an – über das Wetter und ob wir wieder mit dem Bus fahren werden. Das macht Hoffnung.

:-|
Bruxelles - warten vor dem Check inDann wird es wie auf dem Flughafen. Wir bekommen eine gelbe Boarding-Card auf das Ticket geklebt und nach der Gepäck- und Zollkontrolle sammeln sich große Menschenmengen in einem endlosen aber komfortablen Wartesaal. Die Abfahrt ist für 19.11 Uhr avisiert. Um 18.50 kommt der Zug an und soll für 15 Minuten gereinigt und vorbereitet werden. Tatsächlich werden die Schleusen 20 Minuten später geöffnet. Diesmal piept der Zug nicht beim einsteigen. Der Eurostar ist offenbar genauso lang wie mein ICE in Frankfurt, er wirkt nur etwas geduckt. Im inneren ist er robust und ein wenig abgewetzt. Die Polster und Teppiche lassen ihn aber trotzdem recht heimelig wirken.

im EurostarEine Minute später schleichen wir aus dem Terminal Bruxelles-Midi. Unterwegs gibt es noch einige Verwirrung über unsere Ankunftszeit – Andrea wird jedenfalls leider eine Stunde zu früh in St. Pancras stehen.
Ach ja, und dann war da noch der Mann mit dem abgenutzten Koffer. Ich sitze neben ihm. Er studiert den Economist und stopft sich scheinbar völlig geistesabwesend zwei Pfeifen. Bei der nächsten Handbewegung vergewissere ich mich schnell noch einmal – ja, im Zug herrscht Rauchverbot. Nicht dass ich in diesem Fall etwas dagegen hätte – ich liebe Pfeifenrauch, aber im Tunnel wäre es keine gute Idee gewesen. Ich bin beruhigt: er steckt beide Pfeifen wieder in die Hosentasche. Kurz vor dem Ende des Tunnels spricht er mich an: er würde nur noch selten Menschen sehen, die – wie ich – über größere Strecken mit dem Füller schreiben. Es entspinnt sich daraus ein sehr interessantes Gespräch über Schmetterlinge und Nomenklatur. Er erzählte mir – zwischendurch auch eine Weile in Deutsch, er sei in Botswana und in vielen anderen Ländern der Welt gewesen und habe dort Schmetterlinge entdeckt. Über die Unterschiede in der Nomenklaturen in Botanik und Zoologie kamen wir zu Linné, der hoechtsselbst 250 verschiedene Schmetterlinge entdeckt – und beschrieben habe – aeusserst akkurat wie er betont – und das sei nicht selbstverstaendlich. Und ich finde etwas heraus, was die Botaniker sicher ein wenig neidisch machen duerfte – bei Erstbeschreibungen muessen Tiere nicht mehr lateinisch diagnostiziert werden. Er empfiehlt mir noch, die Linné-Gesellschaft zu besuchen, dort gibt es auch eine uralte Bibliothek …

Eurostar in London St Pancras

Wir bedauern beide, dass der Zug schon laengst in St. Pancras steht – das Reinigungspersonal schickt uns auf den Bahnsteig.

Der Bahnhof nimmt mich gefangen. St Pancras International. London.

Dennoch laesst mich das eben so schnell abgebrochene Gespraech nicht gleich los. Andrea nimmt mich in Empfang und per Bus geht es die letzte Meile bis Temple.

Nun sind es doch fast elf Stunden geworden. Sollte die Luftfahrt etwa triumphieren?
Am Freitag werde ich meine Terminplanung machen und den Feinschliff für die Interviews. Und ein wenig Londoner Luft schnuppern.

  1. um hier mal meine Vorlieben auszubreiten []
  2. auf dem Foto sind sie leider schon eingestiegen, es hat schon wieder gepiept []
  3. in Bruessel treffe ich auf einen Fahrgast, der fuer ganze 49 Euro faehrt []
  4. wenn ich möchte, gibt es hier den Kaffee sogar bis an den Platz und ich muß keine Lose, Parfums, Tabak oder Spirituosen kaufen []
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Kaktus Jack – Trailer

Trailer zu einer ziemlich alten Westernkomödie in der sich Kirk Douglas und Arnold Schwarzenegger richtig austoben.

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Nachtrag vom Carneval im Land der Kakteen /Cajamarca-Nordperu

Fast wäre er ganz untergegangen auf der 15. Südamerikatour – der

Carneval-Latinoamericana

Heut’ nun schnell noch ein kleiner Nachtrag….., obwohl die Tour inzwischen erfolgreich beendet wurde.

Nicht unbedingt  so ganz ohne Blessuren kam ich dort beim Fotografieren davon …!!

Mitmachen ist dort in Cajamarca auch einem Gringo erlaubt, also wer Lust auf etwas “Bizarres Vergnügen” hat, der sollte sich das Spektakel für 2011 schon mal vormerken!! Ausser dem Geld für reichlich Farbe (kann auch vor Ort noch erworben werden) entstehen keine besonderen Kosten….!

Hinweis: Unbedingt 2x Ersatzkleidung mitführen……., sowie ausreichend von einem guten Duschbad…….!

Die Kuh steht in Lima auf dem Plaza Mayor – dürfte aber keinerlei Bezug zum Carneval in Peru haben … !!!

… und noch ein Bild von der Heimreise … (Querung des Rio Crisnejas)

“Südamerikatour”  –    Kaktussteffen

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Breaking news – Saatkisten wieder verfügbar

Verhandeln in der Bahn: kurz vor Brüssel war die Entscheidung da:

Ab KW 10 sind unsere kleinen Saatkisten aus Styropor wieder verfügbar. Wie schön.
Nur: “den bisherigen Preis wird es aber nicht mehr geben” erklärte mir unser Lieferant nach längerer Debatte unnachgiebig.
Schlimmer ist: jetzt sind auch noch die großen Saatkisten ausverkauft. Darum wird in Kürze das Aussaatset vorerst anders bestückt werden müssen. Ob und wann es hierfür Nachschub gibt ist bislang noch offen.

… und dass war Teil eins der Story.

Update: Aussaatschale ist ab sofort wieder am Lager verfügbar und jetzt mit Staffelpreisen bestellbar.

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Dioscorides – De Materia Medica in englischer Übersetzung

Dioscorides - AloeDie Mutter aller Pflanzenbücher – so mag man dieses Werk vielleicht bezeichnen.

Der Arzt Dioscorides Pedanios beschäftigte sich im alten Griechenland mit der Heilwirkung von Pflanzen1 und publizierte sein Wissen in seinem Arzneimittelbuch “De Materia Medica”.

Erstmals gibt es von diesem Buch (im Original umfasst es fünf Bände) eine druckfrische Neuauflage. Das besondere: aller fünf Bände sind in einem Buch zusammengefasst, sehr schön illustriert und in die englische Sprache übersetzt. Für Botaniker und Pflanzen-Forscher ist dieses historische Werk ein echter Schatz – und den Preis allemal wert. Zu bestellen gibt es das Buch hier.

Nach Dioscorides wurde übrigens die Gattung Dioscorea benannt – leider ist keine Pflanze aus der Gattung im Buch abgebildet.

  1. und Tieren, so beschrieb er eine frühe Form der Elektroschocktherapie mit Hilfe eines Zitterrochens []
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Alle Mann umtopfen – Umtopftage bei Kakteen-Haage

Umtopftage 2010Draussen liegt noch Schnee, nachts ist es noch knackig kalt – wenigstens manchmal, aber in unseren Gewächshäusern vibriert es – die Pflanzen klappern regelrecht mit den Zähnen. “Wir wollen in neue Erde, bevor das Frühjahr losbricht”. Und das scheint nicht nur bei uns so zu sein – auch in den Gewächhäusern von vielen anderen Kakteenfreunden scheint es so zu sein – die Blütensaison 2010 will gut vorbereitet sein – denn was im Moment an Erdsäcken durch unseren Versand marschiert geht auf keine Kuhhaut.

Damit umtopfen noch mehr Spaß macht gibt es auch in diesem Jahr vom 6. bis zum 13. März wieder die Umtopftage in den Gewächshäusern bei Kakteen-Haage.

  • alle Erden und Zuschlagstoffe in voller Auswahl
  • alle Zuschlagstoffe aus dem BigBag – ganz einfach Erde selber mischen und mitnehmen
  • lernen Sie wie Erde professionell gemischt wird1
  • Tipps von unseren Umtopfprofis – so geht es einfacher
  • schauen Sie sich neue Werkzeuge an, die das Umtopfen erleichtern

Und wenn Sie im Garten größeres Vorhaben: für 3 Säcke Kakteenerde für winterharte Kakteen (es ist die richtige Zeit zum Pflanzen) gibt es den Dünger gratis dazu!

Während der Umtopftage sind die Gewächshäuser bei Kakteen-Haage

Montags bis Freitags von 8-18 Uhr und am

Samstag + Sonntag von 10-16 Uhr geöffnet.

  1. so trivial das scheint, um eine Erde mit einheitlicher Struktur und homogenen Eigenschaften zu bekommen hilft es, wenn man einigen wichtigen Punkten beachtung schenkt []
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Mein kleiner grüner Kaktus für Comedy Central

Hier ist die passende Illustration zum Lied:

comedy_central_kaktus-tm

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noch mal Blumen für Frau Lieberknecht

IMG_4806_Heute Abend gab es eine hübsche Blumenkiste mit Frühblühern für unsere Ministerpräsidentin.

Als Gastrednerin zum traditionellen Molsdorfer Gespräch sprach sie über Kulturprogramme, Antriebsstänge, Thinktanks in Jena, Tourismus, Ausbildung und junge Familien, Solartechnik, das es ganz schön viele Deutsche gibt, die Lutherdekade, den gestern vor der Presse völlig verheimlichten MP-Gipfel Ost, automobile Zukunft in Eisenach und “eine grundsolide und kollegiale Wirtschaftspolitik in Thüringen”.

Und sie sprach davon, dass es miteinander immer besser geht, als gegeneinander. Wie wahr!

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Kaktus des Jahres 2010 – Echinopsis eyriesii

kaktus_des_jahres_2010_echinopsis_eyrisii_dkgMan kann gar nicht alles wissen. Beim durchsehen des Praxisberichtes bin ich eben daran erinnert worden: es gibt auch 2010 einen Kaktus des Jahres – diesmal ist es Echinopsis eyriesii – der Bauernkaktus.

Die Deutsche Kakteengesellschaft und ihre Schwestergesellschaften aus der Schweiz und Österreich haben die Pflanze gekührt – es ist schließlich einer der bekanntesten Kakteen – und wegen ihrer spektakulären Blüten schon seit Generationen beliebt. Konkret schon seit 1830, da wurde die Pflanze von Turpin als Echinocactus eyriesii beschrieben.

Weitere, heute nicht mehr anerkannte Namen sind: Cereus eyriesii, Cereus turbinatus, Echinopsis truncata, Echinopsis pudantii.

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Schnee in Thüringen und Winter auf Hiddensee mit Kakteen

Gestern war ich im Schnee – mal schnell mit Freunden nach dem Mittag in Oberhof  zum Langlauf. Der Thüringer Wald war ein Traum.

Unterwegs erzählten mir die beiden vom einzigen Arzt auf Hiddensee, der die langen kalten Winterabende bei seinen Kakteen verbringt1. Nach dem Schnee und den klammen Fingern wäre mir eine gut beheizte Sammlung mit Melocactus und Uebelmannia, oder noch besser ein feuchtwarmes Epiphytenhaus mit Warmwasserbecken auch sehr angenehm gewesen :)

  1. die Information hatten sie aus einer Dokumentation auf dem NDR, die sie am Samstag gesehen haben []
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Haages/Niedlings Kakteenfotos kommen ins Angermuseum

erik_niedling_formation_3In diesem Artikel vom Freitag in der Thüringer Allgemeinen erfahren wir von Museumsdirektor Morath-Vogel: in 2010 werden die  Bilder aus unserem Fotoarchiv im Erfurter Angermuseum zu sehen sein. Allerdings handelt es sich nicht um Originale, sondern Bilder die Künstler Erik Niedling auf Grundlage der Fotoplatten gefertigt hat.

Niedling sorgte 2006 für Aufsehen, als er per Zufall vom verschollenen Firmenarchiv der Erfurter Gärtnerei Haage erfuhr, das auf einem Dachboden in der Blumenstraße eingemauert war. In einer spektakulären Aktion legte er es frei. Aus dem “Schatz” entwickelte Niedling die Fotoarbeit “Formation”. Sie basiert auf dem 3000 Glasnegative umfassenden historischen Archiv der ältesten Kakteenzucht Europas.

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