Archive for April, 2008

lecker Mittag

Da ist unserem Übersetzer aber ein echter Gag gelungen :)

Lunchflowers statt Mittagsblumen - kleiner Übersetzergag

… aber es liegt natürlich völlig nahe – Mittagsblumen müssen Lunchflowers werden…

Apocynaceae sind dann wohl Dogs-Poison-Plants und Viola ist Schaqueline, oder? ;)

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Technische Meldung…

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Auspuff – sehr spezielle Duftrose?

Ausbuff-Rose

Man merkt, das Rosen nicht mein Sachgebiet sind – aber die Verbindung, es könne sich hier um eine Angabe zum Duft handeln drängt sich mir förmlich auf. Sicher hat das aber eine ganz andere Bedeutung ;)

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nützliche Sukkulenten für Bad und Frühsport

mal wieder was neues aus den Supermärkten Europas:

Kaktus-Shampoo - aus England

Kaktus-Shampoo mit Pistazien aus England…

Aloe - Zahnpasta aus Frankreich

und Aloe vera – Zahnpasta aus Frankreich.

Eine kleine Geschichte zur Geschmacksanpassung:

Mein erster Versuch mit Aloe im Mund stammt aus 2001 und blieb mir lange in Erinnerung.

Die Tube entdeckte ich in einem kleinen Bio-Laden an der Tube-Station Kew Garden und erwarb sie trotz des stolzen Preises von knapp 4 Pfund (heute gefühlte 10 Euro) . In der Handhabung war das grüne Gel sehr gewöhnungsbedürftig. Von der Konsistenz glich es eher reichlich betagtem Sanitär-Silikon und war nicht leicht aus der Tube zu bekommen. Diese Eigenschaft “erhärtete” sich zunehmend. Nach einigen Wochen legte ich Morgens immer die Zahnbürste auf den Badfußboden und drückte mit beiden Händen tüchtig auf die daneben liegende Tube, um dieser wieder einen halben Zentimeter Zahngel zu entlocken. Abends konnte ich das nicht, denn das war Zahnpasta für Männer! – Richtige Männer!

… nicht wegen des Kraftaktes der vor dem Einsatz stand – das Zeug war schlicht höllisch scharf. So als beißt man in eine erzbittere Aloe und versucht das dann mit Piri Piri zu löschen. Nach dem ersten abendlichen Zähneputzen hatte ich lange Zeit, mir Gedanken zu machen. Danach entschied ich, fortan nur Morgens zu Gelputzen. Bis die Tube alle war hatte ich immer ein besonders breites Lächeln – wegen des brennenden Gefühls im Mundwinkel. Die Tube kann man übrigens heute im Kakteenmuseum bewundern.

Ganz anders nun die Nachfolgetube aus Frankreich. Um den Unterschied zu umschreiben: Weichgespühlt.

Kommt bequem auf die Bürste, ist einfach weiß und im Geschmack einfach lala – also nicht schlecht – aber eine Isetta ist nun mal keine Corvette was den Sound angeht.

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letzte Fahrt Aufwärts im Erfurter Schiffshebewerk

Es geht aufwärts im Hirschgarten!

Zu olle Honnis Zeiten hatte man hier ehrgeizige Pläne. Im Erfurter Hirschgarten sollte ein modernes Kultur- und Einkaufszentrum entstehen.

hirschgarten_mod.jpg

Ähm … so ähnlich – dieses Modell ist wohl jüngeren Datums, aber nicht minder schick!

Dann kamen die Erfurter Bürger – welcher Depp die nur gefragt hat?? Jetzt soll das auch noch grün werden – ich habe sogar ein Modell gesehen, da standen wieder Papp-Rehe zwischen den Bäumen – sogar die Fachhochschule hat sich eingeschaltet und Entwürfe geliefert. Dem Vernehmen nach wurden die aber vom damaligen Oberbürgermeister schnell abgebügelt – keine Experimente. Und nun?

Die Betonruine ist schon seit längerem verschwunden – lange Zeit gähnte einfach ein tiefes Loch wo früher Damwild ääste (was für ein schickes Wort), oder ein dickes halbschönes Kriegerdenkmal wohnte. OB Bausewein ist für einen Politiker ganz schön konsequent – im grünen Bereich kann ich Ihm nicht nachsagen, er würde seine Versprechen nicht halten. Es gab irgendwann mal ein “go” und dann war es für mich sogar zu spät, ein Foto vom tiefen Loch zu machen.

 Hirschgarten - bereits zur Hälfte verfüllt
Hirschgarten

Hier ist das Loch schon gut verfüllt und sogar der Rohbau des neuen alten Wachhäuschens  steht bereits.

Im nächsten Monat soll das ganze Areal feierlich eröffnet werden, ich bin gespannt.

Mehr ganz private Gedanken über das Schiffhebewerk hat sich der Betreiber von www.mann-dieter.de gemacht

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so schöööön!

Müllers Mandarin

Müllers Mandarin

Epicactus - Hybride 'Müllers Mandarin'
psssst... Meine liebe Frau hat mich eben ins Gewächshaus abgeschleppt um mir dies zu zeigen.
Für dieses schöne Bild würde ich sogar das Blog temporär umfärben...
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Lochkarte

Inzwischen habe ich schon eine richtig nette Sammlung von Menükartenfehlern.

Die weißen Löcher stammen vom Photoshop, die eigentliche Fehlstelle darf der geneigte Leser selbst aufstöbern :)

Lochkarte

… wobei ich aus eigener Erfahrung zugeben muß: das schreiben von guten und halbwegs kritiksicheren Menükarten ist alles andere als ein einfacher Job – um ein Haar hätten wir auch schon mal einen gegrillten Pabst zum Kakteenessen kredenzt :)

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Aus der Post…

Sehr geehrte Damen und Herren,

habe kürzlich per Zufall von einem Bekannten Ihren Katalog erhalten. Da hierin so einige nette Geschichtchen vermerkt sind, auch ein paar Zeilen. Klar, „der alte Haage“ steht seit vielen Jahren bei mir im Regal und die Sukkulenten begleiteten mich immer. Jetzt wollte vor drei Jahre die Stadt ihre Treibhäuser schließen. Also hatte ich auf einmal ein Kakteenhaus zur Betreuung. Und wie es so ist: der Gärtner, welcher das Haus vor ca. 25 Jahren eingerichtet hat, hat sich stark an „dem alten Haage“ orientiert. Bei weiterem Interesse finden Sie unter dem link am Ende mehr Information. Die ARD hat uns im Oktober besucht, den Bericht gibt es hier.

Werde dann sicher auch mal ein paar Kakteen benötigen (Solingen hat nicht so wirklich das Klima dazu).

Mit stachligen Sukkulentengrüßen

T. W. Stiftung: www.botanischer-garten-solingen.de

Wie es scheint, gibt es in Solingen nicht nur scharfe Messer, sondern auch schicke Sukkulente – der WDR-Beitrag zeigt jedenfalls ein sehr schön gepflegtes Sukkulentenhaus!

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Verirrt

in den besten Aussaaten kommt es ja doch mal vor, das da etwas verunglückt – hier ein typischer Fall von Tomatenkaktus:

Tomatenkaktus

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s haglt auf die cactusfarm

eigentlich sitze ich ja brav im Büro und arbeite an den letzten Seiten des neuen Kataloges – aber es macht großen Krach aufs Gewächshausdach – da muss ich mal nach dem Rechten sehen…

Hagel

Ausser der schönen blühenden Euphorbia myrsinitis ist nicht viel von Hagel zu sehen…

Hagel 2

… hier schon eher,
auf dem Kopf klopfts ganz schön!

Hagel 3

aber jetzt! da sieht man die Körnchen hüpfen…

Nu aber zurück zur Arbeit…

Katalog 2008 Frühjahr

So schaut die aktuelle Seite aus, mit der ich eben fertig geworden bin – bin gespannt, was sich morgen noch so ändert :)

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Einführungs-Probleme

Im Dezember fiel die Entscheidung: für das Frühjahr bestellen wir mal wieder schicke Pflanzen aus den USA… Hm – diese tolle Bedornung… – wenn da nicht immer dieser Tanz bei der Einfuhr wäre.

Vor Weihnachten haben wir das Angebot und machen sofort die Bestellung fertig.

Ende Januar kommt dann auch eine Auftragsbestätigung – leider ist nicht mehr alles lieferbar. Dokumente beantragen.

Im Laufe des Februar werden dort die Ausfuhrpapiere beantragt und die Pflanzen untersucht, in Quarantäne gebracht und für die nächsten sechs Wochen unter Beobachtung gestellt.

Anfang März kommen die Ausfuhrdokumente per Fax – wir beantragen noch am selben Tag die CITES Einfuhrgenehmigung.

Ein Wunder: Zwei Tage später ist der Antrag wieder zurück – aber leider Fehlanzeige – die Formulare müssen jetzt anders aussehen – noch einmal neu beantragen.

Die Zeit vergeht, es wird März, keine Nachricht, weder aus Bonn, noch Übersee.

Dann, nach drei Wochen ein Anruf aus Bonn – der Antrag ist leider stecken geblieben – und wird jetzt schnell bearbeitet. Es ist der 27. März.
Nach weiteren fünf Minuten ein weiterer Anruf: da gibts ein kleines Problem… die Ausfuhrdokumente sind nur noch bis zum 1. April gültig. Ein mieser Scherz. Es beginnt zu brennen. Nachricht übern Teich – die Sendung muss sofort fliegen.

Am 28. um 10 Uhr der nächste Anruf aus Bonn – die Einfuhrgenehmigung ist fertig! (dauert sonst bis zu acht Wochen!!) – Dokumente werden direkt nach Frankfurt Cargo City an den Flughafen geschickt, die Maschine ist für Sonntag 01.40 Uhr avisiert. Die Spedition bereitet schon die Einfuhr vor. Alles läuft… denke ich.

Montag früh Anruf aus Frankfurt: der Vogel steckt mit Turbinenschaden in Chicago fest.

Dienstag Nacht klappts dann. Die Container sind gelandet und werden erst mal eingelagert. (wenn ich wüsste…)

Gegen Mittag kommen die ersten Meldungen – das SEK kämpft sich durch den Dokumentenwust (die heißen wirklich so) und bestätigt: “wenn nicht irgendwas drastisches passiert sind wir bis 24.00 Uhr fertig”

21.09: “Ich habe jetzt vier Stunden gezählt und gerechnet, die Papiere widersprechen sich, entweder zu viele Pflanzen, oder zu wenig Genehmigung – ich kann nicht länger warten, wir müssen das jetzt verzollen. Ein Glück, das die Pflanzen schon sicher im Kühllager sind”

Ich: “Kühllager?? etwa bei den toten Fischen??”

“Hm, jam so in etwa. – Wieso? So ist das auf dem Frachtbrief vorgeschrieben.”

Ich: “Na wo wohnen die Kakteen? Am Pol?”

“Ich hab nur einen Kaktus, aber – stimmt, der steht auf der Heizung.”

Ich: “versuchen Sie es doch mal mit 3 Wochen Kühlschrank-Kur” – “Können Sie bitte meine Kakteen aus der Gefriertruhe holen – für Feinfrost brauche ich keine Einfuhrgenehmigung, ich steh nicht so auf Kaktus-Magaritha” <tief nach Luft schnapp>

21.48: “Das Perishable-Center hat mitgedacht – die haben die Pflanzen gleich ins Normallager geschoben – aber der Zoll ist noch schwer am prüfen. ”

23.52: “Schlechte Nachricht: der Zoll hat Pflanzen beschlagnahmt: zwei No-to-Kaktus rooos, rooosi, rooosei – na halt zwei Kakteen, aber sonst konnten wir die Sendung eben übernehmen und bringen die heute Nacht zu Ihnen.

*Gute Nacht!*

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Wuchtbrumme

Das ist glaube ich der größte Echinocactus grusonii, den ich bisher gesehen habe.

Echinocactus grusonii

gefunden hat es Kaktusgärtnerkollege Kuentz* (FR) in Monaco.

http://cactopathe.over-blog.com

* wenigstens glaube ich, das dies sein blog ist - mein Französisch ist leider weniger als dünn :) 
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