Kakteen-Haage Katalog für 2013 ist unterwegs

Kakteen-Haage Katalog 2013 Jetzt ist er unterwegs zu Ihnen. Der neue Katalog.

Heute Nachmittag sind die ersten LKW losgefahren und haben die aktuellen Listen huckepack dabei.

Heute gibt es für alle neugierigen schon einmal die Version zum anschauen und hier herunterladen:

Kakteen-Haage Katalog 2013

Morgen im Laufe des Tages werden wir das neue Sortiment in den Shop hochladen.

Viele neue Pflanzen gibt es zu entdecken, darunter auch viele Raritäten in kleinen Stückzahlen – da ist es gut, fix zu sein…

8-)


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Tag der offenen Tür 2013 bei Kakteen-Haage

Der Tag der offenen Tür ist seit 1991 traditionell die wichtigste Veranstaltung bei Kakteen-Haage. Am zweiten Samstag im Mai treffen sich in Erfurt unzählige Kakteenfreunde

In diesem Jahr ist es Samstag, 11. Mai 2013 bei Kakteen-Haage in Erfurt,

ein Blick aufs Programm:

  • Verkauf auf über 1500 m² von 8.00 bis 18.00 Uhr
  • Beratung und Tipps von unseren erfahrenen Mitarbeitern
  • Führungen durch die uralten Mutterpflanzenbestände – diesmal neu: eine Führung durch die Kakteen speziell für Kinder
  • Entdecken Sie über 325 Jahre Gärtnergeschichte der Familie Haage in Erfurt
  • Kakteen an ihren Standorten in Nord- und Südamerika
  • Fachsimpeln und Austausch mit Fachleuten und anderen Kakteenfreunden
  • mit dabei: die leckere Kaktusbratwurst, und andere Thüringer Spezialitäten vom Grill
  • Kaffee und frischer selbst gebackener Kuchen
  • Bonsaifreunde kommen bei unseren Nachbarn Bonsai-Do und ihren sehenswerten Bäumchen voll auf ihre Kosten

 


Der Tag der offenen Tür bei Kakteen-Haage – alle Jahre wieder wird er mit wachsendem Erfolg zelebriert.
Natürlich geht es auch darum, sich in den Beständen einige Schnäppchen zu sichern, oder dem „Profi“ mal mit einem Problem auf den Zahn zu fühlen.

Besonders bedeutsam ist aber die Möglichkeit, mit anderen Kakteenfreunden zusammenzusitzen und Erfahrungen auszutauschen und das nicht nur überregional.

Vorträge

Wie in jedem Jahr gibt es eine Mischung von guten Vorträgen, die zum einen natürlich etwas für’s Auge bieten, andererseits aber auch eine Menge an Informationen und Anregungen enthalten.

Dr. Annette Hohe ab 11 Uhr fachlich wertvolle Aufklärung: Viren in Kakteen – Wahrheit und Dichtung – Was die Wissenschaft heute dazu weiß

Klaus Beckert entführt uns um 13 Uhr zu den Kakteen in Bolivien – die besonders interessanten Standorte von Sulcorebutia

Führungen:

Immer wieder beliebt ist der Blick hinter die Kulissen – den so ein Tag der offenen Tür ja schliesslich ausmacht. Hier kann man sehen, wie so eine Kakteengärtnerei arbeitet, wo kommen die Pflanzen her und wer hat da seine Hände im Spiel. Man kann durch die Sämlingsbestände streifen, Fotos von den Mutterpflanzen machen, oder lernen, wie man 800 Pflanzen in einer Stunde topft.

Wir freuen uns auf Sie!

(Hinweis: einige Kommentare beziehen sich auf den Tag der offenen Tür aus dem vergangenen Jahr)


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in progress: Katalog 2013 – from London and more …

Notizen gelten ja nicht, darum beginnt es hier:

Anstrengende, zähe Wochen hinter mir. Und es geht so weiter. Wenn ich nix tue.
Also:

Ticket buchen, Sachen packen, Klappkomputer aktualisieren, pünktlich im Zug nach England – raus aus dem Schnee.

“Nur ein bisschen Katalog” – stand auf meiner Agenda. Urlaub soll es werden – und es sieht alles danach aus. Zumindest beim five’o clock Tea in der Sonne im Inner Temple Garden zwischen Fleet Street und Thamse.

Auch danach. Straße hoch, Big Bin und Parlament im Sonnenuntergang. Auf der anderen Seite zurück. London Eye im Nachtlicht. Kalt ists auch hier. Zwischenstop in der Bar der Royal Festival Hall. Zeit für Pläne. Was stelle ich denn an? Kultur, neue Seiten dieser Stadt entdecken, lesen – na und wenn es passt auch ein bisschen arbeiten.

Kultur: die Tate Modern Gallery ist vis-a-vis. Lichtenstein. Alles klar.

Wer ahnt, das es dabei bleiben soll.

Am nächsten morgen klappere ich über die Millenium Bridge. Nach den vielen Monaten, die ich in London war werde ich inwendig kurz rot – und hier bist du noch nie gewesen. Sträflich!
Ich gucke Kunst an. Treffe viele alte Bekannte – und Kakteen. Verblüffend. Um 6 pm werde ich freundlich nach Hause geschickt. ‘Closing Time’ Ich liebe es. Das durfte ich in meiner Zeit in Kew auch machen :)

Am nächsten Tag befinde ich: da sind noch einige Etagen zu entdecken, der Kaffee ist ausgezeichnet, once again. Und ich finde eine knappe Nachricht von meiner Schwester – “kannst du Korrektur lesen? Nur mal schnell.”

Der Satz als solches spricht ja schon Bände – dass den überhaupt noch jemand in den Mund nimmt.

Um es kurz zu machen, den Rest der Zeit pendel ich zwischen Inner Temple und Tate Modern. Zwischen Epicactus Buch und Katalog 2013. Zwischen Tanks und 4. OG in der Tate Gallery. Zwischen Architekturbüchern und Aquarellkursen. Zwischen Wolken und Sonnenschein – hm, nein, das stimmt nicht, zwischen hellen und dunklen Wolken.
Und kalt ist es – vor allem abends auf dem Heimweg.

Anfangs sitze ich im Café, 1. OG. Ich packe meinen Schreibblock aus. Es zieht. Die Tasse ist schön, der Kaffee aber kalt. Die Waitress guckt unentspannt.
Ich denke über Spezialisierung nach. Kakteen – kann man davon leben? Wie oft habe ich diese Frage schon beantwortet…
Hm. Richtiger Ort, falscher Platz. Ich ziehe nach einer Tasse um.

3. OG, Espressobar, bessere Aussicht, freundliches Umfeld und überhaupt.
St. Pauls bekommt für einen winzigen Moment Sonne, unglaublich, eben wollte es doch noch Winter werden. Das Wetter in dem Sich St. Pauls gerade befindet hat was von Drama. Manchmal klappt es aber, sogar noch einen Schluck Sonne aus dem Drama herauszupressen. Das Szenario ist jedenfalls unglaublich.

Katalog:
Jetzt im März ist Aussaatzeit. Das wird spannend. Bei uns.
Ich frage mich, wie schaut es bei anderen aus? Unser Saatgut ist inzwischen vollständig im Kasten. Bis auf die Positionen, die wie in jedem Jahr aus allzeit neuen Gründen im Transit steckengeblieben sind. Diesmal war es vermutlich die Post. Alles wird gut.
Wird es auch.

Es flutscht. Text wie Kaffee.

Und manchmal auch nicht. Dann hocke ewig, kaue am Stift und bringe kein einziges Wort raus. Dann gehe ich Kunst anschauen, das hilft. Bauwagen, Beuyssche Haufen, nackte und angezogene Frauen, Kakteen – wirklich!!. Und es flutscht wieder.

Dass unterwegs der Eurostar seinen Dienst einstellt, weil es in Frankreich schneit juckt mich nicht so sehr. Auch wenn das miese Wetter doch noch über den Kanal kommt. Drei Tage Fristverlängerung.

Und irgendwann wird der Katalog fertig sein. Hoffentlich. Diesmal hat er wirklich besonders viel Herzblut und Zeit in Anspruch genommen.

Greetings from London


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Kaktusfilmchen von der BUGA in Koblenz

Hier eine nette Aufzeichnung über die Kakteenausstellung in Koblenz.

Ich weiß, da sind ein paar “Unschärfen” in den Bezeichnungen bei denen wir Kakteenleute gleich die Ohren aufstellen. Die kann ich das ja mal mit Heike Boomgaarden klären, wenn ich mal wieder im wilden Süden bin ;-)
Wichtiger ist mir die schöne Präsentation von Kakteen und anderen Sukkulenten.

kakteen auf der buga 2011

 


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Am Wochenende gibts Frühling – zumindest bei Kakteen-Haage

Familienfrühling bei Kakteen-Haage… das habe ich eben einfach mal so beschlossen.

Strahlender Sonnenschein, zwitschernde Vögel, gute Laune und die ersten Blüten werden blinkern.

Wir machen Familienfrühling in den Kakteen. Die ersten Osterkakteen zeigen schon Farbe, viele Pflanzen haben schon den ersten Austrieb.

Diesen Samstag nehmen wir Sie mit auf Entdeckungstour. Mehr als 3500 verschiedene Kakteenarten anschauen. Von 9 bis 15 Uhr bei Kakteen-Haage.

Und dann genießen: die Kaktusbratwurst und andere Leckerbissen mit Kakteen.

Ich mich schon drauf!

 


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Kaktus zum Valentinstag – darf Mann das?

valentinskaktusValentinstag – morgen ist es wieder so weit. Als Kaktusgärtner gehen mir dabei eigene Dinge durch den Kopf. Zum Beispiel:

Darf ich einer Frau einen Kaktus schenken?
Angeblich gilt das bei Männern als etwas anrüchig vor dem Bett der Angebeteten zu knieen und einen kleinen grünen Kaktus in der Hand zu halten. Ich gebe zu, ich bin in der Situation ein einziges Mal auf die Idee gekommen – und bin gut gefahren damit.
Um der Sache einmal auf den Grund zu gehen habe ich mal die Fachleute befragt: Frauen.
Mit überraschendem Ergebnis.

Die Antworten kurz zusammengefasst

  • wer mir einen Kaktus schenkt, der kennt mich wirklich gut
  • Wenn mein Mann mir einen Kaktus schenkt hat das durchaus gutes: Grund miteinander zu reden
  • ich habe zwar Blumen und Pralinen bekommen, zu einem Kaktus hat es aber noch nie gereicht – das wäre wirklich neu und etwas besonderes – wie ich
  • ich liebe ihn – da kann der Kaktus gar nicht stachelig genug sein, um mich zu bremsen
  • wenn er meinen Lieblingskaktus kennt, dann hat er ganz schön tief in mein Herz geschaut

Nur eine negative Antwort habe ich bislang bekommen: “Das geht doch nicht!” … und die war von einem Mann.

Liebe Frauen mit Herz – wie schaut es denn aus – darf Mann einen Kaktus zum Valentinstag schenken? Ich freue mich auf Kommentare!


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Meine kleine Kakteen-Horror-Galerie

Missbrauchte Kakteen

Missbrauchte Kakteen mit Strohblüten, Hüten oder Plastikaugen

Im Supermarkt treffe ich sie immer wieder, manchmal im Gartencenter, oft im Baumarkt, zuletzt gab es ein “Geschenk”, als ein Drehteam von der ARD in unserer Gärtnerei war …
Die Rede ist von mißhandelten Kakteen – mit Strohblüten beklebt, angesteckten Hüten, Nasen oder Augen, oder ganz und gar lackierten Pflanzen.
Kann man diese Pflanzen überhaupt retten, kultivieren?
Man kann.
Wie das genau geht und weitere Antworten auf diese Fragen in den nächsten Tagen an dieser Stelle.

Erstes Thema: “wie bekomme ich die überflüssigen “Anbauten” entfernt, ohne den Kaktus zu killen?”


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Kakteen-Haage Herbstliste ist fertig vorbereitet

Aufregung ist es jedesmal. Rund sechs Wochen Vorbereitung rechnen wir mindestens im Gewächshaus. Meister Wilhelm und seine Mannen – nein, stimmt nicht, aber seine Frauen klingt komisch ;) tragen die Pflanzen in den Gewächshäusern zusammen, drucken Etiketten, hier und dort muß noch was umgetopft werden, und dann ist die geplante Fläche zu kalkulieren. “Passt dann noch alles rein” ist auch bei uns oft die bange Frage.
Genau das frage ich mich dann auch, wenn ich in den Computer gucke, voller Stolz bin, wie viel da über das Jahr bei uns herangewachsen ist – und dann schaue ich auf die geplante Seitenzahl, erstmal skeptisch und schiebe die Buchstabenkolonnen auf die Seiten. Es ist verflixt eng. Dann stelle ich fest: wo sind die Standortangaben hin. Auch die Feldnummern hat mir jemand geklaut. Jetzt mit den vollständigen Daten passt nix mehr, macht in Summa also diesmal vier Seiten mehr Umfang. Nach eineinhalb Wochen und etwa 110 Stunden Arbeitszeit ist alles fertig, die Texte stehen, Bilder passen, Fehler sind (hoffentlich) minimiert, alles liebevoll dreifach durchgesehen und überarbeitet und genau zwei Stunden vor dem vereinbarten Termin in die Druckerei geschickt. Heute um 13 Uhr war Andruck geplant – klappt nicht ganz, unterwegs beklage ich den Fastverlust meines Hinterrades. In der Druckerei braucht es nicht viel Zeit, die Druckdaten passen, alles ist schon fertig vorbereitet, nur wenige Korrekturen und nach nicht ganz zehn Minuten ist der ganze Zauber vorbei. Alles gedruckt – satte 15.000 Stück, das macht 25 Stück pro Sekunde – das ist ein Exemplar mehr, als eine TV-Kamera Bilder in der gleichen Zeit aufzeichnet. Ganz schön fix.
Und so sieht das dann aus in der Realität im Druck aus, als nächstes Buchbinder, eintüten, verschicken – Briefkasten …


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Kaktusfilmchen auf Salve TV

Heute früh war ich auf dem Anger. In der alten Hauptpost residiert nicht nur das cosmo, direkt um die Ecke sitzt auch Salve TV. Und dort habe ich heute früh ein kurzes, nettes Interview über Kakteen-Haage gegeben.

Hier isses:


… und danke für die eeentspannte Aufzeichnung! :)


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Rangfrage – Rätsel bei Astrophytum

Die Trivialität der Alltagstaxonomie …

Astrophytum myriostigma mit vier Rippen sollte Astrophytum myriostigma f. quadricostata heissen. Richtig?

Wie lautet der korrekte Name für die “nackte” Form mit vier Rippen?

Ich freue mich auf Vorschläge und Erläuterungen.

Astrophytum myriostigma with four ribs we call Astrophytum myriostigma f. quadricostata .

What is the name for the nudal form of Astrophytum myriostigma f. quadricostata?

Waiting for your suggestions.


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Opuntia und anderes auf der Kreisgärtnerversammlung Erfurt im Juni 2012

Diesmal in der Staudengärtnerei Klenart in Erfurts Norden.

Ein gut spezialiserter Staudengärtner mit dennoch breitem Sortiment unter anderem Hosta, Sedum – und auch einigen Opuntia …


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shave a cactus

Es gibt Zeitgenossen, die kennen keine Skrupel und es gibt solche, die nichts zu tun haben.

Hier beobachten wir jemanden, bei dem sich wohl beides vereint hat.

Kaktus rasieren

 

 

 

 

 

 

 

Danke an Volker H. für dieses schöne Vintage-Filmchen


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Wenn der Epicactus nicht blühen will …

Was machen wir bei Kakteen-Haage, damit unsere Epis jedes Jahr blühen?
Epicactus HybridenHier die wichtigsten Punkte, auf die jeder in seiner Epicactus-Sammlung achten sollte:
Winterruhe – im Winter halten wir unsere Epis kühler, bei etwa 12-15°C und gießen maximal alle sechs Wochen. Diese Ruhezeit ist nötig, damit die Pflanzen Knospen für das folgende Jahr ansetzen können. (Störung in der Ruhezeit ist der häufigste Grund für fehlende Blüten)
Gut ernährt – in der Vegetationszeit werden unsere Pflanzen regelmäßig gegossen und flüssig mit Blattzellennährstofflösung gedüngt. Beim umtopfen geben wir gern extra Hornspäne in die frische Epi-Erde. Erst so werden die Pflanzen kräftig genug, um die zum Teil recht großen Blüten ausbilden zu können.
Licht – auch wenn Epis unter dem schattigen Blätterdach des Regenwaldes zu Hause sind – dort ist es deutlich heller, als in unserem Wohnzimmer – darum auch Epicactus-Hybriden immer hübsch ins Licht rücken – wenn möglich ist im Sommer ein Platz im Garten in einem Baum der ideale Standort für Epis.
Unwillig? Es gibt den Mythos des “Bockes”. So werden Pflanzen genannt, die angeblich unwillig sind, zu blühen. Dieses Phänomen tritt sehr selten auf und dann auch nur an Einzelpflanzen. Wenn ein ganzer Bestand nicht blühen will, ist dies ein sicheres Zeichen, noch einmal an den Kulturbedingungen zu drehen.
Eine Geheimwaffe für besonders viele Blüten kursiert schon seit langem unter den Kakteenfreunden: Baldrianblütenextrakt. Angeblich sorgt der Baldrianblütenguß im Herbst für ein Blütenmeer im Folgejahr.
Ob es so opulent wird? Einfach ausprobieren!

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Brunchtest in Erfurt No. 1: Das Übersee

Reservierung hat problemlos auch heute früh um 8.30 Uhr geklappt, auch wenn es im Übersee erst um halb Elf losbruncht, muß Maria, die heute die Vorhut macht, nicht vor der Tür stehen.
Erster Überblick als ich 11.00 Uhr einfliege: es hat noch Platz hier. Ich muß mir keine Gedanken um unseren Tisch machen, noch besser, wir schnappen uns den schönsten Platz in der Sonne und ziehen von drinnen auf dem Freisitz direkt am Wasser.

imageMein Milchkaffee ist schneller als ich am Platz und sieht auch noch richtig gut aus.
Das Bufett tut es ebenso – gut aussehen und es gibt alles was ich brauche – und dann aber auch nicht zu viel. Übersichtlich und gut gepflegt, keine geplünderten Platten.
Was gibt’s?
Müsli, Obst, Käse, Lachs, Wurst, darunter auch besonders leckere Salamisorten, Tomaten mit Mozarella und Pesto, verschiedene Kuchen, zweierlei Rührei, dazu knusprigen Bacon – hört, hört! sogar wachsweiche Eier #loveit#, verschiedene Salate, darunter auch ein lecker anmutender Karottensalat (blieb aber ungetestet)

Ich habe viel probiert und bin rundum zufrieden. Bevor ich mich zum warmen Bufett vorgearbeitet hatte war bei mir der Füllstand erreicht. Darüber kann ich also nur aus zweiter Hand berichten: Rindergulasch hörte ich sei zart, aber nicht zerkocht, dazu kleine Klößchen, sehr lecker. Ausserdem gabs Hühnerflügel, Gratin und gebackene Gemüse, dazu Kroketten.

Kleinigkeiten, die mir gefehlt haben zum finalen Glück:

  • Schildchen an den Speisen – wenigstens an der Marmelade, denn da macht  mir raten keine Freude.
  • der Spargelsalat – da muß dem Koch irgendwas ausgerutscht sein, aber vielleicht auch einfach nur eine Frage des Geschmacks – meinen traf es nicht …

image

Ganz speziell und einen Besuch wert: die Toiletten im 2. OG (hinter der Absperrung) – bei den Herren mit leuchtendem Waschbecken und sehr besonderen Urinalen. Auch in die Damentoilette habe ich einen Blick geworfen, in der Annahme hier unter dem Dach ist noch ein kleiner Salon – sehr liebevoll gestaltet, ebenso wie das Separee im ersten OG – siehe Fotos.

Zusammenfassend: im Übersee lässt es sich sehr gut brunchen, das Klima ist entspannt, die Sitzmöglichkeiten vielseitig, bei gutem Wetter kuschelig drinnen oder sonnig draussen, das Speisenangebot ist für meinen Geschmack genau richtig. Der Service ist freundlich und flott.

Die Kosten: 12,90 Euro pro Nase, mit dabei ist ein großer Kaffee und ein kleines Kaltgetränk

Brunch am Sonntag: 10.30 – 14.00 Uhr
(am Samstag und an den Wochentagen gibt es vielversprechendes Frühstück a la carte)

Webseite:  uebersee-erfurt.de

Und hier noch ein paar Impressionen:


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ich werd zum Brunch Scout in Erfurt

Ich liebe es, zu brunchen.

An einem freien Vormittag entspannt im schönen Erfurt zu frühstücken und immer mal wieder ein Häppchen vom Bufet zu holen, ohne dass mir dabei der Kaffee ausgeht. (das passiert auch mal ganz ohne Kakteen – obwohl ich natürlich immer ein Auge auf die Deko habe)

Brunchen heisst für mich: lecker Essen kalt und warm mindestens von 10-14 Uhr zum Fixpreis. Das soll Freude machen – und ja – auch dem Gastronom der es anbietet und es soll entspannt sein, darum liebe ich die Lösung Kaffee selbst holen statt geplagte Kellnerinnen zu scheuchen.

Die Idee ist schön, aber nichts für alle Tage und schon gar nicht überall möglich …

Wo um Himmels Willen kann ich in Erfurt brunchen?

Einige Locations habe ich in der Vergangenheit schon besucht:

  • Abacco – war schön, mit Zebra an der Wand – gehört heute zum Übersee – neuer Test in Kürze
  • FAM – genial und der Klassiker gegenüber vom Rathaus – mit Wintergarten und Kaffeeflat
  • Espitas – eben mexikanisch, viel gebackenes und gegrilltes – sehr herzhaft in meiner Erinnerung
  • Si ju – in den Rathausarkaden – aus dem gleichen Stall wie das FAM, das Bufet habe ich als eher ‘schmal’ gespeichert.

Dort werde ich mal einkehren:

  • Hopfenberg – nach der 180° Sanierung bin ich darauf besonders gespannt
  • Übersee – mit Freisitz über der Gera, Blick auf die Krämerbrücke und drinnen viel Kuschelplatz (coming up next, Sonntag, 10.6.)
  • pullmann – das fünf Sterne Brunch in Erfurt – wenn es mal ganz mondän sein soll
  • Charlston – am alten Angerbrunnen, zentral und doch ein wenig abseits

… hier würde ich gern mal probieren, geht aber nicht, oder nicht immer:

  • Pier 37 – Andreas Motter sagt mir: gebruncht wird nur an Feiertagen – dann aber richtig – da schau ich doch gern mal rein – web
  • Engelsburg – hier gab es mal ein Bio-Brunch – Eintagsfliege?

… so und jetzt bin ich gespannt auf weitere Ideen wo Erfurt noch bruncht.

… und hab Hunger …


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