In alten Büchern nach Beschreibungen suchen gehört im Moment zu meinen Haupttätigkeiten, da bin ich meinem Großvater sehr dankbar für seine bibliophile Ader. Doch trotz umfangreicher Bücherschränke gibt es immer noch reichlich Literatur, die ich leider doch nicht einfach mal schnell aus dem Schrank ziehen kann. Auch das allumfassende Web hat nicht alles verfügbar – aaaber die weißen Flecken werden kleiner. Auch Publikationen, die lange Zeit als unerreichbar galten finden sich inzwischen hier und da mit etwas Glück. Manchmal entdecke ich auf der Suche gleich ganze Schwärme von solchen Büchern.

Ein solcher Schwarm ist zum Beispiel Horst Ottos private botanische Bibliothek. Hübsch sortiert finden sich dort jüngere Pflanzenbücher bis zu den ganz alten Schätzen – teilweise in Fotokopie. Mittendrin kann man sich noch über Pilze und Bonsai informieren, oder findet Schwester Bernhardines Kräuterbuch (was das ganze etwas unübersichtlich macht, das ist aber auch schon der einzige Wermutstropfen).

Der Teil mit den historischen Büchern ist meine Lieblingsschmökerecke, hier bin ich schon über eine Orignalausgabe gestolpert, die ich sonst nur in der Kew-Library gefunden habe. Ich bin eher der Stöber-Mensch, wer konkrete Titel sucht, wird mit Hilfe der Suchfunktion sehr schnell fündig.

Bestellen ging ganz einfach und nach einigen Wochen ist meine Büchersendung angekommen – und der Inhalt:

sehr schön:

Büchersendung auf meinem Schreibtisch

lauter alte und nicht ganz so alte Schätzchen…

Über den Autor

Kaktusgärtner bei | Website

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