In den USA schon länger bekannt, jetzt auch in Deutschland.

Ein Anrufer meldet sich per Telefon bei einem Floristen. Für eine türkische Hochzeit braucht er viele Blumen, große Sträuße und Arrangements. „Nach türkischer Sitte müssen Geldgeschenke zwischen die Blumen.“ Bei den Geldbeträgen ist man großzügig. Bei einem Auftragsvolumen im drei- bis vierstelligen Bereich gibt es schnell glänzende Augen beim Floristen.

Bezahlen? Kein Problem – per Kreditkarte – das ist ja schließlich sicher.

Die Blumen samt Geld werden per Kurier oder Paketdienst abgeholt.

Etwas später geht auch das von der Kreditkartenbuchung  wieder zurück, die angegebenen Kartennummern waren meist gestohlen. Der echten Karteninhaber war sich sicher, keine Hochzeit zu planen – auch keine türkische.

Übrig bleibt ein gelackmeierter Florist ohne Geld und Blumen.

… und nicht zu vergessen die ehrlichen türkischen Hochzeiter, die wegen einigen Betrügern in der nächsten Zeit bei Ihren Planungen argwöhnisch beäugt werden 🙁

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