Ulrich Haage schrieb Montag, 31. März 2008
· unter Alltägliches
So nette Post haben wir gerade bekommen:
Liebes Team von Kakteen Haage,
vielen Dank für die wunderschönen Kakteenpflanzen, die ich vor kurzem
bei Ihnen bestellt habe.
Wunderbar verpackt sind sie sehr gut bei mir angekommen!
Als kleines Dankeschön schicke ich Ihnen mal einen Kaktus zurück
Einen von mir gemalten!
Herzliche Grüße aus B.
sendet Ihnen C. L.
Ulrich Haage schrieb Montag, 31. März 2008
· unter Alltägliches
In den emails spielt die Orthographie für manche Zeitgenossen keine Rolle mehr. Ich grummel dann gern ein wenig was von “Missachtung…” in mich rein und denke mir – “mit der Groß- und Kleinschreibung hast du es ja selbst auch nicht immer so.” Aber dann habe ich dieses wirklich spezialle Angebot erhalten. Im abgebildeten Bereich habe ich beim überfliegen dreizehn Fehler gefunden…
Ulrich Haage schrieb Sonntag, 30. März 2008
· unter Alltägliches
Das künftige Weltkulturerbe wird derzeit auf der Cactusfarm in Erfurt zwischengelagert
Was es mit den rätselhaften Betonklötzern auf sich hat, die derzeit neben unserem Gewächshaus lagern erschließt sich dem neugierigen Besucher nicht sofort. Nach dem letzten TV-Auftritt sind die bunten Steine nach Erfurt gekommen und unsere Kunden fragen uns seit dem Löcher in den Bauch.
Auf der cactusfarm wird dieses gewaltige Bauwerk nicht gebaut, sonst wirds zu dunkel für die Kakteen.
… höchstens dahinter, dann haben wir gleich einen enormen Windschutz und einen mega Rodelberg im Winter
Aber im Ernst, was sich mein Freund Jens im Verein da ausgetüftelt hat finde ich schon beeindruckend (wenn dieses Wort auch die Tragweite nicht ganz fasst).
Besondes spannend finde ich den Gedanken, in der Haut eines unmittelbaren Nachbarn der Pyramide zu stecken. Wenn ich in Physik nicht aufgepasst hätte würde ich mir jetzt gleich mal Gedanken darüber machen, ob mein “stetig wachsendes Nachbarhaus” vielleicht Einfluß auf die Gravitation in meinem Garten nehmen könnte. Ob die Äpfel am Baum dann schief hingen? Ob ich vorsorglich ein paar Geschirrteile aus dem Glacier-Express besorgen sollte. Alles Kleinkram! Dafür wohnte ich schliesslich am künftigen Nabel der Welt – wenigstens von draussen gesehen ist das ja so…
Und – irgendwie schieben die Jungs mit ihrem Projekt unserer Vergänglichkeit ein wenig den Riegel vor – womit ich leben kann *ggg*
Ulrich Haage schrieb Samstag, 29. März 2008
· unter Alltägliches
Da habe ich doch unlängst einen Kollegen entdeckt, der auch in Kaktus bloggt -- vermeintlich.
Eine Opuntie im Kopf, thematisch alles grün -- allerdings das ganze rein politisch denn rein pflanzlich.
… und nachdem ich eifrig umhergelesen hatte, dämmerte mir, da kommt mir doch einiges bekannt vor -- der Kollege Blogger ist dein Neffe und der taucht doch früher schon mal im Blog auf, als er im Gewächshaus einen Tierfilm drehte. Wie nett, seit dem hat sich einiges verändert -- aus Menschen werden Leute.
Und dann gab es für mich eine Erkenntnis, der ich mich nur sehr schwer widersetzen konnte:
(weitere sehenswerte Lebensweisheiten von Spinne und Kloß unter youtube)
Ulrich Haage schrieb Freitag, 28. März 2008
· unter Alltägliches
Vor über drei Jahren entdeckte ich einen ersten Bericht über “Handypflanzen” als Kuriosität aus Japan. Damals machte ich mir meine Gedanken über Sinn oder Unsinn einer solchen Erfindung.
Vor einigen Tagen bekam ich einen Anruf, da sucht jemand 5.000 Kaktussämlinge zwischen 20 und 30 mm Höhe. Ich habe eine ganze Weile grübeln müssen, bis mir dämmerte, das Tamagotchi-Kakteen nun auch in Deutschland produziert werden. Ich glaube, es ist ganz gut, das wir unsere Sämlinge gerade selbst brauchen.
Ulrich Haage schrieb Donnerstag, 27. März 2008
· unter Alltägliches
*dpa*
Über Nacht hat unerwartet am Südharz der Winter alles fest im Griff.
Schneehöhen in den Niederungen um 8 cm, auf den Höhenlagen des Harzes ist das Chaos perfekt. Torfhaus meldet 50 cm vom Brockenwirt kam die Meldung 100 cm. Wintersport ist nun uneingeschränkt möglich. Für Freunde der Kakteen- und Sukkulentenwelt ist es dieses Jahr schwierig und die ersten Blüten lassen auf sich warten. Selbst die frosterprobten Kulturen müssen noch vor den kalten Nordwestwinden und den unaufhörlichen Schneefällen geschützt werden. Aber wir lassen uns nicht erschüttern und ziehen uns bei strahlenden Sonnenschein und azurblauem Himmel in das gut temperierte Gewächshaus zurück und erledigen dort die liebgewonnenen Arbeiten.