Suedamerikatour schrieb Freitag, 27. Februar 2009
· unter Alltägliches
Steffen Janke hat noch ein paar schöne Bilder gefunden…
Nur die Bildunterschriften passen ganz offensichtlich nicht – da kann er ja noch ein bischen basteln
—hat ergemacht…..

Nächster Vortrag in der Region Sachsen

Rimactal bei Lima

Plaza de Armas in Lima

Im Eulaliatal bei Lima
Ulrich Haage schrieb Montag, 23. Februar 2009
· unter Alltägliches
Heute noch ein Fotonachtrag von Steffen Janke, der gerade die Bilder seiner letzten Reise sortiert.
Mir drängt sich der Verdacht auf: nur eines dieser Bilder ist wirklich aus Südamerika aufgenommen worden – ich weiß – auch dort gibt es Schnee – aber der auf dem Foto erscheint mir sehr europäisch

Steffen Janke im Schnee, unten rechts mit Trichocereus werdermannianus [Echinopsis]
Suedamerikatour schrieb Montag, 23. Februar 2009
· unter Alltägliches
Z.Zt. stecke ich noch voll im angehäuften Datenmaterial von dieser 3-monatigen Tour bei Auswerten….
…da sind eben unter anderem:
- auf 3 Foto-Chip ges. 16 GB für Bildaufnahmen
- 8 GB auf dem kleinen Camcorder / Clips meist in Habitaten, aber auch mal andere interessante Themen bis hin zur Kultur
- auf dem GPS ca. 150 Trackaufzeichnungen (bis 3 Std.) mit reichlich 30.000 Einzelpunkten, Standortdokumentationen und, und noch weiter aufzuarbeiten.
Dank der heutigen zur Verfügung stehenden Technik sind inzwischen fast fertig:
- 11.000 Bilder / ausser RAW-Format; hier zusätzlich ca. noch 800 später
- 60% der Trackaufzeichnungen mit ca. 150 Einzeltracks bis zu 3 Stunden und
- reichlich 30.000 Einzelpunkten
- detaillierte Feldnummernliste mit über 100 Positionen aufgesuchter Species
- das “Online Tagebuch” muss entsprechend noch nach dieser Fertigstellung ergänzt und ggf. korrigiert werden…
… ja und dann war ich auch wieder entsprechend der Witterung hier im Erzgebirge anders aktiv…
Weitere Bilder von Südamerika in Kürze dann spätestens in den ersten Märztagen…
Kaktussteffen
Ulrich Haage schrieb Montag, 23. Februar 2009
· unter Alltägliches
… beim umtopfen muß man manchmal auch “Eintopfen” – ich habe mich bislang noch nie über das kochen geäußert – dabei koche ich oft wie gern mit und für Familie und Freunde.
In den letzten Wochen waren es meist Mittelamerikanische Gerichte mit ausreichend Fleischbergen drin – der Bedarf daran scheint mir im Winter besonders anzusteigen – ich freue mich auf den Sommer und Grillstimmung im Garten
Das beste unter den Rezepten war Hunters New Orleans Gumbo. Der hat zwar eine halbe Ewigkeit gebraucht – allein eine Stunde für die Roux, aber der Aufwand hat sich gelohnt, locker saftiges Fleisch, die Gemüsemischung und dann die Garnelen hmmm.
Die Chicken Wings vom letzten Donnerstag waren eher asiatischen Ursprungs, aber eines echten BBQ würdig – so saftig-rauchig war der Geschmack.
Am vorletzten Samstag sind wir aus der Reihe getanzt. Wir haben es endlich geschafft, richtig im Schnee den Wintergrill zu zelebrieren. Es gab feurige Spare Ribs – wahlweise mit Glühwein oder Becks aus dem Schneekühler.
Als nächstes steht dieses leckeres Gericht aus Mexiko auf meiner Liste:
SCHWEINEFLEISCH-”TISCHTUCHFÄRBER”
(der Name ist passend, wenn man kleckert, kann man eine schöne bleibende Matzerei auf dem Tischtuch anrichten)
Für das Rezept weiterlesen…
hier weiterlesen »
Ulrich Haage schrieb Samstag, 21. Februar 2009
· unter aus Presse + Post
Im Oktober las ich in der “Gärtnerbörse” vom Gartenbaubetrieb Fischer. Stolz wurde die neue Innovation vorgestellt – ein neues Blockheizkraftwerk, befeuert mit je 50 Prozent Raps- und Palmöl.
Wie in vielen Gartenbaubetrieben gibt es auch hier neue Heiztechnik die dank des technischen Fortschritts nun richtig Energiekosten spart. Nicht wenige Kollegen müssen für diese Investition allerdings auch einen tiefen Bückling bei der Bank ihres Vertrauens machen und sich auf längere Zeit in Abhängigkeit begeben.
drei Haken gibt es an der Sache:
- was passiert, wenn die Energiepreis fällt – wie im Moment? Dann passt wenigstens die Kostensparkalkulation schon einmal nicht mehr.
- was passiert, wenn der Energiepreis so sehr steigt, das die Lieferanten ihre Verträge kündigen, weil es billiger ist, statt zu liefern die Konventionalstrafe zu zahlen. Auch in dem Fall platzt die Kalkulation und oft ist auch die versprochene Wirtschaftlichkeit der Investition fraglich
- natürlich ist es gut, 10, 20 oder sogar 30 % Heizkosten zu sparen, die Heizkosten können schließlich einen deutlichen Anteil der gesamten Kosten einer Gärtnerei ausmachen, ob es allerdings immer wirtschaftlich ist, wie wir uns gern gegenseitig glauben machen möchten, das wage ich zu bezweifeln. Der dickste Brocken ist in nahezu allen Unternehmen der Personaletat und nicht die Heizkosten.
Ich habe bislang noch keinen Gärtner gefunden, der im gleichen Brustton der Überzeugung seine alte Armbanduhr zum aufziehen an die Wand genagelt hat, um an den Stromkosten für die Gefriertruhe sparen zu können.
Ulrich Haage schrieb Freitag, 20. Februar 2009
· unter Alltägliches
Meister Wilhelm meint: wenn der Schnee weg ist, wird es höchste Zeit zum Umtopfen – für uns und alle anderen Kakteenleute die beste Gelegenheit, unsere Pflanzen mal richtig durcharbeiten und mit frischer Erde zu versorgen. Das garantiert einen guten Start ins neue Blütenjahr.
Wir haben bei der Planung nicht nur an unsere eigenen Pflanzen gedacht, unterstützen auch alle anderen Kakteenfreunde mit einer großen Frühjahrs-Umtopf-Aktion.
Vom 7. bis zum 14. März ist in unserer Gärtnerei Umtopfen angesagt. Vom Crashkurs im Erde mischen bis zum umtopfen von “Problempflanzen” ist alles möglich. Apropos mischen. Wer mag, kann sich seine eigene Erde nach Gusto mischen. Un die kann man in beliebiger Menge zum günstigen Pauschalpreis gleich mit nach Hause nehmen.
Und noch ein Bonbon obendrauf: Zur Aktion haben wir von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag und auch am Sonntag von 10 bis 15 Uhr geöffnet.
(Ab März beginnen unsere Sommeröffnungszeiten, die Gewächshäuser sind in der Woche wieder von 8 bis 18 Uhr geöffnet)
Ulrich Haage schrieb Donnerstag, 19. Februar 2009
· unter aus Presse + Post
Ralf hat mich eiskalt erwischt:

… als ich heimlich Das Goldene Blatt lese. – In der Dienstzeit!
Aber ich tue das natürlich nicht zu meiner persönlichen Erbauung, sondern aus rein dienstlichen Gründen: Das Goldene Blatt ist auf den Kaktus gekommen.

So ganz unbekannt war es mir auch nicht, schließlich sind die Fotos von mir gewesen. Spannend war für mich die Aussage der Redateurin, als ich als Quellenhinweis wie sonst auch üblich unsere Webseite nennen wollte – nein, ich brauche eine Telefonnummer von Ihnen, unsere Leser können nicht so viel Internet
Ulrich Haage schrieb Donnerstag, 19. Februar 2009
· unter Alltägliches
Manchmal haben wir auch Serverprobleme. Dann gibt es schon eine hübsche Aufregung hier.
Wenn uns aber so ein Schaden ereilen sollte wie die Jungs von Hema aus den Niederlanden ihre Webseite zugerichtet haben … nee, ich weiß nich.
Und dabei habe ich doch nicht mal was angeklickt – ich habe nur den blauen Becher mit dem Katzenfisch bestaunt.

Ulrich Haage schrieb Donnerstag, 19. Februar 2009
· unter aus Presse + Post
Erik Niedlings 2007er Serie “Formation” wurde jüngst in EIKON rezensiert.

Ich freue mich immer, vor allem wenn dabei gleich noch eine historische Ansicht meines Büros zu sehen ist
… und natürlich die Fotos meines Großvaters Walther Haage – obwohl ich bis heute nicht sicher bin, ob die Fotos wirklich aus seiner Hand stammen, oder Auftragswerke waren. In jedem Fall haben wir einen hübschen Schatz im Hause.
Was mich beeindruckt ist die Veränderung der Darstellung von Publikation zu Publikation. Im vorletzten Artikel waren die Fotoplatten sogar auf unserem Dachboden eingemauert – es lebe die journalistisch kreative Freiheit!
Ulrich Haage schrieb Dienstag, 17. Februar 2009
· unter Alltägliches
Die Petition für das Bedingungslose Grundeinkommen hat eben die 50 Tausender Marke geknackt.
Wer noch weiter unterschreiben mag: hier ist der Link zum gebeutelten Petitonsserver des deutschen Bundestag.

Ulrich Haage schrieb Dienstag, 17. Februar 2009
· unter Alltägliches
Eben stockte mir doch der Atem. Ich habe noch mal nach dem aktuellen Stand auf dem Petitionsserver des Bundestages geschaut – unglaublich – auf mehr als 49 Tausend ist die Zahl der Unterzeichner inzwischen gestiegen.

Die Seite sieht etwas desolat aus – nach dem nächsten Refresh dann das übliche Bild – kein Anschluß unter dieser Nummer – dafür ist das Gerät wohl nicht ausgelegt gewesen.

Viel Interessanter wird allerdings nun die nächste Frage: Sind wir schon für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ausgelegt. Bin ich als Bürger dieses Landes bereit – und ist das ein Traum, der realisierbar wird – oder zerplatzt das wie eine Seifenblase in der demokratischen Bürokratie?
Ulrich Haage schrieb Montag, 16. Februar 2009
· unter Alltägliches
Einmal kurz über die Blogwiese gestiefelt und auf ein Blümchen gestoßen.
Ricarda macht Blogparade und zeigt ihre Blogblumen. Schöne Idee – besser als ein Blogblumenstrauss
Ich war doch gleich neugierig, wie die cactusblogblume wohl ausschaut…

… und schau an, so sieht es beim cactusblog aus, wenn Blumen blühen.
Was es mit der Blogblume auf sich hat musste ich aber erstmal nachschauen -
Daniel vom Shredder Blog erklärt die Blogblume nüchtern technisch wie folgt:
Die Seite HTML Graph verwandelt einen Link basierend auf der Anzahl an Artikeln, Seiten und Links in ein blumenförmiges Gebilde.
Bei Ihm fand ich auch den Hinweis auf das Meinungsblog, dort gibts noch einmal nette Erläuterungen, wofür die Farbpünktchen im einzelnen stehen:
blau: Links, rot: Tabellen, grün: DIV tags, violet: Bilder, gelb: Formulare, orange: Zeilenumbrüche und Zitate, schwarz: grundlegendes HTML und grau steht für alle anderen tags
Ganz schön komplex so ein Blog.
Ulrich Haage schrieb Montag, 16. Februar 2009
· unter life aus Peru
Steffen Janke hat seine fast dreimonatige Reise nach Südamerika beendet und ist wieder wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt.
Vor seinem Abflug hat er noch ein paar schöne Abschiedsbilder geschickt, die ich im Beitrag Gruß aus Chile noch aktualisiert habe.
Danke für die schönen Fotos und interessanten Berichte aus der Kakteenheimat. Ich freue mich schon auf die nächste Reise, die er schon jetzt ankündigt …

Ulrich Haage schrieb Freitag, 13. Februar 2009
· unter aus Presse + Post
In den USA schon länger bekannt, jetzt auch in Deutschland.
Ein Anrufer meldet sich per Telefon bei einem Floristen. Für eine türkische Hochzeit braucht er viele Blumen, große Sträuße und Arrangements. “Nach türkischer Sitte müssen Geldgeschenke zwischen die Blumen.” Bei den Geldbeträgen ist man großzügig. Bei einem Auftragsvolumen im drei- bis vierstelligen Bereich gibt es schnell glänzende Augen beim Floristen.
Bezahlen? Kein Problem – per Kreditkarte – das ist ja schließlich sicher.
Die Blumen samt Geld werden per Kurier oder Paketdienst abgeholt.
Etwas später geht auch das von der Kreditkartenbuchung wieder zurück, die angegebenen Kartennummern waren meist gestohlen. Der echten Karteninhaber war sich sicher, keine Hochzeit zu planen – auch keine türkische.
Übrig bleibt ein gelackmeierter Florist ohne Geld und Blumen.
… und nicht zu vergessen die ehrlichen türkischen Hochzeiter, die wegen einigen Betrügern in der nächsten Zeit bei Ihren Planungen argwöhnisch beäugt werden
Ulrich Haage schrieb Freitag, 13. Februar 2009
· unter Alltägliches
falsch – nicht Unternehmertum. Beerdiger – oder korrekt Bestatter.
Ich habe bisher mit einem Bindeglied zwischen meiner und deren Branche zu tun – den Friedhofsgärtnern, das sind die, die leise Rasen mähen können (sollten), über die Artur Beul >gottgeschaffen< dichtet, die Cotoneaster pflastern und Kiesbeete harken – oder wunderbare Ruhepole auf quirligen Bundesgartenschauen anlegen.
Das Friedhofsgärtner ihren eigenen Kopf haben zeigt sich in einer demnächst anlaufenden Werbekampagne, die bewusst etwas provozierend mit dem Thema Bestattungskultur umgeht.
Dabei fällt mir ein, wir hatten auch schon eine Anfrage, ob man nicht auch Kakteen aufs Grab eines Kakteenliebhabers pflanzen könnte. Kann man selbstredend – wahlweise nur über den Sommer, geht aber natürlich auf ganzjährig. Der Vorteil für die Hinterbliebenen – keiner muss Giesskanne schleppen
Aber endlich zur Sache: ebenfalls gestern bin ich über das Bestatterblog gestolpert – und die fast schon literarische Geschichte von Püppi Moltenfill.
Einfach mal lesen – die lange Warmlaufzeit lohnt die Pointe!
Noch mehr zum Thema Friedhofskultur:
- In Mannheim berichten Senioren von fressenden Friedhofsanwohnern und
- Der Friedhofsgärtner als solches ist nicht so furchtbar mitteilsam.