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Winterharte Kakteen und versalzte Böden – Galabautag 2012

Am Mittwoch hatte ich die Ehre, einen Vortrag vor den Thüringer Landschaftsgärtnern zu halten.

Die Vorbereitung darauf fiel mir nicht so ganz leicht, es dauerte einige Zeit, bis der Spaß mit am Start war.

Aber wie so oft, am Ende war das Ding für mich richtig rund. Die Veranstaltung war beeindruckend gut besucht, die Gäste sehr aufmerksam und interessiert – nicht immer hab ich das so in den letzten Terminen dieser Art erlebt.

Für mich war es der erste Vortrag, der akurat im geplanten Zeitfenster lief (44:30 Minuten) und es gab danach Fragen – und darauf soll es hier noch eine Anwort geben:

Die Frage lautete: Kommen Kakteen mit versalzten Böden zurecht?

Grundsätzlich tolerieren Kakteen einen erhöhten Salzgehalt im Boden – innerhalb gewisser Grenzwerte.

Opuntien kommen damit besser klar als alle anderen Kakteengattungen wie Echinocereus, Gymnocalycium, Escobaria oder Mammillaria. Ein Kakteengärtner in Nordafrika hat angeblich aus diesem Grunde seine Produktion komplett auf die Gattung Opuntia umgestellt.

Eine weitere Faustregel: nordamerikanische Arten gelten als salztoleranter als ihre Verwandten aus Mittel- oder Südamerika. Zum Thema Faustregeln: Bislang sind mir keine fundierten Versuchsergebnisse bekannt – wem solche über den Weg laufen: ich freue mich natürlich über ein Update.

Noch etwas was auch Kakteen nicht mögen – eine Überlastung mit Alaun-Salzen geht natürlich nicht – überhaupt nicht. Allerdings wird diese Form der Belastung in unseren Gärten hoffentlich keine Rolle spielen.

 

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Blühende Crassula-Geldbäumchen – wie geht das?

Eigentlich machen die meisten Menschen alles richtig mit ihren Geldbäumchen (Crassula portulacea oder Crassula ovata). Dennoch hält sich das Gerücht hartnäckig: die Pflanzen blühen erst ab einem biblischen Alter. Richtig ist: mit einfachen Tricks können auch schon junge Pfennigbäume blühen – und hier zeigen wir, wie das geht.

  • Ruhezeit zur Anlage der Blüten von Anfang September bis Ende Dezember
  • hell und kühl stellen (z. B. Treppenhaus)
  • nicht giessen …
  • ganz kleine Pflanzen können ab Dezember einmal im Monat an einem sonnigen Tag gegossen werden
  • große Pflanzen bleiben sogar bis nach der Blüte im Januar trocken stehen – das schont die Wurzeln und die Substanz ist ausreichend für die Wasserversorgung

Wer einen eigenen Geldbaum mit Blütengarantie haben möchte, kann diesen im Moment hier knospig kaufen – allerdings haben wir nicht so schrecklich viele Exemplare von diesen schöne Pflanzen. Alternativ gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit der Stecklingsvermehrung. Hilfreich ist es, die Stecklinge von Pflanzen zu nehmen, die schon einmal geblüht haben1 – bei der richtigen Behandlung klappt es dann auch ganz schnell mit eigenen Blüten am kleinen Pflänzchen.

Übrigens … im Kakteenforum habe ich schon 2003 einen Artikel geschrieben, wie man Geldbäumchen erziehen kann – also in eine gewünschte Form bringen. Und im Archiv gibt es eine lange Korrespondenz dazu.

Und ein schöner Beitrag wie es mit der Vermehrung gut klappt hat Stephanie im Gärtnerblog geschrieben.

Hier Fotos, die ich eben in unseren Beständen geschossen habe. Hier kann man auch die vielen verschiedenen Laub-Varianten sehen, die in der Herbstsonne wunderbar leuchten.

  1. selten, aber es gibt manchmal auch sogenannte “Böcke” die nicht blühen, aber bevor Sie jetzt Ihre Pflanze, oder die Ihrer Nachbarin verdächtigen, dies kommt sehr selten vor, 98 % der Blüh-Ausfälle sind auf die fehlende Ruhezeit zurückzuführen []

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Wohin gehört Aloe ‘Cosmo’

Schon wieder auf Namenssuche:

Im Gewächshaus hatte ich eben eine der wenigen sehr schönen Aloe ‘Cosmo’ in der Hand. Ich finde die Pflanzen sehr schön, mit ihrem kompakten Wuchs, den sie offenbar nur bei ausreichend Licht und gerade ausreichender, also nicht reichlicher Düngung beibehalten. Aber mir fehlt eine Artangabe. Wir wissen, die Sorte ist eine Kreuzung zwischen Aloe und Haworthia. Welche Aloe mit im Spiel war, wissen wir aber nicht. Dafür finde ich mal wieder alles mögliche andere:

  • Aloe Cocktails und Drinks bei Cocktailgogo,
  • auch als Sorte mit weiterer Sortenbezeichnung, hier unter Aloe cosmo ‘green pearl’ bei N-S Succulents,
  • ein Video in dem Aloe Black im Cosmo in Las Vegas um einen Dollar singt,
  • und auch die französischen Palmenfreunde sind auf der Suche nach Informationen über Aloe ‘Cosmo, haben aber schöne Fotos davon …
  • noch schönere Fotos von der Pflanze soll man sich bei shutterstock herunterladen und …
  • als Highlight auf der Suche: Aloe cadabra wirbt für Aloe als Bio-Gleitgel beim Sex. In einem – für amerikanische Verhältnisse – sehr offen geschriebenen Artikel – hier flutschts.

Leider flutsch nix in Sachen Namensfindung – Aloe ‘Cosmo’ bleibt vorerst bei ihrem Namen – ohne Art.

… jetzt noch die Bilder und dann zurück zu unserer Herbst-Ergänzungs-Liste 2011 …

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woher kommt Chamaecereus Rosenquarz?

Seit Jahre züchtet mein Vater Hans-Friedrich Haage nebenbei, still und leise an Chamaecereus-Hybriden. Das ganze tat er so unauffällig, dass uns die großen, kryptisch benannten Pflanzenbestände auffielen, als wir diese beim Express-Umräumen nach dem Sturmschaden (Kyrill) in die Hände bekamen.

Hin und wieder entlässt er einige “seiner Kinder” in die Freiheit – und gibt ihnen Namen. Eigentlich wollte er seine Serie mit den Namen der Thüringer Burgen versehen, ist aber dann doch bei den ursprünglich begonnenen Edelsteinen geblieben.

Chamaecereus Turmalin

Chamaecereus 'Turmalin'

So entstanden unter anderem Chamaecereus Diamant, Turmalin, Granat, Zirkon, Tigerauge und Bernstein. Bei der Namensfindung war es immer hilfreich geologisch bewanderte Menschen im Umfeld zu wissen, denn die Einstufung der Steinerei ist eine Wissenschaft für sich. Natürlich sind die genannten Sorten beileibe nicht alle nach edlen Edelsteinen benannt, sondern manchmal eben nur nach halbedlen Steinen. Der Schönheit der Blüten tut das aber keinen Abbruch.

Nun tauchen immer wieder Fragen nach Chamaecereus-Hybride ‘Rosenquarz’ auf. Im Moment bin ich mir auch nicht ganz sicher, denn den Namen Rosenquarz hatte ich zumindest auf der Vorschlagsliste für die neuen Chamaecereus Züchtungen 2009/2010. Im Zuchtbuch ist der Name allerdings noch nicht zu finden. Möglicherweise wurde die Verwendung des Namens von meinem Vater verworfen, da es bereits eine Chamaecereus-Züchtung aus Südamerika gibt, die ‘Rose Quartz’ heißt – also der selbe Name, nur in englisch. Die Gefahr einer Verwechselung wäre sehr groß. Chamaecereus Rosenquarz von Frank Ebinger - auf flickrFrank Ebinger zeigt ein Foto von Rosenquarz auf flickr – mehr Hintergrundinformationen zur Sorte finde es aber hier auch nicht. … und bevor Missverständnisse entstehen, ich habe keinen Hinweis gefunden, das Rosenquarz eine Züchtung von Frank Ebinger ist.

Um zur ursprünglichen Frage zurückzukehren: ich gehe aktuell davon aus, die Sorte Rosenquarz wurde nicht in unserem Gewächshaus gezüchtet.

Die Frage “von welchem Züchter stammt diese Sorte” – ist damit noch nicht abschließend beantwortet. Für mich hat der Name im Moment noch Status quo, auch wenn wir tatsächlich einige Pflanzen dieser Sorte in unserem Mutterpflanzenbestand haben.

Übrigens: eine umfangreiche Aufstellung von ‘ungeklärten’ Chamaecereus-Hybriden hat Gerd Weiß auf seiner Webseite Rügenkaktus zusammengestellt.

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frisch gelesen: Der Online Shop – Handbuch für Existenzgründer

Ich hab wieder ein Buch gelesen – oder besser: bin noch dran. Kein einziger Kaktus drin, nicht mal was vergleichbares. Warum? Es geht um Online-Shopping und wie man das macht.
… das Buch ist dick wie ein Lexikon und ja, es braucht ganz schön viel Zeit – nicht nur zum schreiben – auch beim lesen – obacht!

In gewürzter Kürze für Schnellleser:

Der Name sagt es: Existenzgründung – das ist etwas bei dem es lohnt planvoll zu handeln, das macht man schließlich nicht alle Tage. Das Buch ‘Der Online Shop’ ist dabei wirklich eine solide Hilfe. Leicht zu lesen und dennoch übersichtlich und gut strukturiert begleitet es den Einsteiger durch die Ideenfindung, Vorbereitung bis zur Umsetzung und noch weiter durch die ersten Jahre des Versandhandelsalltags. Hier lernt man von der Pike das Handwerk. Da sind Hilfestellungen drin, detaillierte Konzepte, Blicke in Details und die Zukunft, technologische Informationen ohne den Blick fürs Ganze zu verlieren, übertragbare Strategien, die keine Allgemeinplätze sind. In meinen Augen ist der Titel ‘Handbuch’ wirklich verdient, denn ich finde nicht nur reichlich Anregungen, sondern auch einige Ideen, die ich auch in unserem Unternehmen künftig anders angehen kann.

Kurz: Meine klare Empfehlung – dieses Buch braucht nicht nur der e-commerce newbie.

Die Eckdaten der aktuellen Ausgabe 2011: 775 Seiten, Hartcover, Innenteil mit Grafiken, Screenshots und Illustrationen (s/w), erschienen im Verlag Markt und Technik, München.

Hier versandkostenfrei bestellen:

direkt beim Verlag,

oder bei amazon,

oder bei buch.de

Inhalt:

  • Unternehmensgründung und Unternehmensführung
  • Der Online Shop (Voraussetzungen / Shopsysteme / eBusiness /Online-Recht)
  • Marketing und Webdesign (Webseitengestaltung / Suchmaschinenoptimierung / Online-Marketing / Social Media)
  • Anhang mit Glossar und IndexErgänzend zum Handbuch gibt es eine CD mit Listings und Skripten aus dem Text. Sehr praktisch: das Kapitel Webseitengestaltung noch einmal in bunt – das hilft enorm zum Verständnis von Farbwirkung.
    Der CD-Inhalt:

    • weitereShop-Systeme im Detail (Magento, xtcommerce)
    • das Kapitel Webseitengestaltung in Farbe
    • Listings und HTML-Skripte
    • Checklisten und Mustertexte
    • gsitecrawler (Full)
    • Mondo Shop 5.0 Edition Startup (Trial)
    • XAMPP v1.7 für Windows

    On Top gibt es noch einen Google-AdWords-Gutschein im Wert von 100 Euro.

Und noch etwas: ich musste mir den dicken Wälzer nicht mal kaufen, für Rezensenten gibt es eine pfiffige Idee:

blogg dein buch stellt ausgewählte Bücher kostenlos zur Verfügung – einzige Gegenleistung: ein Blogartikel mit einer Rezension zum Buch – und das finde ich ist eine Idee die mir gefällt.

 

Schauen wir genauer rein ins Buch

Auf den ersten Blick ist das Buch vielleicht nicht die naheliegende Literatur, wenn man bereits auf über drei Jahrhunderte Tradition (auch im Versandhandel) zurückblicken darf, aber meine Ahnen haben Erfolg gehabt, weil sie immer ihr Tun neu überdacht haben, neue Wege suchten und bewusst gingen. Kakteen-Haage ist seit 2006 online und es ist gut, auch darauf einen anderen Blick zu werfen – unseren Shop unter die Lupe zu nehmen – mal aus der Sicht eines Neueinsteigers. Darum habe ich mir genau dieses Buch ausgeguckt.

Frisch ans Werk und aufgeblättert.

Auf den ersten Blick schätze ich so: das ist ein Buch aus der 79-89 Euro-Klasse.1 … aber egal – entscheidend ist ja der Inhalt.

Im ersten Kapitel geht es um die Existenzgründung – sehr ermunternd finde ich die Beleuchtung der einzelnen Gründe für Unternehmensinsolvenzen:

-          unterschätzter Finanzbedarf,

-          zu wenig Erfahrung oder Fachwissen,

-          bin ich überhaupt der Richtige für meine Idee,

-          Familie, oder  Partner vernachlässigt

Bei Licht betrachtet sind dies immer wieder die Gründe die zu Problemen führen – mal mehr, mal weniger – und oft genug das Ende guter Ideen. Um auf Nummer Sicher zu gehen gibt es eine Stärken- und Schwächenanalyse und ein paar Eckdaten, was die künftige Führungskraft an „Händchen“ Kompetenzen mitbringen sollte – rund wo sich das eine oder andere Defizit ausbügeln, oder Auffrischen läßt.

Richtig spannend wird es im opulent ausfallenden Bereich Unternehmenskonzept, Businessplan. Wie soll meine Firma heißen, wie die dazu passende Domain, welche Rechtsform passt zu meinem Geschäft, woher bekomme ich Fördermittel, wie sieht mein Markt aus, welche Besonderheiten gibt es im e-commerce, brauche ich eigentlich Marketing, oder reicht meine gute Idee aus?

Viele wichtige Antworten auf diese Fragen.

Dann wird’s ernst, es geht los – Unternehmensstart

Ich melde meine Firma an (habe ich vielleicht noch ein Anrecht auf einen Zuschuß?). Wie ist das mit den Steuern, wie geht Buchführung, Mahnungen und dann:

Büro organisieren. Ein tiefer Blick ins Zeitmanagement hilft nicht nur Business-Einsteigern sich gut zu organisieren, denn erfahrungsgemäß wird man beim Geschäftsstart von Aufgaben nur so überrollt, mit Vorbereitung, einem konsequenten Tagesplan lässt sich das vermeiden.

Zu gern vernachlässigt ist das Controlling. Auch hier gibt es Hinweise und fertige Konzepte. Ausführliche Erläuterungen zu jedem einzelnen Schritt und immer wieder freue ich mich über weiterführende Hinweise. Das geht in die Tiefe!

Eine Warnung vor einem der Lieblingsfehler, der Grund vieler “Junginsolvenzen”: unkontrollierte Privatentnahmen und fehlende Liquiditätsplanung. Wie plane ich meinen persönlichen Geldbedarf? Kann man in diesem Buch lernen … und es geht spannend weiter: woher kommt das Geld – wie kalkuliere ich die Preise für mein Produkt. Das ist nicht immer einfach, aber ein essentielles Handwerkszeug jedes Kaufmanns.

Ein umfangreicher Komplex verschiedenster Bereiche folgt: Risiken und Krisen, Schulden, Versicherungen2, Insolvenz (!!), Krankenversicherung und Altersvorsorge, und dann das Mahnwesen. Wir haben schon einige interessante Erfahrungen machen dürfen – aber im Buch habe ich noch einiges über schwarze Schafe finden können was mir bis dahin unbekannt war – und auch sehr gern bleiben darf.

In Kapitel 4, dem Beginn von Teil 2 des Buches gibt es eine Packung praktisches Wissen für Online-Händler. Zu Beginn Definitionen. Dann die Frage: welche Domain, passende TLD, was geht, was darf man nicht. Nach den Kriterien zur Providerauswahl noch einmal die essentielle Frage: lohnt sich ein Online-Shop für mich, schätze ich meine Chancen reell ein und welche Klippen sollte ich nach dem Start umschiffen.

Dann geht es in die Technik: was hat ein Shop üblicherweise unter der Haube? Datenbank, Verschlüsselung, Warenkorb, Checkout, Versandart, Payment, Reporting – wie funktioniert das ganze? Was ist die beste Strategie für mich, wie finde ich das für mich passende Shopsystem. Das ist eine der wichtigsten Stellen im Buch.

Das Thema Sicherheit folgt als nächstes, hier gibt es sehr häufig Schwachstellen. Denen auf die Schliche zu kommen, noch bevor das Kind im Brunnen liegt ist einer der großen Vorteile eines Sicherheitskonzeptes.

Die Shop-Lösungen, ihre Vor- und Nachteile werden in Kapitel 5 unter die Lupe genommen, erst allgemein und dann folgt sehr praxistauglich die Anleitung: wie installiere ich Step by Step einen Mondo-Shop und wie teste ich mein Werk.

Sehr spannend fand ich die Details über verschiedene Facebook Shop-Systeme wie cartfly oder die Verbindung via ShopTab. Als neuer Weg propagiert: semantische Shop-Systeme – da wurde es mir dann allerdings zu Code-lastig zum genauen lesen.
Noch etwas zukunftsträchtiges: Mobile Shopping. Einkaufen via iPhone und Co. Hier kommt endlich ein kleiner Exkurs zu Magento, und Lösungen wie Shopgate mobile oder mobilemojo. Was mir in dem Buch fehlt ist mehr Tiefgang in Richtung Magento.

Im nächsten Kapitel geht es um eBusiness – mithin das heikle Thema Bezahlung. Ein Überblick über die verschiedenen Zahlungssysteme und eine eingehende Beleuchtung: wann ist es gut, meinen Kunden anbieten auf Rechnung zahlen zu können (riskant) und in welchen Fällen ist es besser nur auf „sichere Zahlarten“ zurückzugreifen? Dazu werden alle Vor- und Nachteile der einzelnen Wege dargestellt und auch deren Möglichkeiten der Einbindung in Shopsysteme nicht vergessen.

Ähnlich detailliert geht es im nächsten Schritt um Auftragsbearbeitung, die Warenwirtschaft und die Verbindung zum Shopsystem. Exemplarisch wird die Verwendung von Lexware, Mondo und JTL-Warenwirtschaft in Zusammenarbeit mit Magento gezeigt. Dabei geht es um manuelle Artikelpflege bis zum automatischen XML-Datenupload in verschiedene Frontends.

Und es geht noch weiter: Automatische Bearbeitung von Zahlungseingängen, und wie funktioniert eigentlich eine effiziente Versandabwicklung bis zur Sendungsverfolgung?

Als nächstes geht’s in die Wolken: wie sinnvoll und notwendig ist cloud-computing im eCommerce? Chancen, Risiken und eine Übersicht über die Kosten.

Kapitel 7: Online Recht

Das wird sauer! Denn im Online-Handel gibt es eine ganze Reihe Pflichten zu beachten, das Feld ist voll von Tretminen.

Fernabsatzgesetz, Widerrufsbelehrung, Tele- und Mediendienstgesetz, Rückgabe, AGB, Haftungsausschluß, Preisangabenverordnung, Rabattgesetz, Verpackungsverordnung, Datenschutzrecht, Urheberrecht. Das ist nur ein Auszug der für den Online-Handel relevanten Regelungen, die es im Auge zu behalten gilt – kein einfaches Unterfangen.

Im dritten Teil des Buches wird es kreativ: Marketing und Webdesign.

Kapitel 8 stürzt sich auf die Webseitengestaltung. Klar, man geht davon aus, der Einsteiger wird keinen allzu großen Etat für Webdesigner haben, und darum selbst Hand anlegen. Dabei hat man schnell die Orientierung verloren, wenn man nicht die grundlegenden Gestaltungsaspekte berücksichtigt:

  • Bedienung und Navigation
  • Einheitlichkeit und Gestaltung
  • Inhalt und Seitenlänge
  • Lesbarkeit und Typografie

Hier werden viele elementare Dinge angesprochen, die bei jeglicher Gestaltung wichtig sind – selbst Grundlagen im besseren texten finden sich. Die Auswahl von Schriftarten – früher ein Ausbildungsberuf – ist auch heute noch eine Kunst für sich, die nur wenige wirklich beherrschen, aber bei der ein Zuviel schnell für Unübersichtlichkeit sorgt.

Sollte ich aktive Inhalte auf meiner Webseite haben, welche Browser muss ich heute berücksichtigen, welche Tools können mir bei der Erstellung meiner Webseite helfen. Auch nette Kleinigkeiten finden sich: wie erstelle ich ein favicon für meine Seite.

Und dann kommt der lustige Teil: Farbenlehre in Graustufen – aber die gibt es ja noch einmal in color auf der CD anzusehen. Grundzüge: wie wirken Farben, was geht zusammen, was ist genial, was geht gar nicht.

Der Umgang mit Grafikprogrammen ist wichtig für die Bildbearbeitung. Hier habe ich mir noch einige Kniffe abgeguckt. Schön finde ich hier den Überblick über die verschiedenen Dateitypen von Bilddateien und deren sinnvolle Verwendung. Das bringt uns zu den Fotos. Auch dazu gibt es einen kurzen Exkurs. Von der Bildbearbeitung bis zur Kamera-Kaufempfehlung.

In Kapitel 9 kommt das wichtige Thema Suchmaschinen auf den Tisch

Welche Möglichkeiten habe ich, um meinen Shop „ins Gespräch“ zu bringen. Um das „Wie“ richtig zu können beginnt das Kapitel mit einem Sprung in die HTML-Welt. Dann wird es wieder praktisch: wir bauen uns ein einfaches Kontaktformular – auch um zu verstehen wie funktioniert HTML und Java.

Welche Suchmaschinen gibt es, was ist deren Spezialgebiet? Dann kommen wir langsam zu des Pudels Kern: was unterstützt meine Auffindbarkeit, was sollte ich tunlichst unterlassen. Nur ein kleines, für mich wichtiges Beispiel: Google interpretiert den Unterstrich ‚_’ als Verbinder, dass bedeutet blumenstadt_erfurt liest Google als blumenstadterfurt. Richtig wäre heute die Verwendung des Bindestrich: blumenstadt-erfurt.

Online-Marketing – Kapitel 10: beginnt für ein Neueinsteiger natürlich damit, die ersten Kunden für seine Ware oder Dienstleistung zu gewinnen. Woher bekomme ich Neukunden, wie begeistere ich diese für dass was ich verkaufen möchte und wie sorge ich dafür, das meine Kunden zurückkommen und mehr kaufen.

Hilfreich: wir machen einen Plan, den Marketing-Plan. Kurz, knackig, übersichtlich. Dann wird verteilt: Marketing-Mix. Was machen wir wo? Exkurs: ein wertvoller Crashkurs in PR und Pressearbeit.

Noch einmal: Suchmaschinen. Kelkoo, Google Produktsuche, Google AdWords, Yahoo Search. Welche Möglichkeiten gibt es, wie kann ich sie einsetzen.

 

Dafür ein eigenes Kapitel – schon länger in aller Munde: Social Media – Facebook, Xing und Co.

Ist es sinnvoll, hier gleich mit einzusteigen und wenn ja: welches Konzept kann mir dabei helfen? Wie kann ich durch Engagement im Web2.0 meinen Ruf und meine Kompetenz bekannt machen und im Netz verbreiten. Dazu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Blogs, Foren, Portale, Twitter und andere Plattformen bieten eine schier unübersehbare Menge von Möglichkeiten sich und seine Unternehmung im Web zu zeigen. Nicht alles ist gleichermaßen nützlich und hilfreich, darum unterstützt auch hier das Handbuch wieder im planvollen vorgehen. Dabei geht es nicht nur um Mainstreammitmachen – wie lege ich eine Facebook-Präsenz an, auch selbst anstoßen hilft: ein eigenes Blog, ein Forum, oder Wiki zu unterhalten. Das Buch endet mit verschiedenen kleinen Hilfsmitteln, die das Social Media-Leben erleichtern und effektiver machen.

Mein Fazit noch einmal: ein rundherum gelungenes Buch, ein must have für jeden Einsteiger im Online-Handel – und ich finde auch für Profis immer wieder eine Anregung darin. Wirkliche Fehler konnte ich nicht finden, allenfalls Themen die ich gern noch intensiver beleuchtet gefunden hätte – z. B. das Magento Shop System, aber dazu gibt es ein eigenes Buch … und das kann man ganz fix hier runterladen.

 

 

  1. weit gefehlt: auf der Rückseite finde ich notiert: 39,90 € []
  2. hier gefallen mir sehr gut die sieben Grundregeln für Versicherungsverträge, mir fehlt nur noch die Essenz: versichere nur, was notwendig ist []

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Ein neues Hoyabuch ist erschienen – und ich finds gut!

Hoya - das neue Buch - Surisa und Jens KühneBei dem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem zu erwartenden Absatz, der vermutlich alle großen Verlage abschreckt, ist zwei Enthusiasten ein schönes, informatives Buch (und auch noch in Deutsch) gelungen.

Die leider eher überschaubare Gemeinde der Hoya-Fans hat lange auf dieses Werk warten müssen und reagiert in den noch seltenen Rezensionen mit gelinder Enttäuschung.

Die Nomenklatur ist zum Teil etwas ungewohnt, mehr und ausführlichere Infos, mehr Bilder und ein Register werden gewünscht. Sicher wären gerade mehr und deutlichere Abbildungen von Blättern hilfreich, um die Pflanzen zu bestimmen, bei denen man etwas länger auf Blüten warten muß.

Möglicherweise finden wir all das in einem Nachfolgebuch – das aber sicher nur erscheint, wenn dieses erste ein Erfolg wird.

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Weimar – Arno Geiger erhält Literaturpreis der Adenauer-Stiftung 2011

Sonntag morgen, diesig, kurz vorm Regen, unterwegs in Sachen Kultur.

Belvedere, Musikgymnasium, wie in einem Amphie-Theater sitzen große Mengen illusterer Menschen auf wenig komfortabel aussehenden Holzstufen und lauschen.

Frau Lieberknecht hält eine Ansprache

Noch illusterer: unsere Ministerpräsidentin Lieberknecht hat Geigers Buch gelesen, sagt sie – und versucht sich in der Literaturkritik. Spricht bedeutungsvoll über den König, den Vater, Sohn, unsere Unzulänglichkeiten, Krankheit, Demenz, Tod – und unausweichlich: die Fäden in unsere heutige Gesellschaft.

Die Laudatio von Dr. Meike Feßman. Ich gestehe meine gänzliche Unbeschlagenheit was Geigers bisheriges Lebenswerk angeht – nun weiß ich immerhin, wie ich dass was ich noch nicht gelesen habe bestenfalls verstehen könnte. Frau Feßmann schien das Buch „Alles über Sally“  am besten zu gefallen, zumindest von diesem Buch habe ich nun eine grobe Vorstellung.1

Kritik? – so richtig kritisch ist keiner der Festredner, Geiger ist vielmals hochverehrt und man ist des Lobes voll. Gehe ich recht in der Annahme, dass Literaten wohl schreiben, nicht aber reden können müssen? Man spricht jedenfalls recht steif. Herr Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP würzt seine Begrüßung einmal mit persönlichem: freut sich darüber, dass Ministerpräsident a. D. Bernhard Vogel sein Lob gestisch immer zu beschwichtigen sucht. „Aber er hat mich nach einer Rede noch nie darum gebeten, das nicht wieder zu tun“. Allgemeine Freude. Ihm gefällt es auch, drum verkündet er: “Sehen Sie: Spontanität ist auch Kunst”.

Ein weiteres Geiger-Lieblingszitat – in aller Munde:

Das Leben ist ohne Probleme auch nicht leichter.

Und dann spricht er selbst. Nun mit Preismäppchen unterm Arm, vielleicht wirklich gerührt, aber vor allem ist er vorbereitet – das ist

Arno Geiger erhält Literaturpreis 2011

offenkundig anders als bei Oscar & Co. Hier gibt es keine Viersatz-Dankes-Stammel-Rede, Geiger spricht – nun gut, auch er liest ab, aber dies gut. Von Schlägen und Grenzen. Liest vor von seinen nächtlichen Grenzgängen: „Wir sind in meiner Kindheit jeden Herbst über die Grenze nach Deutschland gefahren und haben pro Person eine Stiege Äpfel zollfrei nach Hause (Österreich) gefahren“. Und von seinem Onkel, der Zolltierarzt war und bei jeder Gelegenheit eingenickt ist. Darum musste ihn beim Autofahren immer ein Kind begleiten und wach halten. Oder die Geschichte vom versehentlich amputierten Wellensittich … aber dass führte jetzt zu weit. Auch über Adenauer und das Alter wird noch mal sinniert.

„Der wurde von seinen Parteikollegen doch nur in immer höhere Ämter gehievt, weil sie ihn für eine Übergangslösung hielten“.

Fazit: eine Literaturpreisverleihung ist anstrengend, wenn sie im Stehen stattfindet, man spart sich möglicherweise einige wichtige Bücher gelesen zu haben, denn man weiß vielleicht, was drin steht (bringt sich aber dennoch um den eigenen Genuß) – und fürs nächste Jahr überlege ich mir, ob mir nichts besseres einfällt -  vielleicht ein Buch lesen2.

Im Park regnet es jetzt. Und die illusteren stehen Schlange für einen Unterschrift.

 

 

  1. am Rande: Amazon ist dieses Buch „im  Tausch“ ganze 0,60 € wert []
  2. Vielleicht bin ich auch neugierig, ob eine Literaturpreisvergabe immer gleich abläuft und bin doch wieder in Weimar []

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Was tun gegen Trauermücken

Kakteen stehen meist trocken, aber dennoch können ihnen Trauermücken gefährlich werden. Häufiger treten natürlich Schäden an anderen Pflanzen wie Epicactus-Hybriden, Weihnachts- und Osterkakteen, oder anderen Sukkulenten auf.

Dabei sind das eigentliche Problem nicht die Trauermücken selbst, sondern deren Larven. Die Winzlinge (5-10 mm lang) leben im Substrat. Eigentlich ernähren sie sich von den organischen Bestandteilen der Erde, also Torfanteilen, Pilzsporen und sorgen in der Natur für die Umsetzung der organischen Substanz. Bei Kulturpflanzen im Gewächshaus sind die Trauermücken wenig beliebt, die Larven nagen auch gern mal an frischen Stecklingen, oder Wurzeln. Häufig entsteht der  größere Schaden dann durch den Befall durch Pilze.

In den meisten Fällen entdecken wir Trauermücken durch die umherschwirrenden Minifliegen im Gewächshaus – oft in der nähe von Pfützen oder Tropfstellen und feuchtem Substrat. Allerdings ist nicht jede kleine Fliege eine Trauermücke. Viele der kleinen Piloten – wie die Fruchtfliegen – sind für Pflanzen völlig ungefährlich.

Was können wir gegen Trauermücken tun?

  • nasse oder bemooste Pflanzen in der Sammlung vermeiden
  • Pilzherde und zu feuchtest Substrat entfernen1
  • neue Pflanzen überprüfen und im Zweifelsfall extra “in Quarantäne” halten
  • Kulturfläche reinigen/desinfizieren, nur neue Töpfe verwenden
  • Wasserhaushalt kontrillieren, Staunässe vermeiden
  • ausreichend Platz für die Pflanzen
  • Pfützen im Gewächshaus vermeiden
  • Erdsäcke verschlossen lagern, ein Kompost kann Quelle für Trauermückenlarven sein
  • Gelbtafeln helfen frühzeitig einen Befall durch Trauermücken zu erkennen

Wenn die Trauermücken da sind helfen verschiedene Insektizide, aber auch passende Nützlinge können sehr wirksam eingesetzt werden. Mit einem Nützlingsgutschein z. B. für Raubmilben oder Nematoden gegen Insekten kann man zudem sehr flexibel und schnell reagieren.  Wir setzen in unseren Mutterpflanzen bei Befall gern Nematoden ein. Sie können einfach und schnell mit der Gießkanne ausgebracht werden und wirken effektiv. Die Nematoden befallen die Trauermückenlarve, bringen diese in kurzer Zeit zum Absterben und vermehren sich gleichzeitig und haben dadurch eine gewisse Langzeitwirkung.

Nette bis kuriose Vorschläge habe ich erwartungsgemäß bei frag Mutti gefunden, darunter: Kieselsteine und Regenwürmer ins Substrat mischen, oder besprühen mit Pfefferminz-, Knoblauch- oder Tabak-Brühe.

Mehr technische Details bei Wikipedia.

Einen sehr guten, umfangreichen Artikel fand ich von Maja in “die grüne Welt

  1. Trauermücken lieben Bodenpilze, sie fühlen sich über weite Entfernungen davon angezogen []

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Kalidüngung für Kakteen zum Abschluß – aber richtig

Immer wieder empfohlen: die Kalidüngung, aber wie wirds genau gemacht?

Hier Hintergründe und How to:

Was ist drin: Unser Kalidünger enthält weder Stickstoff, noch Phosphor, aber etwa 1 % Magnesium sind noch dabei.

Die Vorbereitung ist ganz einfach: 30 g Dünger in 10 l Wasser einrühren und gut auflösen. Mit der Lösung die Pflanzen gießen – reicht für etwa xx Quadratmeter.

Und wann: Wir empfehlen die Kalidüngung in erster Linie zum Abschluss der Vegetationsperiode im Herbst. Die beste Zeit ist nach unserer Beobachtung etwa Mitte August – danach sollen sich die Pflanzen auf die Winterruhe vorbereiten.

Warum das Ganze, was bringts: Durch die Kalidüngung wird die Zellstabilität der Pflanzen verbessert. Die Pflanzen sind wiederstandsfähiger gegenüber Krankheiten, Pilzen und Schädlingen. Ganz besonders wichtig ist die Kalidüngung aber für winterharte Kakteen. Sie sind danach für Kälte und Winterstrapazen einfach besser gewappnet.

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Bacillus subtilis – der kleine nützliche Wurzelhelfer

Schon seit einiger Zeit auch bei Kakteen unterwegs, verhilft der Winzling Bacillus subtilis zu besserem Wurzel-Leben.

Sie finden ihn in unserem Beiz-Komplex – sehr wirksam bei der Unterstützung von Aussaaten, aber auch bei Pflanzen mit Wurzelproblemen.

Der mdr hat den “Entdeckern” dieser nützlichen kleinen Lebewesen einmal über die Schulter geschaut – und auch gleich Erfahrungen von Gärtnern in Berlin eingefangen.

Hier können Sie bestellen:

Trockenbeize

Nassbeize

Bacillus subtilis zum Einarbeiten ins Substrat

 

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trockener Wurzelhals – so klappts

Bei mancher sensiblen Kakteenart gibt es den gut gemeinten Ratschlag:

“… und den Wurzelhals immer schön trocken halten”
Konsequenz heißt nicht, die Pflanze mit Papiertüchern abtupfen, auch nicht nur von unten giessen, oder den Topf tauchen.
Die Lösung ist ganz einfach:
Wir streuen für einen trockenen Wurzelhals einfach den obere Bereich der Erde1 mit reinem groben Blähschiefer2 ab. Dort hält sich dann keine Feuchtigkeit mehr auf Dauer, die Fäulnisgefahr ist deutlich reduziert.
  1. je nach Größe der Pflanze etwa  1-3 cm hoch []
  2. alternativ eignet sich auch ein anderes grobes Granulat []

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Gärtner in London gesucht

Der Garten im Inner Temple in London sucht einen Gärtner. Wenn ich könnte wie ich wollte würde ich mich auf der Stelle bewerben. Ein uralter Garten im Herzen Londons.

Inner Temple Garden

High Border im Inner Temple

Die Anfrage bekam ich von Andrea Brunsendorf, einer sehr guten Freundin, die seit einigen Jahren Headgardener im Inner Temple ist und den Garten aus dem Dornröschenschlaf geküsst hat …

Hier die Details:

A great opportunity for some young German gardener to work for 3 to 4 years in the London.

Experienced Gardener

This is an excellent opportunity for an experienced gardener to assist the Head Gardener in the professional management and development of one of London’s oldest private gardens.

The position involves the maintenance of succession planting in mixed borders, lawns, pot displays, woodland areas and small courtyards. As a member of a small team, the role also involves the instruction and supervision of an apprentice and a group of volunteers.

Candidates are required to have a minimum of HND/ NVQ Level 3 in amenity horticulture (or equivalent) with proven experience of cyclical maintenance of mixed borders, large lawns and all general gardening tasks that arise in a large private garden. In addition, candidates are required to have proven experience in operating horticultural machinery, in the cultivation and maintenance of plants, and to have sound plant knowledge as well as being able to work at a commercial pace either unsupervised or within a team.

The Inner Temple.

Ich habe einen kleinen Teil meiner Ausbildungszeit in London verbracht und schöpfe noch heute aus den Erfahrungen dort. Nebenbei ist ein solcher Eintrag in der Vita eines Gärtners eine gewisse Weihe und öffnet weitere Türen in der großen weiten Welt – also schnell bewerben – oder weitersagen! Viel Erfolg!


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Bizarr – Orchid-Sex

In diesem Video geht es mal nicht um Kakteen, sondern eine wirklich abgefahrene Methode der Bestäubung bei Orchideen und den “Missbrauch” von Bienen.

Biene-kleb-an

Bizarre Bestäubungsmethode bei Orchideen

Bizarre Methode der Bestäubung bei Orchideen

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Tag der offenen Tür 2011 bei Kakteen-Haage

Der Tag der offenen Tür ist seit 1991 traditionell die wichtigste Veranstaltung bei Kakteen-Haage. Am zweiten Samstag im Mai treffen sich in Erfurt unzählige Kakteenfreunde.

Samstag, 14. Mai 2011 bei Kakteen-Haage in Erfurt,

ein Blick auf die ersten Programmpunkte

  • Verkauf auf über 1500 m² von 8. bis 18.00 Uhr
  • Beratung und Tipps von unseren erfahrenen Mitarbeitern
  • Führungen durch die uralten Mutterpflanzenbestände
  • Entdecken Sie 325 Jahre Gärtnergeschichte der Familie Haage in Erfurt
  • Fachsimpeln und Austausch mit Fachleuten und anderen Kakteenfreunden
  • zu Gast sind H.-J. Thorwarth mit seinen wunderschönen Pflanzenzeichnungen und
  • Die leckere Kaktusbratwurst, und andere Thüringer Spezialitäten vom Grill
  • Kaffee und frischer selbst gebackener Kuchen
  • ganz neu: Kaktus-Eis vom Konditormeister Roth
  • Bonsaifreunde kommen bei unseren Nachbarn Bonsai-Do und ihren sehenswerten Bäumchen voll auf ihre Kosten

 


Der Tag der offenen Tür bei Kakteen-Haage – alle Jahre wieder wird er mit wachsendem Erfolg zelebriert.
Natürlich geht es auch darum, sich in den Beständen einige Schnäppchen zu sichern, oder dem „Profi“ mal mit einem Problem auf den Zahn zu fühlen.

 

Besonders bedeutsam ist aber die Möglichkeit, mit anderen Kakteenfreunden zusammenzusitzen und Erfahrungen auszutauschen und das nicht nur überregional.

Ausserdem gibt es jedesmal eine Mischung von guten Vorträgen die zum einen natürlich etwas für’s Auge bieten, andererseits aber auch eine Menge an Informationen und Anregungen enthalten.

Hans Graf zeigt ab 11 Uhr die praktische Verwendung und die Vielfalt winterharter Kakteen und Sukkulenten

Thomas Boeuf wird uns um 14 Uhr in die faszinierende Welt der panaschierten Yucca einführen.

Immer wieder beliebt ist der Blick hinter die Kulissen – den so ein Tag der offenen Tür ja schliesslich ausmacht. Hier kann man sehen, wie so eine Kakteengärtnerei arbeitet, wo kommen die Pflanzen her und wer hat da seine Hände im Spiel. Man kann durch die Sämlingsbestände streifen, Fotos von den Mutterpflanzen machen, oder lernen, wie man 800 Pflanzen in einer Stunde topft.

Wir freuen uns auf Sie!

(Hinweis: einige Kommentare beziehen sich auf den Tag der offenen Tür aus dem vergangenen Jahr)

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Hoya thailandica und neues vom angekündigten Hoyabuch

Im aktuellen Katalog ist unter vielen anderen auch auf unsere erste Vermehrung von Hoya thailandica verwiesen. Weil wir nur zwei hübsche Jungpflanzen davon verfügbar haben ist die neue und seltene Art nur im Online-Shop verfügbar. Natürlich kam als erstes die Frage nach dem völlig “außermaßigen” Preis.

Die Blüte von Hoya thomsonii hat eine entfernte Ähnlichkeit mit H. thailandica

Die Pflanze, die nach ihrem Herkunftsland benannt ist lebt in unserem Bestand seit fünf Jahren, wobei der Status “leben” für mich nicht immer eindeutig zu erkennen war. Wir haben den ersten Steckling einschließlich aller Nebenkosten für etwa 200 Euro bekommen. Das ist ein tüchtiger Happen Geld für einen Steckling mit zwei Blättern. Und der Steckling hat mich viel Geduld und Schweiß gekostet. Natürlich Extrabehandlung in meiner persönlichen Ecke. Nach einer Umräumaktion vor zwei Jahren rutschte mir mein Herz in die Schuhe – ich fand “meinen Steckling” plötzlich unter dem Tisch. Völlig unverändert übrigens – keinerlei Veränderung, kein Lebenszeichen, aber auch kein Schrumpfen oder Verfärbungen – im Grunde nichts so ungewöhliches für Hoya – wäre mir nicht die Investitionssumme im Hinterkopf. Und im letzten Sommer ist dann irgendwas passiert – ein Blatt ist abgefallen. Etwas später zeigten sich winzige kleine Triebe, die sich nur sehr langsam bewegten – wirklich sehr langsam. Aber im Frühjahr gab es die ersten beiden Stecklinge und die gibt es jetzt1 zu kaufen. Hoya - das neue Buch - Surisa und Jens KühneDas Risiko von Wiederholung der Stagnation ist gering, die Pflanzen haben diesmal gesunde Wurzeln und zeigen weiter Wachstum. Sie können sich aber sicher sein – im Moment sind Sie recht allein als Besitzer einer solchen Hoya in Europa.

Pflegehinweise:

wir haben unsere Pflanzen (seitdem sie im Wuchs sind) “normal” behandelt:
Kultur in Hoyaerde, die Pflanzen stehen in Schalen, oder in Rinnenkultur hängend
ab Frühjahr schattiertes Gewächshaus, Temperatur zwischen 12 und 28°C mit Luftbewegung, regelmäßig gießen oder sprühen
im Winter etwas kühler und trockener, 10-24°C

Hier noch einige weiterführende Links zum Thema Hoya thailandica:

Simones Hoyas.de – Fotos von Standort und Kultur

Hoyor – für Fotos rechts im Bild klicken

Grünes Forum – mit Informationen zur Pflanze und Pflege

Apodagis – Makro-Fotos

Eine weitere Nachricht zum Thema Hoya: das für das Frühjahr angekündigte Hoyabuch “Hoya” von Surisa und Jens Kühne, – die im übrigen direkt aus Thailand schreiben – soll nun im Herbst erscheinen.

Zum Anwärmen gibt es hier aber schon einmal eine kleine Vorschau – und vielleicht ist der Verlag ja auch schneller.

:)

Aus dem Inhalt:

  1. nicht jetzt sofort, aber ab dem 6. Mai 2011 []

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