Archive for Alltägliches

Astrophytum Mutterpflanzen im Verkauf

Jetzt gerade werden die Daten hochgeladen, die Bilder brauchen noch ein wenig länger. Einige Pflanzen aus unseren umfangreichen Mutterpflanzenbeständen geben wir in den Verkauf.

Nicht nur auf den Bildern sehen die Schmuckstücke sehr schön aus.

Die Pflanzen sind zum Teil aus der Hand von Walther HAAGE, mit einigen der Hybriden dürfte er selbst noch experimentiert haben.

Der Hinweis, das Pflanzen diesen Alters schon viel erlebt haben – vielleicht sogar die legendäre Kaktus-Versteck-Aktion zur Zeit der Nationalsozialisten und den II. Weltkrieg. Ganz genau können wir das im Einzelfall nicht mehr nachvollziehen – aber in jedem Fall steckt in jeder Pflanze ein gutes Stück Geschichte!

Alle Astrophytum-Mutterpflanzen finden Sie hier in unserem Online-Shop.


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Londoner Interview: Andrea Brunsendorf im mdr Figaro

Gestern Nachmittag auf mdr Figaro:

Andrea Brunsendorf spricht über ihren Inner Temple Garden (klick > Audio hören),

  • die Entwicklung vom hässlichen Entlein zurück zu seiner einstigen Schönheit
  • die schönen Pflanzen die im Garten wachsen
  • Ausrutscher beim Besuch der Queen
  • und das ein guter Gärtner eine Zeit seiner Ausbildung in London gewesen sein sollte

… nicht erwähnt wurde: im Moment ist im Temple Garden gerade eine Gärtnerstelle frei – siehe auch hier :)


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Kakteenessen 2011

Erster Rückblick: am letzten Freitag stand plötzlich eine Dampflok in unserem Kaktusgarten.

Danach begann ein wirklich schönes Kakteenessen …

Und was mit der Dampflok wird löse ich nächste Woche auf …

… übrigens – für diesen Freitag (1. Juli) sind noch ein paar Plätze frei, für den Samstag noch weniger.

Bei Interesse: Anruf genügt – 0361-2294000


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Kakteen-Haage Tag der offenen Tür 2011

Was für ein Tag – platt und glücklich!

Heute früh Gäste begrüßen, um halb neun war der Parkplatz voll, wenige Minuten später parkten die ersten Autos schon auf dem Rasen. So viele Besucher die meist weite Strecken bis nach Erfurt gefahren sind. Limburg, Frankfurt/Oder, Bremen, Hannover, Plauen/V, Berlin, Wolfsburg …

Führungen durch die Gärtnerei, viele Gespräche mit Kunden, Lieblingspflanzen raussuchen, Referenten vorstellen, Brötchen aufschneiden, Kaktusbratwürste wenden, unzählige Fragen beantworten, Kakteengeschichten erzählen.

Zum Abschluß gab es nach Feierabend noch eine kleine Kinder-Kollision mit einer Vatricania. Ohne Tränen oder irgendeine Folge.

Und dann war der Tag schon wieder vorbei.

Danke an alle die hier waren – und großer Dank an unsere Mannschaft, die dafür gesorgt hat, das der heutige Tag ein Erfolg geworden ist.


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Die Identität von Epicactus Gold Coin

Seit 2008 befindet sich in unserem Mutterpflanzenbestand ein Exemplar von Epicactus Hybride ‘Gold Coin’.

Die Pflanze stammt aus einer zuverlässigen Quelle, von daher gab es keine großen Zweifel an der Identität der Sorte. Eine Blüte haben wir in unserem Bestand noch nicht dokumentieren können.

Vor wenigen Wochen gab es eine Anfrage – Zweifel wegen der Triebform. Die Triebe zeigen in der Tat mehr von einem Epiphyllum crenatum.

Ich prüfe unseren Pflanzenbestand. Ergebnis: alle Pflanzen zeigen wie die Mutterpflanzen mehr oder minder asymmetrischen Wuchs.

Das ESA-Verzeichnis schweigt sich aus über den Habitus. Was gibt es noch für Informationen?

Recherche im Netz:

Zuerst werde ich auf einer russischen Seite fündig – Alexandra aus Moskau postet ein Foto von Epiphyllum ‘Gold Coin’. Sehr schön, mit nach hinten gerollten Sepalen.

Als nächstes finde ich einen Hinweis bei ebay – komisch – hier gibt es das gleiche Foto wie bei Alexandra aus Moskau im Einsatz – der Anbieter weist auch gleich darauf hin: sein Bildmaterial ist eigenes und urheberrechtlich geschützt. Aha.

Den nächsten Hinweis finde ich in einem sehr guten Artikel von Eckhard Meier aus der Kaktusblüte 1990 und zwar hier. Mit einem weiteren Foto von Gold Coin, aber ohne Beschreibung von Trieben.

Zu guter Letzt werde ich bei epikakteen.de fündig. Heiner Düsterhaus, den ich persönlich für sehr integer halte und seine Arbeit sehr schätze, zeigt Epicactus ‘Gold Coin’ in mehreren Bildern – leider auch hier aber ohne einen deutlichen Verweis auf die Triebform. Fehlanzeige – aber ein Bild – hab ich das nicht schon mal gesehen ??

:)

Ich bin noch nicht wirklich weiter, aber wenigstens  bin ich nicht allein auf diesem Weg.

Lois aus Indonesien fährt ein wenig auf Gartenzwerge ab und ist in ihrem Blog Kiyanti2008 auch schon einmal auf der Suche nach dieser Pflanze gewesen.

Ich bin gespannt, was noch kommt – hier erstmal Bilder.


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9. Forumtreffen kakteenforum.de in Erfurt

(gestern) fand das neunte Forumtreffen bei Kakteen-Haage statt.

Regelmäßig im April treffen sich die User von www.kakteenforum.de bei Kakteen-Haage – und dass nun schon zum neunten Mal.

Zum Programm gehört unter anderem eine intensive Führung durch die Gewächshäuser, gemeinsames Grillen und in diesem Jahr erstmals zwei Vorträge. An der Stelle noch einmal herzlichen Dank an Niko1, der sein großes Datenbank-Projekt und die Digitalisierung der Rauh-Feldbücher vorstellte – und an Ralf, der wunderbare Bilder von seiner USA-Reise zeigte, von der er gerade zurückkam2 !

Spezialdank an alle die den “Show-Wagen” für den Blumencorso (heute) mitdekoriert haben!

Ein paar Impressionen vom Tag:

Ganz besonderen Dank an alle “Mitbringsler” und allen die im Hintergrund wieder ganz fleissig geholfen haben! Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!


  1. im Bild zitiert er gerade W. Rauh, der sich in seinem Feldbuch über die ausserordentlich ansehnlichen Stewardessen seines letzten Fluges freute []
  2. leider habe ich mehr als die Hälfte verpasst []
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Treffen im Epiphyten-Haus

Blattkakteen waren das Thema. Und Gesundheit. Und Vermehrung.

Einige Themen des ersten Treffens einer kleinen Projektgruppe in unserem Haus Kyrill. Viel mehr will ich dazu aber heute noch gar nicht verraten …


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Lieblings Kaffeetasse

off Topic…

Frühstücksreste auf der Wiese.1

(Thanks Torsten B.)


  1. Kaffee is schon alle []
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Von Königinnen, Ministerpräsidentinnen und Spargel bis zum Horizont

Es war heute wieder so weit.

Im feinen Zwirn, mit Einladungskarte und in der Präsi-Kutsche zur Mittagszeit von der Arbeit gestohlen und gen Kutzleben geeilt. Dort wird alljährlich mit großem Zauber die Spargelsaison eröffnet. (außer Lars Chrestensen – der war schneller – am letzten Sonntag!)

Natürlich bin ich dort nicht alleine gewesen – viele wichtige Menschen waren schon da – unsere Ministerpräsidentin hat höchstselbst den Spargel angestochen und danach in der Schlange vor dem Buffet gewartet bis sie sich etwas der jüngsten Motter-Kreationen auf den Teller nehmen konnte.

Auch drei Königinnen gab es  – eine von 2010, eine für 2011 und eine für 2028.

Na klar – und Spargel bis zum Horizont, aufmerksame Blicke von Scholle Schollkowsky, Polizisten die die Straße gesperrt haben – Bäcker Roth aus Erfurt, der gleich zweimal vorbeidüste – und schön wars.

Und jetzt – weitermachen!

 


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Preview Kakteen-Haage Katalog 2011

So, da isser:

Der neue Kakteen-Haage Katalog hier schon mal vorab zum anschauen.

das ganze noch mit dem Vorbehalt:

im Moment sind noch nicht alle Pflanzen komplett verfügbar!

… halt eben ein echter Vorgucker.

wie geht es weiter:

  • Ab Montag offiziell auch unter kakteen-haage.de
  • kurz vor Ostern komplett Online bestellbar (Benachrichtigung hier und via Kakteen-Haage Newsletter)
  • ab Ostern als Printversion im Briefkasten

 

Viel Spaß dabei!

(Artikel war schon am Sonntag fertig, ist irgendwie in der Pipeline stecken geblieben…)

 


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A very british visit – British Cactus and Succulent Society in Erfurt

Schon im vergangenen Jahr erreichte mich ein Brief aus Coventry. Neben einem kleinen Anschreiben fand ich auch ein Formular in englisch und in deutsch, das für April 2011 den Besuch einer Gruppe englischer Kakteenfreunde ankündigt.
Vorgestern rollte der Bus auf unseren Parkplatz – Fahrerin rechts. Kaum gestoppt, sprudelten die Leute heraus und strömten Richtung Gewächshaus.

Keen – ist der englische Begriff – das steht für Begeisterung, Konzentration, Fokussierung. Genau so war es. Wie ihre Vorfahren, den Pflanzenjägern wie J. Banks oder T. Hooker stand in ihren Augen förmlich “Plants”. Im Gewächshaus wurde es dann schlagartig ruhig. Leises zustimmendes murmeln aus den Reihen, gegenseitiges zeigen von Pflanzen. Zielstrebiges sichern von Pflanzen, Gespräche mit Händen und Füßen.

Ein kurzes Treffen mit Warren Withers, er erzählte, wie sehr er sich freut, endlich einmal in Erfurt zu sein. Der letzte Besuch scheiterte an politischen Hürden. Die Repressalien und Voraussetzungen, die zu erfüllen gewesen wären haben ihn und seine Mitreisenden damals davon abgehalten, die Reise (in die DDR) fortzusetzen.

Allerdings hat er auch diesmal nur wenig Zeit mitgebracht, für einen gemeinsamen Gang durch Kakteenmuseum und Mutterpflanzen blieb keine Zeit. Gruppenfoto und 90 Minuten nach dem eintreffen saßen alle Kakteenjäger samt ihrer Beute wieder im Bus und rauschten von dannen.

Ein sehr kurzer, aber nicht minder eindrucksvoller Besuch – mit schönen Erinnerungen an meine Zeit in London.


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Katalog für 2011 ist seit Montag im Druck

Huh, was für ein Tanz! Die letzten Wochen hatten es mal wieder richtig in sich.

Der Katalog ist ein weiteres mal in Rekordzeit entstanden. Effektiv war dafür kaum mehr als eine Woche Zeit.

In der Zeit haben wir gleich noch ein schickes neues Design umgesetzt. In Hamburg mit großen Mengen Gehirnschmalzens ausgetüftelt, in München und in Erfurt dann in die Tat umgesetzt.

Wie wir diese Aktion mit gemeinsamen Kräften geschafft haben und wie ich zum Schriftgelehrten wurde ist ein eigener Beitrag.


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soo schön – Cyanotis somaliensis

Auch wenn ich gerade keine Zeit für irgendwas anderes habe -

die Vorbereitungen für den Katalog 2011 fordert mich voll … und der wird sooo schön -

umso mehr bin ich derzeit im Gewächshaus unterwegs und entdecke immer wieder wunderbare Pflanzen – das ist doch was zum teilen.

Cyanotis somaliensis – sieht der Tradescantia ähnlich und ist auch mit dieser verwandt.


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Kaktus-Schreiber

Kaktus-Stift - im Topf - sanft bedorntDas passt ja mal wieder:

Ein Schreibdings als Kaktus.

Wächst im Töpfchen. Statt zu pieken massiert es hübsch die Finger beim schreiben. Das ist doch was ganz und gar nettes.

… und gegossen werden muß der auch nicht – noch weniger als ein richtiger Kaktus. Blüht aber halt auch nicht.

:)

Kaufen kann man es hier bei Locomo, unseren Freunden in Amerika – leider noch nicht in Deutschland und nicht bei Kakteen-Haage.

Dank an Jens für das Fundstück…


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Weihnachten mit der Deutschen Bahn – eine Hommage

Ich bin unterwegs an die Nordsee – die Bahn rast durch den Schnee – die Fahrt zum Bahnhof war etwas wüst. An jeder Ampel ein wildes Gerutsche.
Dank 25 Minuten Verspätung der Bahn komme ich richtig entspannt in meinen ersten Zug.
Die Regionalbahn ist gut voll, ich bin glücklich, einen Sitzplatz zu haben. Zugleich plagt mich ein schlechtes Gewissen; der Papa der neben mir muß bei seinem Kind stehen.

Die Menschen scheinen heute die Eigenschaft nicht mehr zu pflegen, bei Stress oder Not zusammenzurücken, einander zu unterstützen, oder zumindest Verständnis zu zeigen. Dafür sehe ich entnervte Blicke und verleierte Augen über quengelnde Kinder. “Die müssen doch jetzt nicht in den Ski-Urlaub fahren, die Eltern wissen doch, was auf der Bahn los ist.”
Das ist ein bisschen sympthomatisch für unsere Zeit. Wie schön wäre es, wenn wir gemeinsam in eine Richtung zögen, wenn hier im Zug alle zusammenzurücken, Plätze teilen, oder uns gegeseitig ein Lächeln schenken. Ein entspanntes, freudvolles reisen in Gemeinschaft. Illusion?
Nö, es kostet inzwischen etwas Überwindung, aber es ist toll.
Und es ist doch noch ein weihnachtlicher Gedanke für mich: reisen geht auch im stehen sehr gut. Papa und Kind können sich auch eine Weile hinsetzen.
In diesem Sinne gesegnete Feiertage allen – und alles Gute für 2011.

P. S. Zum Thema Verspätung, entnervt sein und Bahn: seit heute früh bin ich nur freundlichen und entspannten Bahnmitarbeitern begegnet.

Alle meine Züge seit heute morgen hatten Verspätung. Mein ICE, der mich nach Bremen bringen sollte endet heute schon in Hannover. Das Ergebnis der Summe aller Verspätung wird voraussichtlich ein Paradoxum werden. Aufgrund der Verspätung werde ich wahrscheinlich früher ankommen, als ursprünglich geplant.
Ein Hoch auf die vielgescholtene Deutsche Bahn!


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