Ulrich Haage schrieb Dienstag, 29. Juni 2010
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Die Idee von Designer Deger Cengiz hatte ich auch schon mal – einen Kaktus-Stuhl zu basteln. Meine Version wäre nicht so schick geworden und ich hätte wohl auch nicht solch eine schöne Erläuterung dazu gehabt:
I’m not saying that sitting on this uber-designy glass chair is going to be all that comfortable, but it’s gotta be a hell of a lot more comfortable than just sitting your ass down on a cactus.
… Cactus Chair is an experimentation to investigate the effect of visual data to the user’s experience. The existence of the Barrel Cactus gives a temporary discomfort, even though the user knows that the cactus behind the glass is not a real threat.
Rein fachlich habe ich natürlich etwas zu bemängeln – die Pflanze wird trotz wunderbar transparenter Konstruktion nicht ausreichend Licht (UV) bekommen. Positiv: der Echinocactus grusonii steht in Erde und hat eine Drainageschicht – da hat jemand mitgedacht. Bleibt zu hoffen die Algen machen sich nicht breit – Fenster putzen am Sessel ist nicht so leicht
Ulrich Haage schrieb Mittwoch, 12. Mai 2010
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Am vergangenen Freitag war zum Jubiläum auch ‘Mr. Versandhaus’ Martin Groß-Albenhausen zu Gast.
In seinem Grußwort kürte er Kakteen-Haage im Nebensatz zum Erfinder des ‘Long Tails’, bevor dieser Begriff überhaupt definiert wurde. Mit aktuell etwa 20.000 Artikeln nehmen wir uns heute neben Conrad oder Otto vielleicht wie ein Ruderboot neben einem Supertanker aus, aber Nische ist nun mal Nische und da schauen die Relationen immer etwas anders aus.
In diesem Blogbeitrag piekt er unseren zugegeben nicht vor kreativer Leistung überbordenden Shop auf (launched 2008). Allerdings relativiert er die Aussage mit der These 60-30-10 (60 % Zielgruppe, 30 % Angebot (richtiges Produkt), 10 % kreative Umsetzung).
Die Frage, ob eine Webseite in genialem Design ‘verkäufriger’ wirken könnte liegt nahe. Ich habe eine anprechende und zeitgemässe Gestaltung oft als einen Luxus betrachtet, den ich mir nicht jederzeit leisten kann und mag. Ob unsere Kunden letztlich wirklich mehr Kakteen in ihr Warenkörbchen stecken mag ich weniger den geschmackvollen Farbkombinationen, als dem Interesse des Kundens unterstellen. Der Kunde soll sich wohlfühlen. Um das Bild zu verdrehen: ob er dies im Norwegerpullover oder im Smoking erlebt ist vielleicht nicht ausschlaggebend, wenn er auf der Suche nach seinem Lieblingskaktus ist. Wenn ich unter diesem Aspekt unseren Katalog anschaue – er liefert sicher eine ganze Menge Informationen für einen Kakteen-Anfänger, verlangt diesem aber natürlich auch etwas Fachwissen ab. Dennoch – im Vergleich zu den schick gestylten und gut getexteten Magalogen von Titus, Bogner oder den klassischen Tee-Versendern können wir noch reichlich Information unterbringen – im Vergleich zu den in der Nische verbliebenen Preislisten dürfen wir ganz zufrieden sein. Aber nicht zu sehr – es geht immer noch besser – das haben wir über dei Jahrhunderte gelernt.
… kreativ oder nicht – wie gut, dass unser Shop gerade noch ein Facelift bekommt – ich fühle mich in schöner Umgebung in jedem Falle wohler.
Ulrich Haage schrieb Sonntag, 4. April 2010
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… eigentlich ist das ja ein warnendes Beispiel, wie man seinen Kaktus nicht giessen darf – der Osterhase ist völlig durchgetrieben und deformiert. Aber auch ein Beweis, wie wiederstandsfähig Kakteen sind.
Ulrich Haage schrieb Freitag, 2. April 2010
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Ich mache gerade Katalog – darum ist hier im Moment Ruhe.
Wie immer stolpere ich über Dinge, die ich in höchsten Maße wunderlich finde, wie dass hier:
Turbinicarpus roseiflorus – weißblühend
Das gibt es ja mehr als einmal. Die namensgebende Eigenschaft der Art ist die rosa Blüte. Und dann gibt es eine Varietät die weiß blüht. Korrekt müsste die ja heißen Turbinicarpus roseiflorus v. albiflorus.
Wörtlich übersetzt: weißblühende Variante der rosablühenden Kreiselfrucht.
Ulrich Haage schrieb Sonntag, 29. November 2009
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Hier hat Niko was entdeckt – eigentlich sind es ja kleine Stinker, die uns manchmal das Leben ganz schön sauer machen können. In diesem Fall geht es aber um sympathische, freundlich lächelnde Plüschversionen von Magengeschwür, Schweinegrippe, Fußpilz und Co, die sich sicher hervorragend zum knuddeln eignen. Und ganz ehrlich, bei diesem Kuschelformat ist es egal ob man seinen Liebsten Stachybotrys, Spermien oder Staphylokokken an den Kopf wirft
Einzig was Niko und ich schmerzlich vermissen: die Wollläuse, Spinnmilben und Scaria1 – und am meisten: das Kakteenvirus.
Besonders schön: all die kleinen Monster gibt es in verschiedenen Größen als Plüschmikroben zu kaufen.
diese drei wären sicher auch zum Aggressionsabbau für Pflanzenfreunde geeignet, wenn ein Schädling sich mal wieder hinterrücks über die Sammlung hergemacht hat [↩]
Ulrich Haage schrieb Mittwoch, 7. Oktober 2009
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Da bin ich sauer. Ich halte es ja durchaus für akzeptabel, wenn ein Hamburger1 der Überzeugung ist, es gäbe auch aus seiner Heimat gute und leckere Bratwurst.
Die Qualität unserer thüringer Rostbratwurst habe ich in meinem Leben an vielen Stellen positiv testen können – selbst die kümmelige Bratwurst aus den Tiefen des Eichsfeldes, die mich anfangs skeptisch machte, hat mich nach dem ersten Bissen sehr überzeugt. Mit einem Wort – ich stehe voll hinter unserer echten thüringer Rostbratwurst – und ich bin nach wie vor von der Toleranz der Thüringer Bratwurst-Tugendwächter beeindruckt. Schließlich durfte unsere Kaktus-Bratwurst einträchtig mit allen anderen thüringer Provenienzen auf dem Erfurter Domplatz über der Holzkohle bruzeln – und Kaktus ist wenigstens auf dem Originalrezept des Bratwurstmuseums nicht zu finden2 – nicht mal wenn man ein Auge zudrückt
Zusammenfassend: die thüringer Rostbratwurst ist gut, lecker und einfach Spitze – kein Wunder dass sie sogar weltweit exportiert wird – aus Thüringen. Und es ist korrekt, das ein Butcher in Nottingham oder ein Metzger in Obertraubling keine thüringer Rostbratwurst herstellen kann und darf – auch nicht in Hamburg.
Aber ist es weder fair play noch ein Zeichen von Größe, wenn man selber gut aussehen möchte indem man die Leistungen anderer schlecht macht. Ich habe bislang noch keine Bratwurst im Hamburg gegessen – ich mag dort eher den guten Fisch, aber ich würde einen Teufel tun, einfach proforma zu behaupten Hamburger Bratwurst ist schlechter als die aus Thüringen – das sollte man doch vorher mal testen – und warum sollte die Bratwurst aus Hamburg die nun nicht mehr “Thüringer” heißen darf auf einmal besser sein als vorher als sie zwar auch keine Thüringer war, aber doch wenigstens so bezeichnet wurde. hmmm
Ulrich Haage schrieb Samstag, 22. August 2009
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Ich muß es einfach noch mal benachdenken:
Das offizielle Präsidentenfoto - Ulrich Haage in der Apfelplantage
Ich bin seit gestern Präsident.
Präsident des Landesverband Gartenbau Thüringen.
Weder Dollar noch Euro noch Wahlkampf waren dafür nötig.
Gestern habe ich auf der Mitgliederversammlung in Gierstedt das Amt von Christoph Seever übernommen. Und prompt kam heute auch eine der Frage die ich früher oder später befürchtet/erwartet hatte.
… und wie fühlt man sich jetzt so als Präsident?
Nicht anders als vorher, oder? Das ist wie beim Geburtstag. Mag sein, man wird ein Jahr älter, aber ändert sich darum das Leben um 90 oder mehr.
Mich hat heute die Frage bewegt: ist das überhaupt erwähnenswert? Ist es wichtig und wen interessiert es? Ich habe heute früh meine Mannschaft informiert, denn es betrifft sie besonders, wenn ich in nächster Zeit noch mehr unterwegs bin, als in den vergangenen vier Jahren. Auch Aktivitäten die ich sonst “noch nebenbei” erledigt habe werden jetzt möglicherweise etwas kürzer laufen. Trotzdem wird es hier weitergehen, – mit einem erweiterten Themenkreis, ich werde für unsere Kunden dasein, in wenigen Tagen startet schon wieder die Vorbereitung für den neuen Katalog.
Aber ich bin auch gespannt auf die noch intensivere Verbandsarbeit in Sachen Gartenbau, werde meine Nase häufiger in die wirren und wunderlichen Wege der Politik stecken – der erste Termin ist schon am Samstag der Empfang beim Ministerpräsident Althaus.
Dennoch bleibt alles beim Alten:
Jeder Tag bringt Neues und Veränderung – wir haben es in der Hand etwas daraus zu machen.
Ulrich Haage schrieb Dienstag, 11. August 2009
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Schon vor einiger Zeit habe ich ein Angebot mit höchst spannenden Kakteen gefunden. Saatgut u. a. von Astrophytum myriostigma und Carnegia gigantea. Die Artikelbeschreibung hat mich sprachlos gemacht.
Astrophytum myriostigma
… Versteinerter Seestern – Besonderheiten: Stachellos … übersetzt bedeutet “dem Seestern nachgebildet, mit tausend Tupfern” … riesigen Pflanzenkörper … der knapp einen halben Meter Duchmesser erreichen kann … ist ein Blühwunder, sein Duft betört Mensch und Tier… die Blüten viele Monate lang ihre Schönheit und gleichzeitig reinigen sie sich beim Schliessen. Jeden Morgen öffnen sich die Blüten wie von Zauberhand und begrüßen den Tag. Dann ist auch der Duft, der sich über Nacht in den geschlossenen Blüten angesammelt hat, besonders intensiv und er wird Sie beim Aufstehen erfrischen … Beschwingt und fröhlich, mit einem positiven Erlebnis bei Tagesanbruch, kann man sich in den grauen Alltag stürzen.
Durch kleinere Töpfe und wenig Dünger kann man das Höhenwachstum dieses gigantischen Kaktus allerdings verzögern (ca 20cm Wachstum pro Jahr), so dass man einige Jahre Freude an diesem Kaktus hat, ehe er die Zimmerdecke erreicht. Da er ein Gewicht von 10 Tonnen erreicht, sollte man diesen Kaktus im Erdgeschoss kultivieren. Er erreicht ein Alter von 180 Jahren, ist in unserer schnelllebigen Welt also ein beständiges und kostbares Erbstück, das von Generation zu Generation weiter gegeben werden kann. Alte Exemplare können Verkaufserlöse von mehreren zehntausend Euro erreichen. Wieso pflanzen Sie nicht einfach ein paar Kakteen an statt eine Lebensversicherung für ihre Kinder abzuschliessen. Die pflegeleichten Kakteen kosten sie nur ein wenig Wasser.
Der mexikanische Riesenkaktus schmückt sich mit vielen hundert Blüten und Früchten und ist lebenslang eine Jahr für Jahr kostbarer werdende Zierde für die Wohnung.
Rechtsbehelfsbelehrung:
Dies ist ein Zitat und stellt weder meine Meinung noch eine Rechts- oder Vorsorgeberatung dar
Um leichtgläubigen Naturen ein wenig auf die Sprünge zu helfen: die oben zitierten Aussagen sind wenigstens zum Teil nicht ganz falsch. Sie sind fröhlich kreativ ausgeweitet und mitunter hemmungslos übertrieben.
admin schrieb Freitag, 3. Juli 2009
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Cactus-Sneaker – Turnschuhe im Kaktus-design
Warum auch nicht – überrascht hat mich mehr: es gibt Blogs, die nichts anderes tun, als Schuhe (für Herren) mit allen technischen Details nebst Bild aufzulisten:
Ulrich Haage schrieb Samstag, 11. April 2009
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Ich fühl mich heute wie ein kleiner Odysseus.
Ich habe den Namen vom Kaktussaft vergessen und dachte, schaust einfach mal schnell ins Internet. Da klemmt man echt fest. Aber spannend, was man so alles findet.
So soll Kaktussaft schmecken??
O-Ton der ersten Bewertung auf dooyoo für den Tymbark Kaktussaft – den ich selbst auch eher wiederlich finde – von Kaktus ist da kaum was zu schmecken – das ist eher Rufschädigung für den armen Kaktus.
Das schreibt Tymbark auf die Packung:
“Bienvenidos!
Ein Kaktus ist zwar stachelig, aber beim Trinken merken Sie das nicht.
Was Sie jedoch merken werden ist, dass sich Kaktus und Limette gegenseitig zu einem wunderbaren Geschmack anstacheln.
Das kam von der junior-Prüferin:
“Das habe ich jetzt probiert, muss ich das austrinken?”
Der gleiche Klebesaft ohne viel Geschmack (oder war es der Text?) hatte auf Andreas vom an|di|ary1 eine beruhigende Wirkung. Dafür gibt es eigentlich von Seiten der Inhaltsstoffe keine plausible Begründung
Und dann wirds spannend: da sitzt eine Chinesische Firma in Milpa Alta – im Tal der Opuntien – in Mexiko und produziert Kaktussaft.
(sieht aus wie xing auf chinesisch)
In Deutschland gibt es dann die Produkte – zum Beispiel hier reinen Kaktussaft von Schoenenberger:
besonders gefällt mir die Zielgruppe:
… Kaktussaft für Sportler, Stressgeplagte und Rekonvaleszente
findet man übrigens auch unter www.kaktussaft.de
Als nächstes stolpere ich über ein ziemlich schräges Video mit dem Stichwort Kaktussaft:
Als nächstes stolpere ich auf eine wilde Ansammlung von Klischees und Spekulationen in FanFicts zu Saber Rider:
… da Saber Rider sehr kindgerecht gestaltet ist und daher ja kein Alkohol getrunken werden durfte kann Kaktussaft ein verblümter Begriff für Tequila sein. Der wird nämlich aus dem Mescal-Kaktus, auch als Agave bekannt, hergestellt …
Da sollte dann doch getrennt werden zwischen Mezcal – in der Tat ein Agavenbrand, aber kein Kaktus und Meskalin, einem Alkaloid, das aus Lophophora und Trichocereus extrahiert wird.
… Kaktussaft kann aber auch das sein was der Name sagt: Saft aus einem Kaktus. Ein Stück aus einem Kaktus herausschneiden, in ein Tuch einwickeln, ausdrücken und das was heraustropft trinken. John Wayne hat das in der Wüste schon einmal das Leben gerettet
Hm, einfach mal ausprobieren – die Tour mit Wasserhahn einschlagen geht definitiv nicht – der Kaktus ist ein Wasserspeicher, aber kein Fass, es dürfte leichter sein, eine Kartoffel auszudrücken.
… wer aber nicht weiß was er tut, dem kann das im schlimmsten Fall sogar das Leben kosten. Denn viele Kakteen haben eine leicht bis stark berauschende Wirkung und sind gar leicht bis stark giftig. Beim kleinen stacheligen Freund auf der Fensterbank kann es sich sogar um ein hochgiftiges Wolfsmilchgewächs handeln das nur aussieht wie ein Kaktus.
stimmt völlig.
… ist ohne fundierte botanische Kenntnisse von Experimenten mit Kakteen abzuraten.. Inzwischen ist mir in einem Asia-Supermarkt auch mal ein Aloe Vera Getränk mit Honig (und Fruchtstücken) untergekommen. Also quasi ja Kaktussaft weil Aloe Vera ja eine Kaktuspflanze ist. Und es schmeckt… fürchterlich!
nö, ist Aloe nicht – ich würde auch nicht so einfach in eine Aloe beißen, der Aloe-Joghurt von Emmi war hingegen sehr lecker.
Aber ausgerechnet das muß man nicht so ernst nehmen, schließlich ist es Fiktion und da geht alles.
Zum Schluß noch was zum Thema schön und gesund:
Das ist ein Schönheitsbadesalz aus Aloe vera und Feigenkaktus – saftig
Und noch was für sonnige Zeiten:
Das ist Sonnenmilch aus Kakteen für Surfer und andere Säugetiere und gegen Insekten
Die Jungs haben darauf sogar ein Patent:
United States Patent
Patent Number 5,736,584
Abstract
An insect repelling composition includes a mineral oil based carrier and , as an active ingredient, an insect repelling amount of cactus extract made from the leaves and stems of the Prickly Pear Cactus. A pest repellant formulation can be prepared by combining an oil based carrier with an insect repelling amount of cactus extract and applying the repellent to the skin, hair or fur of a mammal.
… und im Weltreisenfourm lerne ich gleich noch: cactusjuice ist ein Geheimtip – ich meine, ich wäre in San Diego in einem Sportgeschäft schon mal drüber gestolpert
Martin Liedelbauer verkauft den gleichen cactusjuice zwischen Auslaufmodellen und Computer und Peripherie.
Cameron Scholtz mit schicker Opuntia blogged auf cactusjuice.com über Diäten, Workouts, Situps und das abnehmende Leben im allgemeinen. Er hat aber damit aufgehört – mit dem bloggen.
So – ich höre auch auf, meinen Kaktussaft-Namen habe ich nicht gefunden.
Er ist mir wieder eingefallen
ein Hoch auf diesen Blognamen – apfel-user sind einfach von Grund auf kreativer schein mir [↩]
Eben bin ich beim bearbeiten eines Auftrages gestolpert: zwei mal Discocactus -
ein Discocactus bueneckeri und
ein Discocactus buenekeri
was stimmt denn nun und woher kommt der Name?
Die zweite Frage ist leicht – der unvergleichliche Notocactus rudibuenekeri ist eine schöne Hilfe, sich den Namensgeber einzuprägen.
Ich lese: Rudi Werner Büneker ist ein niederländischer deutschbrasilianischer Kakteensammler1 und hat in den 70er Jahren viele Notocactus, aber auch Gymnocalycium und Verwandte in Südamerika gesammelt. In dieser Zeit hat er häufig mit meinem Großvater korrespondiert – daher verwundert es mich, das er in “Kakteen von A bis Z” keine Erwähnung findet.
Und jetzt kommen wir der korrekten Schreibweise näher. Der Name verliert bei der Lateinisierung seinen Umlaut. Ein zusätzliche ‘c’ gibt es nicht und auch kein zweites ‘i’.
Discocactus bueneckerii wäre also die maximal falsche Schreibweise.
Diese Namen mit Büneker-Bezug habe ich in unseren Beständen gefunden:
Discocactus buenekeri
Frailea buenekeri
Gymnocalycium buenekeri
Notocactus buenekeri
Notocactus linkii var. buenekeri
Notocactus neobuenekeri
Notocactus rudibuenekeri
Parodia buenekeri
Parodia buenekeri var. conjungens
to be continued …
hier Teil Zwei mit neuem Wissen und neuen Fragen …
was alles nicht ganz stimmt – siehe erster Kommentar aus erster Hand [↩]