Archive for Alltägliches

Nächte in London können sehr kurz sein

Avatar London IMAXHappy Am I. So ein Glück.

Die vergangene Woche bin ich jeden Morgen am BFI IMAX London Waterloo vorbeimarschiert, um meinen Zug zu erreichen. Nachdem ich meinen geplanten Wochenendbesuch bei David Hunt absagen musste, war plötzlich jede Menge Zeit frei geworden. Jeden Morgen stach mir das riesige Avatar-Plakat ins Auge (nur Alice in Wonderland war noch größer – Filmstart war gestern). Ich hatte es bislang noch nie bis in ein IMAX geschafft und hatte auch noch keine Zeit gehabt Avatar zu sehen. Nachdem die Kritiken ziemlich wiedersprüchlich waren – mach ich mir doch einfach selbst ein Bild.

Andrea wollte mich ggf. begleiten – also schnell zwei Karten buchen.

Mist! die späte Abendvorstellung um 23.45 Uhr ist schon ausgebucht. Die um 9.15 ist zwar verflixt nah an unserem geplanten Abendessen, aber wenn es denn so sein soll.

Avatar IMAX London booking

So schön leer sah es am Samstag leider nicht aus

Hm. Komisch, alle Plätze sind weiß und sagen nicht buchbar. Ich starte noch einmal und siehe da, jetzt ist auch 9.15 ausgebucht. Grummel – na gut dann eben Avatar in der Kindervorstellung: 3.15 Uhr. Oh – ich glaube es nicht, ich erwische tatsächlich den vorletzten Platz – jetzt ist nur noch einer in der letzten Reihe frei und es ist ja nur noch wenig Zeit. (Andrea wollte nicht in die Nachmittagsvorstellung). Als nächstes poppt ein Fenster auf, erzählt was von 24 Stunden Zeit und Early Morning Screen. Autsch – das ist keine Kindervorstellung, das ist maximal late Partytime – und eigentlich nicht mehr die meine. Kurze Überlegung – go for it!

Ich habe ein Ticket, jetzt muß ich nur noch nicht einschlafen.

Am Abend marschieren wir erstmal nach Covent Garden zu einem neuen Mexikaner den Andrea empfohlen bekam. Mexican Market Food – Wahaca heißt das Restaurant und es soll in der Szene sehr angesagt sein. 66 Chandos Place – ist in dem Viertel, in dem sich die Theater aufreihen, darum ist die Zeit vor und nach den Aufführungen eine schlechte Wahl. Reservierungen werden nicht angenommen – im Moment ist es noch recht leer, die Wartezeit könnten wir an der Bar überbrücken.

Wahaca Covent Garden London packed

Im Wahaca ist kaum ein Platz zum stehen

Von aussen sieht es unscheinbar aus, ein paar Kisten mit Limetten und Chillies stehen im Fenster, das Restaurant ist im Keller und erst hier sehen wir die Bescherung und wie angesagt der Laden ist. “Recht leer” bedeutet: die Treppe steht voll mit potentiellen Anwärtern für einen Warteplatz (!) auf einen Platz im Restaurant. Wir bekommen einen Platz auf einer mehrseitigen Warteliste und einen Buzzer, wie ich sie in den USA in einer Entbindungsstation mal gesehen habe. Die Bar ist brechend voll. “You must use your ellbowes – don’t be shy” sagt Andrea und wir versuchen ein Bier zu ergattern. 1 1/2 bis 2 Stunden hat man uns in Aussicht gestellt. Egal – ich will wissen, was dahinter steckt. Wir stecken 3 Bier, 1 Tequila, 1 Sangria, 1 x Chips und einmal Schweineschwarte in die ersten 100 Minuten – die ersten 25 Pfund sind schon mal investiert, bevor wir überhaupt gesessen haben. Ich glaube mein Freund Uli würde ziemlich neidisch auf einen solchen Ansturm sein. Andrea ist hingegen sauer – sie entdeckt immer wieder Gäste, die sie nach uns hat kommen sah – in der Tat unser Buzzer ist defekt. Dafür sind wir ausgezeichnet vorbereitet – wir können die Karte fast auswändig und haben schon unsere Wünsche notiert – es kann also losgehen.

Unsere waitress ist freundlich, tschechisch, wie die meisten ihrere Kolleginnen, aber sie ist ebenso wie die Küche etwas vom Ansturm überfordert. Das Restaurant hat offiziell 104 Plätze, allerdings werden aus allen möglichen Ecken neue Stühle gebracht, so vermute ich mit diesen “Aufbettungen” kommt der Laden auf gut 130 Plätze. Wahaca Kitchen on full speedDie Logistik ist wirklich bis ins letzte Detail optimiert, dennoch aber dem Samstag Abend nicht gewachsen. Ähnlich der spanischen Tapas bestellen wir leckere kleine Häppchen die zwischen 2 und 4,50 Pfund kosten, für Londoner Verhältnisse recht günstig, die Hauptgerichte liegen zwischen 6 und 12 Pfund. Fusion nennt man diese Art von Küche – sie soll dem lokalen Streetfood der mexikanischen Märkte nachempfunden sein, andererseits aber auch kreativ sein und einheimischen Geschmack treffen. So entstehen Gerichte wie Shredded Herring (Heringshack) oder marinated British Beef . Es ist eine Mischung die bei mir auf der Skala zwischen originell und interessant landen würde. Am unterhaltsamsten ist einfach der Laden und die Leute. Zwei Dinge bekommen von mir das Prädikat außergewöhnlich: das sind die ganz simplen Tortillas con Frijoles (Maisfladen mit schwarzem Bohnenmus) und es ist der wunderbare Mojito. Zwischendurch schwanken wir beide zwischen Begeisterung und Enttäuschung. Side-orders gehen manchmal verloren, mein Espresso ist kalt, Andrea möchte Mole bestellen – damit sie sich richtig entscheiden kann bekommt sie ein kleines Schälchen vorher zum kosten – wie gut – denn diese Mole ist nicht so ganz ihr Geschmack. In summa war es ein sehr schönes Abendessen – aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los – ich muß doch mal nach Mexiko – und wenn es nur darum geht, die Küche mal im Original zu erleben.

Als nächstes erlebe ich erstmal meine 3D-Film Premiere. Ich tappe pünktlich um viertel vor 3 Uhr raus in die kalte Dunkelheit – friere wie ein Hund und frage mich, was all die Leute zu der Zeit hier auf der Straße treiben. Zwischen Temple und Embankment ist noch Party auf der Straße, ich mache mir so meine provinziellen Gedanken, die Mädels sind hier mindestens ebenso dicht wie die Jungs die sich gegenseitig mit Eiswürfeln und Bier bewerfen. Auf der Waterloo Bridge ein schöner Blick auf die nächtliche Stadt und eine scheinbar völlig stille Thamse. Auf der Brücke torkeln vor mir zwei Mädels barfuß – die Pumps waren offensichtlich schlimmer als die Kälte an den Füßen.

IMAX London - nicht ganz vollIm Kino sind nur wenige Leute, die noch auf die Tickets warten. Offensichtlich ist die Sache mit der Early Morning Show vielen durch die Lappen gegangen, das Kino ist nicht wirklich so besetzt, wie es ausgebucht war. Bewaffnet mit einer 3D-Brille warte ich auf den Film. Es gibt eine kurze persönliche Einführung (mit den inzwischen üblichen Copyright-Hinweisen und dann gehts los. Die beiden 3D-Trailer für Alice in Wonderland und Tron sind eine gute Einstimmung für mich, das weiße Kaninchen wirft mit einer Tasse, die meinen Kopf nur knapp verfehlt. Ich springe zur Seite und freue mich, dass ich jetzt nicht auf dem Schoß der Japanerin zwei Sitze weiter lande. Wir kichern beide. Beim nächsten mal bin ich vorbereitet.

Der Film zieht mich völlig in seinen Bann – darüber muß ich noch etwas nachdenken. Ich bin jedenfalls begeistert, gebe aber zu, es ist mehr Handlung als Inhalt, letzterer beschäftigt mich allerdings nach 12 Stunden immer noch.

Als ich beschwingt das Kino verlasse ist die Dämmerung schon weit fortgeschritten, es ist halb sieben, als ich zu Hause eintreffe. Zweieinhalb Stunden später ruft mich Michael an.

Auch gut, dann schlafe ich eben heute Abend, morgen früh gehts schon die erste Etappe wieder Richtung Deutschland :)

London im Morgengrauen - kurz nach 6 Uhr

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Langer Tag

Nach einer ganz schön langen Woche gibt es am Wochenende Freizeit. Heute früh entscheiden wir uns für Jewish Brunch – Shakshuka sagt Andreas Rezeptbüchlein, das gibt es bei den Handwerkern immer zum Frühstück – und es sagt auch: da fehlen uns noch einige Zutaten. Das passt, wir machen uns auf den Weg und holen gleich noch die Wochenend FT lecker Mocha und etwas Gebäck um den Hunger beim kochen zu überbrücken.

Unterwegs zur Fleet Street treffen wir Tony und seinen Hund. Wir unterhalten uns über die Schichtungen von Wegeaufbauten und die Verwendung von Geovlies. Ich freue mich über die Offenheit und werfe gleich ein paar meiner Gedanken mit ein … “Die Briten sind doch immer wieder interessiert an Dingen im Garten”, denke ich bei mir, aber vielleicht ist er auch ein Gärtner, obwohl Andrea noch nie von einem Tony erzählt hat. Einmal mehr lernte ich: schließe nie von Äußerlichkeiten – ich lag mit meiner Einschätzung so hübsch daneben, wie ich gleich erfuhr.1

Nach unserem Shakshuka fahren wir nach Chelsea. Dort ist eine große Auktion, auf der auch eine Reihe Gartenmöbel angeboten werden. Wir treffen uns mit einer Freundin von Andrea und schauen uns Sessel, Betten, Tische, Sekretäre, Matratzen, Bilder, Spielschränkchen, Spiegel, Kommoden, Hocker, Sofas und Ottomanen an. Mittendrin finden wir auch eine Handvoll ausgeblichener Gartensessel, die aber mehr ein Schatten ihrer selbst sind. Viel interessanter sind die Dinge, die ich erfahre: warum der Spieltisch offensichtlich für Bridge-Spieler ausgetüftelt wurde, das zwölf Stühle je Stück teurer sind, als zehn, die verschiedenen historischen Epochen in der britischen Kunst, aber auch über die deutsche – so war mir nie so richtig klar, was sich hinter Boheme eigentlich verbirgt. Wir schaffen es, alle Antikhäuser und Auktionen der Strasse abzuklappern, ohne ein einziges Pfund auszugeben. Wobei ich aus dem wundern hier und dort nicht herauskam und regelmäßig “verloren ging”. Es war ganz gut so, denn am Montag hätte ich im Eurostar meine liebe Not gehabt, einen original Tupolev Schleudersitz, einen Oktagontisch mit Rotationserweiterung (ab 8.500 statt 450.000 Pfund), einen 3,50 Meter Kristall-Lüster oder ein Dutzend edwardianische Stühle unterzubringen. Die Angebote waren allemal unglaublich.

  1. Andrea erzählt mir erst danach, die korrekte Anrede wäre “Sir” gewesen, aber es erschien ihr unpassend, mir in der Situation auf die Nase zu binden, dass ich gerade meine erste Begegnung mit einem der wenigen Lords habe, sie habe sich Sorge um meine Fassung gemacht – womit sie sehr richtig lag []

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nach London

Bahnhof Frankfurt in der SonneUff. Stau in Erfurt. Schon wieder piept der Zug, als ich meinen Waggon betrete – das war wieder auf die letzte Minute.
Die Tische im ICE sind nicht nur für Notebooks. Bis Frankfurt fahre ich mit zwei Kindern und Mama, die in die Schweiz wollen und lerne wie man das Ruebli und das Sternli im Malbuechli verbindet. Knuffig.
Frankfurt liegt in der Sonne, diesmal reicht der Aufenthalt für einen großen White Mocha bei Starbucks1. Dann wird es Zeit, Gleis 19 aufzusuchen. Ich brauche auf dem Bahnsteig satte 6 Minuten, um meinen Wagen zu erreichen.

langer ICE in Frankfurt nach BruesselDas ist der längste ICE, mit dem ich bislang gefahren bin. Vier Zugbegleiter stehen bereit, um den Fahrgästen den Weg zu weisen.2
Wie komme ich eigentlich auf die Idee, mir eine Bahnfahrt nach London anzutun? Diese Frage habe ich in den vergangenen Wochen häufig gehört – und auf meine Antwort mich erklären müssen.
Meine Antwort:
es dauert genauso lange
es kostet genauso viel und
es ist viel komfortabler.
Im Detail: Fahrzeit – ich bin effektiv weniger als 8 Stunden unterwegs von Erfurt Hauptbahnhof bis direkt ins Herz von London (St. Pancras). Per Flugzeug wäre ich mindestens 80 bis 240 Minuten bis zum nächsten Flughafen unterwegs (Altenburg, Leipzig, Frankfurt). 60 bis 90 Minuten Check in. 90 Minuten Flug. 45 bis 120 Minuten vom Flughafen bis in die City. Wenn alles optimal passt klappt es auch in 275 Minuten, also unter 5 Stunden. Um eine solche Optimalkonstellation zu erreichen bin ich in der Vergangenheit meist unchristlich früh gestartet, oder durfte tief in die Tasche greifen – die Kosten:
Ich bezahle exakt 178 Euro mit dem London Spezial der Deutschen Bahn3  plus 2,50 Euro Platzreservierung. In der Vergangenheit habe ich es nicht geschafft, einen Flug zu buchen, der einschließlich aller Gebühren weniger als 80 Euro je Richtung kostete. Der Flug selbst war dabei in einem Fall sogar “gratis”. Das macht zusammen schon 160 Euro, dazu kommen dann noch einmal “Vor- und Nachlauf”, also die Fahrten von und zu den Flughäfen, was je nach Verkehrsmittel im günstigsten Fall (Stichwort Sowiso-Kosten mit dem PKW) noch einmal mit mindestens 60 Euro zu Buche schlägt. Summa summarum 240 Euro im besten Falle.
Der Komfort: ich fahre um zehn Uhr morgens nach dem Frühstück zum Bahnhof, steige in einen komfortabel eingerichteten Zug, in dem ich jederzeit überall hingehen kann – auch während des Starts zur Toilette wenn es mir konveniert. Ich sitze am Tisch und kann mich nach belieben mit meinem/r netten Vis-a-vis unterhalten und habe genügend Platz für meine Beine, Kaffee4, Wasser, Papiere, Notebook – sogar eine Steckdose und wenn ich möchte habe ich Musik oder Hörspiele aus dem Sitz. Statt eines Filmes gibt es schöne Landschaft (siehe Aachen) zu sehen und ausserdem ist mir Bahn fahren in der letzten Zeit immer sympatischer geworden.
Bis Köln war der Zug fast leer, ab Köln ist dann jeder Platz besetzt, es wird kuschelig eng. Das Bordpersonal hat gewechselt, die Lautsprecherdurchsagen sind viersprachig und das ergibt manchmal ulkige Situationen: “Hartelik welkom to ICE 14 to Brussels in de name of  de Deutsche Bahn Rail Team.”

Schöne Landschaft beginn so richtig kurz nach Aachen, die Architektur der kleinen verstreuten Gehöfte aus Feldsteinen ist einfach nur schön – gut, die der Städte ist es nicht so sehr.
Schattenseite inzwischen: wir werden planmäßig 20 Minuten später in Brüssel eintreffen, in den verbleibenden vier Minuten werden wir den Eurostar nicht mehr erreichen höre ich von einer Mitfahrerin. Grund: wir können die uebliche Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht nutzen – auch gut, umso idyllischer ist die Strecke.
… hm, Wegen eines Zugunglück in Belgien fällt unser Eurostar, wie auch der Folgezug aus. Mal schauen, wie es weiter geht.
Bahnhof LiegeLüttich, (Leuk, Liege) beeindruckt mit einem lichten weißen Bahnhof, und einem dahinter beginnendem Rotlichtviertel.
Die Gerüchte verdichten sich – der Kanal wird nicht so planmäßig zu überbrücken sein, wie geplant.
Im trist verregneten Brüssel angekommen werden wir gleich zum Check in für den Eurostar gescheucht. Macht Sinn, vor der Schleuse hat sich schon eine lange Schlage gebildet. Ein älterer Herr der auf seinem sehr abgenutzten und beklebten Hartschalenkoffer sitzt, spricht mich auf englisch an – über das Wetter und ob wir wieder mit dem Bus fahren werden. Das macht richtig Hoffnung :|
Bruxelles - warten vor dem Check inDann wird es wie am Flughafen. Wir bekommen eine gelbe Boarding-Card auf das Ticket geklebt und nach der Gepäck- und Zollkontrolle sammeln sich große Menschenmengen in einem endlosen aber komfortablen Wartesaal. Die Abfahrt ist für 19.11 Uhr avisiert. Um 18.50 kommt der Zug an und soll für 15 Minuten gereinigt und vorbereitet werden. Tatsächlich werden die Schleusen 20 Minuten später geöffnet. Diesmal piept der Zug nicht beim einsteigen. Der Eurostar ist offenbar genauso lang wie mein ICE in Frankfurt, er wirkt nur etwas geduckt. Im inneren ist er robust und ein wenig abgewetzt. Die Polster und Teppiche lassen ihn aber trotzdem recht heimelig wirken.

im EurostarEine Minute später schleichen wir aus dem Terminal Bruxelles-Midi. Unterwegs gibt es noch einige Verwirrung über unsere Ankunftszeit – Andrea wird jedenfalls leider eine Stunde zu früh in St. Pancras stehen.
Ach ja, und dann war da noch der Mann mit dem abgenutzten Koffer. Ich sitze neben ihm. Er studiert den Economist und stopft sich scheinbar völlig geistesabwesend zwei Pfeifen. Bei der nächsten Handbewegung vergewissere ich mich schnell noch einmal – ja, im Zug herrscht Rauchverbot. Nicht dass ich in diesem Fall etwas dagegen hätte – ich liebe Pfeifenrauch, aber im Tunnel wäre es keine gute Idee gewesen. Ich bin beruhigt: er steckt beide Pfeifen wieder in die Hosentasche. Kurz vor dem Ende des Tunnels spricht er mich an: er würde nur noch selten Menschen sehen, die wie ich über größere Strecken mit dem Füller schreiben. Es entspinnt sich daraus ein sehr interessantes Gespräch über Schmetterlinge und Nomenklatur. Er erzählte mir – zwischendurch auch eine Weile in Deutsch, er sei in Botswana und in vielen anderen Ländern der Welt gewesen und habe dort Schmetterlinge entdeckt. Über die Unterschiede in der Nomenklaturen in Botanik und Zoologie kamen wir zu Linné, der hoechtsselbst 250 verschiedene Schmetterlinge entdeckt – und beschrieben habe – aeusserst akkurat wie er betont – und das sei nicht selbstverstaendlich. Und ich finde etwas heraus, was die Botaniker sicher ein wenig neidisch machen duerfte – bei Erstbeschreibungen muessen Tiere nicht mehr lateinisch diagnostiziert werden. Er empfiehlt mir noch, die Linné-Gesellschaft zu besuchen, dort gibt es auch eine uralte Bibliothek …

Eurostar in London St Pancras

Wir bedauern beide, dass der Zug schon laengst in St. Pancras steht – das Reinigungspersonal schickt uns auf den Bahnsteig. 

Der Bahnhof nimmt mich gefangen. St Pancras International. London.

Dennoch laesst mich das eben so schnell abgebrochene Gespraech nicht gleich los. Andrea nimmt mich in Empfang und per Bus geht es die letzte Meile bis Temple.

Nun sind es doch fast elf Stunden geworden. Sollte die Luftfahrt etwa triumphieren?
Am Freitag werde ich meine Terminplanung machen und den Feinschliff für die Interviews.

  1. um hier mal meine Vorlieben auszubreiten []
  2. auf dem Foto sind sie leider schon eingestiegen, es hat schon wieder gepiept []
  3. in Bruessel treffe ich auf einen Fahrgast, der fuer ganze 49 Euro faehrt []
  4. wenn ich möchte, gibt es hier den Kaffee sogar bis an den Platz und ich muß keine Lose, Parfums, Tabak oder Spirituosen kaufen []

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Kaktus Jack – Trailer

Trailer zu einer ziemlich alten Westernkomödie in der sich Kirk Douglas und Arnold Schwarzenegger richtig austoben.

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Nachtrag vom Carneval im Land der Kakteen /Cajamarca-Nordperu

Fast wäre er ganz untergegangen auf der 15. Südamerikatour – der

Carneval-Latinoamericana

Heut’ nun schnell noch ein kleiner Nachtrag….., obwohl die Tour

inzwischen erfolgreich beendet wurde.

Nicht unbedingt  so ganz ohne Blessuren kam ich dort beim Foto-

grafieren davon…….!!

Mitmachen ist dort in Cajamarca auch einem Gringo erlaubt…..,

also wer Lust auf etwas “Bizarres Vergnügen” hat, der sollte sich das

Spektakel für 2011 schon mal vormerken!!

Ausser dem Geld für reichlich Farbe (kann auch vor Ort noch

erworben werden) entstehen keine besonderen Kosten….!

Hinweis: Unbedingt 2x Ersatzkleidung mitführen……., sowie

ausreichend von einem guten Duschbad…….!

Die Kuh steht in Lima auf dem Plaza Mayor – dürfte aber keinerlei Bezug zum Carneval in Peru haben…….!!!

…und noch ein Bild von der Heimreise…….(Querung des Rio Crisnejas)

“Südamerikatour”  –    Kaktussteffen

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Breaking news – Saatkisten wieder verfügbar

Verhandeln in der Bahn: kurz vor Brüssel war die Entscheidung da:

Ab KW 10 sind unsere kleinen Saatkisten aus Styropor wieder verfügbar. Wie schön.
Nur: “den bisherigen Preis wird es aber nicht mehr geben” erklärte mir unser Lieferant nach längerer Debatte unnachgiebig.
Schlimmer ist: jetzt sind auch noch die großen Saatkisten ausverkauft. Darum wird in Kürze das Aussaatset vorerst anders bestückt werden müssen. Ob und wann es hierfür Nachschub gibt ist bislang noch offen.

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Styropor Aussaatschale ganz alle?

saatkiste_alleUnsere hübschen kleinen Aussaatschalen aus Styropor. Einige Wochen vor Weihnachten hat Herr Matthey aus dem Lager turnusgemäß unsere Bestände an Saatkisten auffüllen wollen. Unser Großhändler lehnt ab und sagt: ausverkauft, der Hersteller ist blank. Das geht ja nun so nicht, vor kurzem ist doch gerade unser neuer Katalog rausgekommen in dem natürlich die Aussaatschalen drin sind – da können die ja nicht acht Wochen später wieder alle sein. Ich klemm mich also rein, frage beim Großhändler nach, ob es nicht in anderen Lagern, oder bei Großkunden noch Bestände gibt. “Wir kümmern uns.” Ein paar Restbestände gibt es tatsächlich, aber das rettet uns nicht. Wenige Tage später sind die kleinen und mittleren Styroporkisten ratzeputz alle. Ich versuche es noch mal direkt beim Hersteller und mein Herz hüpft. “Jaaa, wir haben noch knapp tausend Stück im Lager.” Darauf verlasse ich mich, bestelle und vergesse das ganze. Aber es kommt nix. Beim nächsten Anruf gibt es keine Kisten und auch niemanden, der mir gemachte Zusage des Mitarbeiters abnimmt, ganz im Gegenteil “die sind doch schon lange alle”.

Grmpf.

Neuer Versuch. Ich bin auf der Messe und finde ein Muster Aussaatkiste im Stand des Herstellers. Die erste Mitarbeiterin riecht den Braten sofort. “Sie sind der, der deswegen schon mehrfach angerufen hat, nicht wahr?” Oh, das scheint also Kreise gezogen zu haben. “Die sind alle ausverkauft, aber Herr XY kann Ihnen vielleicht weiterhelfen.” Herr XY kommt dazu und widerspricht gleich: “da haben wir doch noch reichlich Bestände.” Ich frohlocke. Herr XY wühlt hinter dem Tresen, holt seine Liste hervor … “Genaaaau …. hieeeer …. Daaa steht es ….. hm ….

Die sind alle ausverkauft!”

Ich hätte zu gern mein eigenes Gesicht gesehen.

Nun ja, vielleicht habe ich da meinen Mitarbeiter1 gefunden, der mir schon am Telefon zugesagt hat, was er nicht halten konnte – aber das ist letztlich auch egal, er erklärt mir, der Bedarf an diesen Kisten sei zu gering, darum würden diese nicht mehr hergestellt. Ich erkläre ihm: unser Bedarf ist nicht gering, dann sollen die Kisten für uns halt hergestellt werden. Er schaut mich mit großen Augen an und sagt: “Ja, ich melde mich bis Mitte Februar.”

Warum es nun ausgerechnet die Kisten sein müssen. Dafür gibt es gute Gründe: Styropor ist sehr gut wärmedämmend, die Aussaate kommen darin einfach am Besten – soviel Erfahrung haben wir damit schon gesammelt. In Großbetrieben mit nahezu industrieller Produktion werden auch Styroporboxen eingesetzt, allerdings haben die ein anderes Rastermaß und müssen oft Robotertauglich sein – diese Veränderung hat für eine schwindende Nachfrage gesorgt. Da wir auch in den nächsten Wochen noch nicht auf Roboter umstellen wollen geht es aus in unserem Aussaathaus ganz konventionell weiter und die kleinen Saatkisten sind auch für uns die erste Wahl.

Das ist der aktuelle Stand – jetzt bin ich gespannt wie die Geschichte weitergeht.

Eins ist soweit schon sicher: die mittlere Größe 30 x 15 x 5 cm wird es in Zukunft sicher nicht mehr geben.

  1. vermutlich einer aus der Chefetage, das Verhalten “ich bin schlauer als meine Mitarbeiter” ist auch mir nicht völlig fremd :oops: []

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Pflanzenschutzmittel weiter zugelassen

Im Beitrag vom18.12.09 habe ich schon darüber berichtet: Axoris wird es auch in Zukunft noch geben.

Daneben bekam ich von Denis gleich noch eine Handvoll weiterer interessanter Informationen – hier im Detail:

“COMPO Axoris Insektenfrei QuickSticks” … Zulassungsnummer 006147-00 – Verlängerung der Zulassung für diese Produkt bis 31.12.2019

Bi58 Sticks sind noch zugelassen1 …z.B. Bi58 Combistäbchen (033589-62 bis 31.12.2016). Alternativ gibt es noch etliche identische Produkte z.B. Combi-Sticks Insektan, Combi-Stäbchen Hortex D, Detia Pflanzenschutz-Stäbchen Neu, Etisso Blattlaus-Sticks, Etisso Combi-Sticks, Pflanzenschutz-Zäpfchen und Schädlings-Sticks Insektan

“Lizetan – Ganulat 50 g  >> 8,50 Euro (Imidacloprid 2,5 %)” >>
Alternative: Bayer Garten Schädlingsfrei 3 in 1 – selber Wirkstoffgehalt allerdings in Tablettenform (Zulassung noch bis 2018)

“Zierpflanzen Spray 400 ml (Lizetan) ” verliert Zulassung am 30.12.2009)
Alternative: COMPO Axoris Zierpflanzen-Spray-(Abamectin+Thiamethoxam) … Abamectin ist ein hervorragendes Akarizid aus dem Profibereich (z.B. Vertimec) und Thiamethoxam ist auch in den Axoris Quick-Sticks drin … es ist auch ein systemisches Mittel

So viel von Denis, der in Sachen Pflanzenschutzmitteln im wahrsten Sinne an der Quelle sitzt. Wir werden in den nächsten Wochen unser Angebot noch ein wenig unter die Lupe nehmen und überarbeiten. Erstmal danke Denis!

  1. das ist manchmal schwer zu überblicken, die Zulassungen laufen zum Jahresende aus und in der letzten Dezemberwoche kommt dann eine Verlängerung um zehn Jahre – meist haben wir das Mittel ordungsgemäß bereits im Herbstkatalog aus dem Sortiment genommen und wundern uns später über unsere vermeintlichen Irrtümer []

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Gas alle?

Eine Support-Story.

Heute früh meldet sich die Heizung und sagt: “hab kein Gas anliegend”

Alles nicht so schlimm, das ist vielleicht nur temporär, im Moment bollert der Ölkessel – und mit Ausnahme der drei Störungen von gestern auch problemlos.

Heute abend um 17.10 Uhr gibts immer noch kein Gas. Das ist nicht mehr temporär. Also fragen wir doch mal bei der Störungsstelle nach. Grmpf. Da ist eine nette Dame die sagt: gleich der nächste Mitarbeiter der nicht mehr im Gespräch ist – ist mein.

17.25 Uhr – Nach 15 Minuten finde ich: “gleich” ist jetzt vorbei. Meine Finger sind schon ganz schön kalt draußen. Da stecke ich besser mal das Headset dran, da friert mich nix.

18.10 Uhr – wie gut, dass Handyakkus so lange halten. Ich setze mich ins Auto und mache mich auf den Weg zu den Stadtwerken – vielleicht gibt es ja dort ein Annahmefensterchen für persönliche Beschwerden. Unterwegs höre ich weiter die Haltemusik und empfinde die akustischen Störungen als störend. (60 Minuten lang “gleich”)

Etwa 18.20 Uhr – drehe ich eine Runde um den imposanten Glasklotz der Stadtwerke Erfurt Gruppe. Der Monolith liegt in völligem Dunkel. Nur die Notbeleuchtung der Treppenhäuser glimmt matt. Rundherum Überwachungskameras, die mein verbotenes befahren der Fußwege sicher bemerken, aber leider keinerlei Aktion auslösen. Alles bleibt ruhig und ergebnislos. Auf beschwerende Kunden am Wochenende und außerhalb der christlichen Dienstzeit ist man hier offenbar nicht vorbereitet. Kein Nachtschalter. Bestimmt kommt sowas auch einfach niemals nicht vor. – Außer bei uns. Aber halt! Hier ist Licht. In einem Raum, ebenerdig, dezent mit Sesseln und zwei Ledercouches eingerichtet und frischen Blumen auf dem Tisch (am Sonntag!!) – die Tür zum Flur steht offen und die Nachttischlampe leuchtet. Ich warte, ob vielleicht jemand diese Idylle beziehen möchte – aber es bleibt hell und leer. Niemand da.

Um 18.37 Uhr bin ich unverrichteter Dinge wieder auf dem Heimweg, freue mich immer noch über das Durchhaltevermögen meines Telefons und die nett gehauchten jungen Dame am anderen Ende – es ist halt nur eine recht einseitige Sache. Es könnte ja wirklich was ernstes sein. Vor meinem geistigen Auge entrollt sich das Bild der üblichen Steuerzentralen mit blinkenden Monitoren und unzähligen Telefonen1. Zehntausende aufgebrachter Erfurter rufen dort an, weil die Bratkartoffeln auf dem Gasherd halbgar bleiben. Ach was – dann hätte es schon längst eine Sondermeldung im Radio gegeben. Ganz anders: Ein gemütlich eingerichteter Raum – genau – der wie oben beschrieben. Draussen an der Tür steht Notrufzentrale -Gas-. Auf den komfortablen Ledersesseln flätzen zwei Männer. Der eine schlummert, darum kann er ja nicht sehen, das sein Telefon ununterbrochen blinkert – mehr kann es nicht, es ist auf leise gestellt. Der andere hat sein Telefon am Ohr – es geht aber nicht um Gas. Nein – das ist auch Quatsch. Also wenn es eine Störung gäbe – dann ist da was im Internet zu finden – und danach schaue ich, wenn ich wieder zu Hause bin. (es sind jetzt über 1 1/2 Stunden “gleich ist jemand für Sie da”)

18.47 Uhr – Fehlanzeige – im Internet ist keine Störung angeschlagen – sieht aber auch nicht so aus, als würde es einen solchen Service im Ernstfall geben. Aber ich stelle fest – die Telefonnummer die ich nun seit fast 100 Minuten beklingele ist die richtige. Ich kann auch anders. Ich hab ja noch ein Telefon -vielleicht wissen die Kollegen von der Fernwärmeversorgung ja, ob es Gas gibt – die brauchen das ja schliesslich auch.

18.53 Uhr habe ich an jedem Ohr Musik und die selbe junge Dame die sagt: “gleich…” Nur sind Ansagen und Musik nicht syncron – und das hält keiner lange durch. Eben will ich auflegen, da kommt ein Mann zu den Damen. Jetzt muß ich kurz überlegen, welcher der beiden Notrufe da spricht. Es sind die Fernwärmer. Nein, er wisse nichts von einer Störung, aber das muss nichts heißen. Er leitet mich mal an die Kollegen von Strom und Netz weiter, die sind näher am Gas. Daraus wird aber nichts, er verspricht aber sich zu melden, sobald er etwas neues erfährt. Ich bleibe zurück im Ungewissen, allein mit meiner ersten “gleich”-Dame und den Zweifeln, ob ich noch jemals was hören werde, bevor mein Telefon leer ist.

IMG_4708_Kurz vor Sieben – mein Telefon klingelt – die Gasversorger wollen wissen, ob im ganzen Haus kein Gas sei. Ich denke bei mir, das könne man aber missverstehen und erkläre dem guten Mann den Sachstand. Als ich “Gärtnerei” sage, glaube ich etwas zu hören. Dann sagt er, wir kümmern uns. Ich verabschiede mich darauf mit einigen freundlichen Worten von der Dame an meinem anderen Ort, die aber immer noch nichts erwidert.

19.20 Uhr. Draußen auf dem Parkplatz postiert sich ein Entstörfahrzeug vor einem Gaskasten. Weitere 15 Minuten später ist das Gas wieder da, der Kessel ist wieder online.

Schönes Fazit: der Fehler – hm, hat keiner rausbekommen, was das war. Hauptsache, es geht alles wieder.

Die haben Nerven.

  1. im Film werden von dort aus meist diffizile Raummanöver überwacht, die über den Fortbestand der gesamten Menschheit  entscheiden []

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Pause?

Ja, ein wenig so etwas ist es schon.

Es ist nicht so, das gerade nichts passiert – ganz im Gegenteil. Die Kakteen halten im Moment Ruhe, nur hier und da blüht etwas. Das Kaktusgärtnerleben wird hingegen gerade kräftig durchgeschüttelt.

Vorsichtig ausgedrückt erlebe ich im Moment sehr viel und habe noch mehr zu tun. Einerseits in der Gärtnerei, wo unsere Mannschaft zeitweise auf drei Leute eingeschnurrt ist (Krankheit/Urlaub), da springen wir alle zwischen Telefon, Aufträgen und Gewächshaus hin und her. Andererseits ist es gerade die Zeit für Messen und Weiterbildung für Gärtner. So habe ich noch zwei Berichte über die Grüne Woche und die IPM in Essen in der Pipeline … neben den anderen Artikeln die noch im Rückstand sind.

Zum Jahresanfang wollen sämtliche großen Projekte geplant und in die Bahn gebracht werden – damit ist die Aussaat nicht nur im Übertragenen Sinne gemeint. Hm. und das alles ist eigentlich nur die Spitze des Eisberges – ganz gleich; 2010 wird ein großes Jahr – Chancen und Veränderungen …

Will sagen: ich lebe noch.

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Website 403 – forbidden – ein Dauerbrenner

Bei mir meldete sich ein freundlicher Kunde und fragte, warum wir ihn nicht auf unsere Webseite schauen lassen. Wann immer er versucht www.kakteen-haage.de aufzurufen wird er mit der Fehlermeldung 403 – forbidden konfrontiert – und dann geht es nicht weiter. An den Beginn der Story kann ich mich schon nicht mehr erinnern – “gefühlte” fünf Jahre bestimmt.

Fakt ist bis heute: weder der Server (gesperrte IP), noch die Software (Shop und CMS), noch der/die Browser wollen dafür verantwortlich sein. Soweit haben sich die jeweils verantwortlichen Betreuer schon geäußert.

hier ist die leidvolle Chronik einer Fehlermeldung im Überblick:

02.08.2009

Browsertest:

… habe es mit Opera, IE und T-Online-Browser versucht…,  … bin ich irgendwie sogar zu Ihrer neuen Startseite vorgedrungen, aber sobald ich den Shop aufrufe, erhalte ich noch immer die Meldung “FORBIDDEN – you don’t have permission to access”.

04.08.2009

Nachricht vom Webmaster: bitte Firewall prüfen

Ich denke dass die Seite von Ihrer Firewall blockiert wird, weil sie mit keinem der 3 Browser die Seite aufrufen können. Können Sie die blockierten Seiten Ihrer Firewall überprüfen?

08.08.20098

Suche erfolglos – die Firewall war das Problem wohl auch nicht.

13.08.2009

diverse Fehler unter der Lupe:

  • Redirect (automatische Weiterleitung) blockiert
  • Firewall deaktiviert und geprüft
  • Virenscanner deaktiviert und geprüft

14.08.2009

fremd-Test erfolgreich:

“vom PC eines Nachbarn ist der Zugang kein Problem”

… dann könnte es vielleicht doch an einer lokalen Einstellung liegen …

16.08.2009f_403_forbidden

ist die T-Com schuld?

Gibt es eine Einstellung beim Provider, der bestimmte Seiten sperrt? Ich habe da so einen Verdacht, aber ob das des Rätsels Lösung ist ???

25.08.2009

Hinweis vom Kunden:

dieser Doctype wurde vermutlich von Ihrem PC-Experten eingefügt:

<!DOCTYPE HTML PUBLIC “-//IETF//DTD HTML 2.0//EN”>
<html><head>
<title>403 Forbidden</title>
</head><body>
<h1>Forbidden</h1>

kein Wunder, das ich die Seite nicht öffnen kann…

Hm – das ist nicht der Fehler – sondern nur die Fehlermeldung.

06.11.2009

Unser Kunde findet eine weitere Website die ihn mit 403 “aussperrt” – und eine Reihe von Links zu diesem Thema:

  1. wer weiss was über 403 – soweit ich das verstehe geht es aber um ein Admin-Problem
  2. Wuffys blog über einen plötzlichen 403 – google Hacking
  3. Webstop Webdesign – mit den http-Fehlercodes – die Bedeutung im Detail – aber keine Lösung
  4. sistrix blog – noch einmal ist es google – aber wohl nicht unser Problem
  5. also Google mal fragen
  6. oder Wikipedia – aber auch hie wird nur der Statuscode erläutert, nicht aber eine Problemursache

25.12.09:f_t_com

Hinweis auf eine Fehlermeldung beim Telekom-CMS – hilft uns leider nicht weiter.

Bislang noch keine Lösung in Sicht.

… aber vielleicht hat gibt es jemanden im großen weiten Internet, der uns einen Tipp geben kann.

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Korrekturen zum Newsletter – Axoris weiter zugelassen

Da haben wir es wieder – kaum veröffentlicht man etwas, dass nun wirklich nicht falsch ist, weil von staatlicher Stelle öffentlich verkündigt – da folgt dem auf dem Fuße eine Revision und das was gestern richtig war ist eben wieder falsch. In diesem Fall mag ich darüber aber gar nicht jammern – denn eigentlich ist die Veränderung ausschließlich positiv für alle Beteiligten.

Zur Sache:

Übersicht zugelassener Pflanzenschutzmittel

Übersicht zugelassener Pflanzenschutzmittel

Im letzten Newsletter verkündete Herr Matthey dass verschiedene Pflanzenschutzmittel zum Jahresende ihre Zulassung verlieren werden. Die Grundlage dafür war der monatliche Newsletter (30.11.) unseres amtlichen thüringer Pflanzenschutzdienstes (Auszug links). Dort werden monatlich die (noch) zugelassenen Pflanzenschutzmittel aufgelistet, gleich daneben die verbliebene Zulassungsdauer. Unter anderem Axoris – Ablauftermin: 31.12.2009. Logisch, diese Information muß weitergegeben werden.

Kurz nachdem der Newsletter verschickt ist kommen gleich zwei Hinweise: Axoris ist weiter für den Verkauf zugelassen1. Diese gute Nachricht stammte aus dem Newsletter des Sachsen-Anhaltinischen Pflanzenschutzdienstes :) psm_axoris_zulassung

Hier war zu lesen: die Zulassung von Axoris ist um ganze zehn (!!) Jahre bis 2019 verlängert worden – wie schön, ein zuverlässiges Mittel das uns vorerst eine Weile erhalten bleibt.

Erfreuliches gibt es auch über die beiden anderen Pflanzenschutzmittel zu berichten, aber dazu dann im nächsten Beitrag.

  1. dafür noch einmal Dank an Denis R. und M. Schenk []

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Mikroben und anderes kleines Viehzeuch

mikroben_plueschHier hat Niko was entdeckt – eigentlich sind es ja kleine Stinker, die uns manchmal das Leben ganz schön sauer machen können. In diesem Fall geht es aber um sympathische, freundlich lächelnde Plüschversionen von Magengeschwür, Schweinegrippe, Fußpilz und Co, die sich sicher hervorragend zum knuddeln eignen. Und ganz ehrlich, bei diesem Kuschelformat ist es egal ob man seinen Liebsten Stachybotrys, Spermien oder Staphylokokken an den Kopf wirft 8-)

Einzig was Niko und ich schmerzlich vermissen: die Wollläuse, Spinnmilben und Scaria1 – und am meisten: das Kakteenvirus.

Besonders schön: all die kleinen Monster gibt es in verschiedenen Größen als Plüschmikroben zu kaufen.

  1. diese drei wären sicher auch zum Aggressionsabbau für Pflanzenfreunde geeignet, wenn ein Schädling sich mal wieder hinterrücks über die Sammlung hergemacht hat []

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Argentinien besuchen – mal aus ganz anderen Gründen

Autogeschichten aus Argentinien

Autogeschichten aus Argentinien

Um nicht gleich wieder Verwirrung zu stiften: nicht ich bin auf Reisen – diesmal ist es der Andre – wieder so ein reiselustiger Sachse – von Chemnitz (vormals Karl-Marx-Stadt) nach Frankfurt, nach Argentinien (bisher Bahn und Flugzeug), von dort einen aufgerüsteten W501 über Uruguay … per Schiff über Dakar … wieder zurück nach Deutschland zu holen.

Soweit die Theorie.

Allen die sich schon einmal mit Mittel/Südamerikanischen Zollbehörden herumgeschlagen haben wissen – es ist nicht besser oder schlechter als beispielsweise in Afrika.

Aber es kann enorm unterhaltsam sein – wenn Andre beispielsweise vier Tage lang Modrigez Martino de Aduana – den Mann vom Zoll – belagert, um seine 10 Tonnen DDR-Relikt über die Staatsgrenze zu schaufeln. Wenn er unterwegs körperliche Schäden durch angeblich ganz deutsches Sauerkraut und jugendliche Wurfgeschosse erleidet – sein Zelt barmherzig mit jungen Hunden teilt (die wissen ganz offensichtlich genausowenig wie unser Hund, dass Andre eine fette fakultative Hundeallergie hat). Wenn er Weihnachtsbäume trifft, und mittels Quad ein wenig die Kraftfahrzeugtechnik des Landes dokumentiert.

Es ist eine ebenso unterhaltsame Geschichte, wie sie für mich auch verwunderlich ist – denn eigentlich kann Andre nicht fliegen – so war zumindest das bisherige Statement.

Und irgendwie war Andre auch nicht alleine. Er ist schon ein Einzelkämpfer, aber nie ohne irgendwen der erreichbar wäre. Aber eigentlich ist das unerheblich – denn was machen 12.000 Kilometer, die reißt man doch an einem Tag runter :) Und so locker flockig wie er dort drüben alle Probleme löst und sich trotzdem dabei köstlich amüsiert (Stichwort 30 m² Humidor + Deutsches Pils). Das lässt für mich nur einen Schluß zu: Menschen wachsen mit ihrer Verantwortung.

In diesem Sinne: einen Guten Weg – blick und Kühler nach vorn in den Wind! – alles Gute Andre!

  1. ein W50 ist ein LKW der in Werdau (DDR) 1949 entwickelt wurde und 1950 in Serie ging – und das blieb er bis 1987 äußerlich unverändert. Der DDR-Universal-Lkw hat heute hierzulande nur noch wenige Domainen – in der Landwirtschaft und als geländegängiges Wohnmobil. []

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Herbstkatalog online und schon angekommen

Kakteen-Haage Herbstkatalog 2009

Kakteen-Haage Herbstkatalog 2009

Soooo liebe Leute, wir haben es geschafft – der Katalog ist seit heute Mittag online und kann als pdf hier runtergeladen, oder als Printversion per Post bestellt werden.

Heute – überpünktlich um 13.34 Uhr ist das erste Exemplar schon bei einer glücklichen Kundin eingetroffen die voller Freude auch gleich daraus einige Gymnocalycium bestellt hat.1

Für alle die nicht mehr länger warten mögen – seit heute Mittag ist der Shop auf dem aktuellen Stand – alle Pflanzen die wir verfügbar haben können ab sofort direkt im Shop bestellt werden – klar – wer früh bestellt bekommt natürlich auch sein Paket am schnellsten ;-)

In den nächsten Tagen wird es bei uns sicher ganz schon turbolent zugehen. Trotzdem will ich morgen noch mal schauen, ob ich nicht noch hier einige Anmerkungen zu Neuheiten fallen lasse und und ein paar Geheimtipps zu Nachträgen gebe…

  1. die Post hat sich damit mal wieder selbst übertroffen und einen Tag früher ausgeliefert, als geplant – wie schön []

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