Ulrich Haage schrieb Samstag, 31. Oktober 2009
· unter gut zu wissen
Gärtner sind Fachleute für Grün – das schreiben wir uns schon gern mal auf die Fahnen.
Dennoch muß ich eingestehen mich unlängst sowas von auf dem Holzweg wiedergefunden zu haben, das ich schon richtig grinsen musste. Es ging um Grün – ganz grün, den Rasen.
Haste Moos im Rasen musste dem Luft machen… – vertikutieren mit so einer schicken teuren lärmenden Maschine vom der MTS.
Zum Glück gibts Leute vom Fach und vom Rasenblog und die sagen: wenn du nicht gerade Auf Schalke wohnst ist Vertikutieren Quatsch und haben auch gleich eine einleuchtende Erläuterung dazu und liefern in ihren Artikel über den Vertikutierer-Mythos verständliche Gründe und Hintergrundinformationen wie das mit dem vertikutieren läuft.

Und weil wir einmal dabei sind – wir haben natürlich so ein arbeitssparendes Gerät zum Mäh-mulchen – wohl auch Quatsch, wenn ich mir die Lebenshilfe zum Thema welcher Rasenmäher für wen durchlese
Ulrich Haage schrieb Freitag, 30. Oktober 2009
· unter aus Presse + Post
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kunst und spontan?

Ein Kaktus aus verschiedenen Kartons und Zahnstochern.
Gebastelt von angryElvis.
Ulrich Haage schrieb Dienstag, 27. Oktober 2009
· unter Alltägliches
Zwei aktuelle Nachrichten aus dem Katalogstudio:
Heute hatten wir Ralf hier zu Gast, der im Gewächshaus fleissig Fotos gemacht hat und vor 20 Minuten ist der Koalitionsvertrag der Thüringer Landesregierung unterzeichnet worden. Die Gäste – lauter ganz wichtige Menschen – von ‘draußen’ und auch Fraktionskollegen, kommentierten das Geschehen vorn am Schreibtisch mit possierlichen Kommentaren: “Schreibfehler im Vertrag??”, “dauert das immer so lange mit der Unterschrift?”
Ich kenne die Damen und Herren mit den despektierlichen Äußerungen nicht, ein wenig kichern musste ich aber schon, aber schließlich sind das unsere neuen Landesoberen. Wir dürfen gespannt sein, auf die Arbeit der neuen Koalition in Thüringen, jetzt kann es wieder vorwärts gehen. Herr Chrestensen hat die Gelegenheit gleich genutzt, um auch Herrn Matschie zu gratulieren – schickt sich ja auch so als IHK-Präsident.
Auch inhaltlich gab es neben dem üblichen Verweis auf die katastrophale Wirtschaftskrise. Kinderbetreuung, Bildung und Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen. Das sollen unter anderem Schwerpunkte für die Arbeit der neuen Regierung in Thüringen werden.
Der Rest ging in gemeinsamem Hände schütteln unter – und Sekt trinken – ich hab mich schnell wieder an meinen Katalog zurückgezogen
Suedamerikatour schrieb Dienstag, 27. Oktober 2009
· unter Alltägliches
…nachdem uns die Vorboten des nahenden Winters eingeholt hatten, ging es kurzentschlossen hoch in unser “Hausgebirge”,
nach Carsfeld /Erzgebirge (gilt immer schon seit vielen Jahren als der schneesicherste Ort in Mitteldeutschland)……;
www.am-auersberg.de oder direkt auch : www.carsfeld.com
einen zünftigeren Auftakt zur Grossen Reise konnte es nicht geben….! Daß es dann bereits schon zum 18.! Oktober soviel Schee
geben sollte, hat uns besonders gefreut!

..auch ein paar waschechte Latinos aus Buenos Aires waren gerade in Carsfeld zum Int. Bandoniontreffen…..

- Orchester “El Afronte” aus Buenos Aires
Auf nach Santa Fe de Bogota!
Noch vor dem offiziellen Start unserer Tour (schon am Do den 29.10.) fährt unser erster Mann (Johannes – übrigens ein echter Thüringer – alle weiteren 6 Teilnehmer kommen aus Sachsen) bereits nach Columbien!
Er erwartet die nächsten Teilnehmer am 1.November dort.
Ein absolutes Highlight wird wohl der Besuch des präcolumbianischen Goldmuseums sein.
Manche behaupten es wäre besser bewacht als Fort Knox in den Staaten…., leider werden wir dort kaum Bilder
schiessen können….

- 1. Besuch im Goldmuseum 1998
Die ersten Tage werden wir uns an der caribischen Küste Columbiens aufhalten…., aber auch dort wachsen schon genügend Kakteen!
hasta pronto
kaktussteffen
Ulrich Haage schrieb Freitag, 23. Oktober 2009
· unter Alltägliches
Eine Playmo-Story hatten wir ja bereits – hier nun auf französisch ein Abstecher nach Cactus-Town.
Zufällig hier entdeckt. (Status: ich stecke im Katalog fest, damit ich kommende Woche damit fertig bin)

Ulrich Haage schrieb Samstag, 17. Oktober 2009
· unter gut zu wissen

Der neue Kuas-Kalender 2010
Das ist doch glatt an mir vorübergegangen. Schon seit Wochen verkaufen wir den druckfrischen Kuas-Kalender – und ich habe ihn erst heute in der Hand gehabt.
Wie immer voll mit wunderbaren großformatigen Fotos – für jeden Monat ein neues – da gerate ich gleich wieder ins schwärmen. Aber das darf jeder für sich selbst entdecken, darum verrate ich auch gleich wie man den neuen wunderbaren Kuas-Kalender am schnellsten nach Hause bekommt: einfach bestellen – hier ist der Link dafür:
Kakteen-Haage – Kuas-Kalender 2010 bestellen!
Ulrich Haage schrieb Freitag, 16. Oktober 2009
· unter gut zu wissen

Gründer des Berger-Archives
Er war schon ehrlich überrascht, als er das dicke Buch plötzlich im Arm hielt. Lebenserinnerungen von Alwin Berger.
Diesen lange gehüteter Schatz der Familie Berger übergab gestern Abend Horst Luding, Magdeburg an Lutz Schmalfuß. Als Grundstock für das Alwin Berger – Archiv. Anlaß war die Eröffnung der Alwin Berger – Ausstellung die der Möschlitzer Bürgerverein initiiert hat und vornehmlich durch das Engagement von Lutz Schmalfuß realisiert wurde.
Das Bürgerhaus war gut besucht, am frühen Nachmittag war der mdr
bereits Zugange, selbst weit entfernte Gäste aus Magdeburg und Stuttgart waren angereist, um die Ausstellung zu besuchen.
Alwin Berger – Kakteenforscher und Botaniker der eine sehr ereignisreiche Lebensgeschichte vorweisen kann, an vielen Orten dieser Welt Pflanzen studierte, mit Wissenschaftlern korrespondierte, war über lange Zeit Kurator des Hanbury Garden in La Mortola (Ventimiglia), hat die Großen der Welt empfangen, weite Reisen gemacht, Pflanzen entdeckt und beschrieben – all das und mehr zu sehen in der Alwin Berger – Ausstellung im Bürgerhaus in Möschlitz bei Schleiz.
Am Samstag hält Dr. Detlev Metzing ab 16.00 Uhr einen Vortrag über Alwin Bergers Werk in der Gegenwart.
Ulrich Haage schrieb Dienstag, 13. Oktober 2009
· unter aus Presse + Post
Journalisten leben ein hartes Leben – schreibt zumindest Herr Martenstein in seiner Kolumne in Nr 42 des Zeitmagazin.
Das haarige Mousse-Monster, ein Kaktus im Tiefflug, ein weltoffener Soziologe – hübsch, was einen Menschen an einem Tag an aggressiven Lebensformen über den Weg laufen kann.
Der erste und letzte Fall ist nicht so mein Fachgebiet, die Entscheidung einen Kaktus nicht anzuschnallen zeugt immerhin von einer gewissen Weitsicht die nicht jedem Menschen gegeben sein muß. Wer macht sich schon Gedanken über den nächsten Beifahrer der nach dem Kaktus einsteigt, wenn der Kaktus gerade den Gurt benutzt hat? Es könnte eine leicht “aufreibende” Fahrt werden. Natürlich ist mir – und vielleicht auch Herrn Martenstein bekannt, was unser freundlicher Ordnungshüter zum Thema Ladungssicherung sehen möchte. Die “schützende Hand” ist es ganz sicher nicht – auch wenn mir diese Form des Reflexes bereits mehr als einmal ausgerutscht ist. Darum mein Tipp: wenn Ihnen – lieber Herr Martenstein der nächste Kaktus auf den Beifahrersitz steigt, polstern Sie ihn ein wenig mit Papier oder einer alten Decke und dann einfach anschnallen, dann kommen Sie beide gut nach Hause.
Vor einem hat Harald Martenstein das unfreiwillige Ausweichmanöver in jedem Fall gerettet: dem Kaktusvirus. Die ersten Anzeichen dafür lugen schon aus der Kolumne:
Diese Kakteen waren fast einen halben Meter hoch, Mann. Auf einmal bekam ich eine wahnsinnige Lust, einen großen Kaktus zu besitzen.
Kaktus besitzen wollen – damit fängt es irgendwie meistens an – und dann noch einen und noch einen… eine Manie die schon viele Menschen erwischt hat.
Aber, es ist nichts schmerzhaftes – die meisten Menschen mit Kaktusvirus fühlen sich pudelwohl und sehen ganz gesund aus. Und leben mit Kakteen hat positives – es geht deutlich ruhiger zu im Leben – eben wie bei den Kakteen.
Ulrich Haage schrieb Sonntag, 11. Oktober 2009
· unter Alltägliches
Geschafft.
Alle “Mitbringsel” aus Italien sind inzwischen ordentlich unter Dach und Fach. Auch die meisten größeren Pflanzen haben wir gleich in neue Erde gesetzt, teilweise waren die Töpfe schon gründlich überfüllt, in anderen Fällen erschien uns der sizilianische Mutterboden im Topf etwas ausgelaugt und erfahrungsgemäß schadet es nie, bei Neuzugängen einfach mal nach den Wurzeln zu schauen. So haben wir gleich zwei von unseren schicken neuen Euphorbia ingens separiert, weil von Wurzeln keine Spur war. Sowas passiert manchmal, im Moment ist es nur eine ungünstige Jahreszeit, um Euphorbien zum wurzeln zu bewegen.
Während wir auf die “zweite Welle” warten, die in der kommenden Woche per Spedition kommen soll gibt es heute im cactusblog schon eine Aufstellung der schönsten Pflanzen hier noch vor dem Erscheinen des neuen Kataloges. Mit dabei sind unter anderem Schlumbergera opuntioides, Agave nigra, Echinocactus grusonii v. curvispinus, Mammillaria bocasana f. monstrosa ‘Fred’, Strombocactus disciformis f. caespitosa, Sulcorebutia rauschii f. minima, große und kleine Aloe plicatilis, mehr Details hier:
hier weiterlesen »
Ulrich Haage schrieb Mittwoch, 7. Oktober 2009
· unter aufgespiesst
Da bin ich sauer. Ich halte es ja durchaus für akzeptabel, wenn ein Hamburger der Überzeugung ist, es gäbe auch aus seiner Heimat gute und leckere Bratwurst.
Die Qualität unserer thüringer Rostbratwurst habe ich in meinem Leben an vielen Stellen positiv testen können – selbst die kümmelige Bratwurst aus den Tiefen des Eichsfeldes, die mich anfangs skeptisch machte, hat mich nach dem ersten Bissen sehr überzeugt. Mit einem Wort – ich stehe voll hinter unserer echten thüringer Rostbratwurst – und ich bin nach wie vor von der Toleranz der Thüringer Bratwurst-Tugendwächter beeindruckt. Schließlich durfte unsere Kaktus-Bratwurst einträchtig mit allen anderen thüringer Provenienzen auf dem Erfurter Domplatz über der Holzkohle bruzeln – und Kaktus ist wenigstens auf dem Originalrezept des Bratwurstmuseums nicht zu finden – nicht mal wenn man ein Auge zudrückt
Zusammenfassend: die thüringer Rostbratwurst ist gut, lecker und einfach Spitze – kein Wunder dass sie sogar weltweit exportiert wird – aus Thüringen. Und es ist korrekt, das ein Butcher in Nottingham oder ein Metzger in Obertraubling keine thüringer Rostbratwurst herstellen kann und darf – auch nicht in Hamburg.
Aber ist es weder fair play noch ein Zeichen von Größe, wenn man selber gut aussehen möchte indem man die Leistungen anderer schlecht macht. Ich habe bislang noch keine Bratwurst im Hamburg gegessen – ich mag dort eher den guten Fisch, aber ich würde einen Teufel tun, einfach proforma zu behaupten Hamburger Bratwurst ist schlechter als die aus Thüringen – das sollte man doch vorher mal testen – und warum sollte die Bratwurst aus Hamburg die nun nicht mehr “Thüringer” heißen darf auf einmal besser sein als vorher als sie zwar auch keine Thüringer war, aber doch wenigstens so bezeichnet wurde. hmmm
mehr Kaktusbratwurstgeschichten
Fotos: Denis Rothe
Ulrich Haage schrieb Freitag, 2. Oktober 2009
· unter aus Presse + Post

Was geht es uns doch gut. In nahezu jeder Jahreszeit blüht irgendetwas für uns.
Hier habe ich eine wunderschöne Lithops – Aufnahme aus der Post gefischt – herzlichen Dank an Andreas E. der mir das Foto geschickt hat.
Suedamerikatour schrieb Donnerstag, 1. Oktober 2009
· unter Alltägliches
Noch in diesem Monat……am 31.Oktober geht es wieder los!
Als Höhepunkt wird der Galapagosarchipel in einer 11-Tagestour besucht.
Hierzu haben sich noch 6 Begleiter angemeldet!

Vorläufiger Routenplan zur 15. Tour
Es wird hoffentlich wieder ein paar kleine Berichte für den cactusblog bei Kakteen-Haage in Erfurt geben!
Kommen bis Mitte November keine ersten Lebenszeichen……, ja dann war es wohl in Columbien doch zu stressig………!!
kaktussteffen
Ulrich Haage schrieb Donnerstag, 1. Oktober 2009
· unter aus Presse + Post
Wieder einmal eine Frage aus dem Alltag:
Ich suche Kakteen ohne Stacheln (Dornen)
Hm, für den Anfang ja ganz einfach …
- Astrophytum asterias
- Astrophytum myriostigma
- Lophophora williamsii, diffusa, lutea etc. – alle Arten
- Lophocereus schottii
na mal schauen, was uns noch so einfällt…