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	<title>Kommentare zu: ein Heizungsexperiment</title>
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	<description>Aus dem Leben eines Kaktusgärtners</description>
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		<title>Von: Steffen Janke</title>
		<link>http://cactusblog.de/2009/01/08/ein-unglaubliches-heizungsexperiment/comment-page-1/#comment-469</link>
		<dc:creator>Steffen Janke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 15:48:25 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Heizungsexperiment&quot;

Ganz aktuell kann ich zu diesem Thema hier live aus Bolivien z.Zt. das Ganze mit Fakten der letzten Tage untersetzen:

1. nachzulesen in der &quot;Neujahrszelttour&quot; hier auch uim cactusblog --- Temperaturschwankungen beim Zelten

2. ich weilte gestern zum Bsp. in der Region Culpina auf 3000mNN:
Die Nacht zuvor hatte es viel Regen gegeben u. der Erdboden hatte sich am  Morgen  weit abgekuehlt, mit zunehmender Sonneneinstrahlung (diese steht
hier z.Zt. mittags im Zenit) wurde es so warm am Erdboden, dass es durch die Schuhsohlen zu spueren war. Die Kakteen uebrigens oeffneten dann synchron mit der zunehmenden Sonneneinstrahlung ihre Blueten, als staenden sie im Wettbewerb untereinander. Nicht nur kleine Wasserflaechen hatten sich auf fast Badewannentemperatur erwaermt, gerade auch dunkle Gesteine speicherten bis zum Nachmittag soviel Waerme, dass man trotz der nachmittaeglichen stark aufkommenden Luftbewegung von einer &quot;Fussbodenheizung&quot; sprechen koennte. Dass dann natuerlich auch die Kerntemperatur von groesseren Planzren (Kugelkakteen, Cereen od. auch Cumulopuntia) sich dadurch wesentlich ueber der naechtlichen Abkuehlung erhaelt, ist logisch.
Kleinere Kakteen wie z. Bsp. Weingartia oder auch kl. Formen von Maihueniopsis
usw. haben dagegen ihre Strategie so ausgerichtet, dass sie ohnehin als Geophyt mit bis zu 80% ihres Pflanzenkoerpers im waermenden schuetzenden Erdreich versteckt bleiben. Uebrigens habe ich auch seit Tagen hier im Raum Camargo-Culpina etliche winzige and. sukkulente Pflanzen (Crassulaceae, Portulaceae, Peperomia....) gefunden, die ebenso fuer mich doch etwas ueberraschend mit einer im Verhaeltnis riesigen Knolle bzw. Ruebe im Erdreich gegen Temperatur- u- Feuchtigkeitsextreme auszudauernn scheinen. (Auch Formen der Wildkartoffel tauchen immer wieder in Kakteenhabitaten auf)
Mehr darueber demnaechst im blog mit einigen Fotos......!

Kaktussteffen von Suedamerikatour</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Heizungsexperiment&#8221;</p>
<p>Ganz aktuell kann ich zu diesem Thema hier live aus Bolivien z.Zt. das Ganze mit Fakten der letzten Tage untersetzen:</p>
<p>1. nachzulesen in der &#8220;Neujahrszelttour&#8221; hier auch uim cactusblog &#8212; Temperaturschwankungen beim Zelten</p>
<p>2. ich weilte gestern zum Bsp. in der Region Culpina auf 3000mNN:<br />
Die Nacht zuvor hatte es viel Regen gegeben u. der Erdboden hatte sich am  Morgen  weit abgekuehlt, mit zunehmender Sonneneinstrahlung (diese steht<br />
hier z.Zt. mittags im Zenit) wurde es so warm am Erdboden, dass es durch die Schuhsohlen zu spueren war. Die Kakteen uebrigens oeffneten dann synchron mit der zunehmenden Sonneneinstrahlung ihre Blueten, als staenden sie im Wettbewerb untereinander. Nicht nur kleine Wasserflaechen hatten sich auf fast Badewannentemperatur erwaermt, gerade auch dunkle Gesteine speicherten bis zum Nachmittag soviel Waerme, dass man trotz der nachmittaeglichen stark aufkommenden Luftbewegung von einer &#8220;Fussbodenheizung&#8221; sprechen koennte. Dass dann natuerlich auch die Kerntemperatur von groesseren Planzren (Kugelkakteen, Cereen od. auch Cumulopuntia) sich dadurch wesentlich ueber der naechtlichen Abkuehlung erhaelt, ist logisch.<br />
Kleinere Kakteen wie z. Bsp. Weingartia oder auch kl. Formen von Maihueniopsis<br />
usw. haben dagegen ihre Strategie so ausgerichtet, dass sie ohnehin als Geophyt mit bis zu 80% ihres Pflanzenkoerpers im waermenden schuetzenden Erdreich versteckt bleiben. Uebrigens habe ich auch seit Tagen hier im Raum Camargo-Culpina etliche winzige and. sukkulente Pflanzen (Crassulaceae, Portulaceae, Peperomia&#8230;.) gefunden, die ebenso fuer mich doch etwas ueberraschend mit einer im Verhaeltnis riesigen Knolle bzw. Ruebe im Erdreich gegen Temperatur- u- Feuchtigkeitsextreme auszudauernn scheinen. (Auch Formen der Wildkartoffel tauchen immer wieder in Kakteenhabitaten auf)<br />
Mehr darueber demnaechst im blog mit einigen Fotos&#8230;&#8230;!</p>
<p>Kaktussteffen von Suedamerikatour</p>
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